Datum: 23.11.2018
Ort: Essigfabrik, Köln, DE
Genre: Melodic-Hardcore

LOCATION
Egal, ob man mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln anreist – die Essigfabrik ist bestens zu erreichen. Mit Parkplätzen hingegen sah es nicht allzu gut aus, es gab so gut wie keinen Platz, um sein Auto abzustellen. Außerdem war auch in der Halle selbst der Platz knapp. Da zu viele Menschen da waren, standen sie teilweise bis zum Eingang, wo es durchaus kühl wurde. Schade, denn eigentlich gefällt mir persönlich die Location mit ihrem etwas “abgeranzten” Charme sehr. Immerhin gab es dieses Jahr erstmals einen Wellenbrecher. [1 von 2]

SOUND
Auch beim Sound muss einiges kritisiert werden: teilweise schlecht abgemischt und von mittelmäßiger Qualität, wurde der Klang den tollen Bands nicht immer gerecht. Und obwohl es nicht allen wie ein Manko erscheinen mag: es war auch ein bisschen zu laut. Da hätte man einiges besser machen können. [0,8 von 2]

CROWD & MITARBEITER
Zu dem Event kamen eigentlich fast nur nette Manschen, die einfach nur die Musik genießen wollten. Auch die Crew war größtenteils in Ordnung, jedoch lief die Organisation nicht immer ganz rund, was den Durchschnitts-Besucher aber (hoffentlich) nicht tangiert hat. [1,6 von 2]

LINE-UP
Für Metalcore- und Melodic Hardcore-Fans war das Line-Up mit Größen wie Being as an Ocean, Northlane, Casey und ALAZKA ein Träumchen und bot dazu noch die nötige Abwechslung. Das ließ keine Wünsche offen! [2 von 2]

PREISE
Mit durchschnittlich 3,50€ pro (Soft-)Getränk sind die Preise etwa auf dem Niveau einer gewöhnlichen Kneipe. Die Merchpreise rangieren zwischen 25€ (T-Shirt) und 40€ (Jacke), wobei die von Casey verkauften Sachen im Schnitt 5€ günstiger waren. Insgesamt ist hier alles noch im akzeptablen Bereich. [1,4 von 2]

FAZIT
Für sich genommen bot die Tour in Köln ein schönes Erlebnis, allerdings mit einigen Mängeln. Bleibt zu hoffen, dass sich das nächstes Jahr ändert. [6,8 von 10]

Fotos by: Michelle // morethandisarray