Geschworen, schöner zu scheitern.

Mit der aus dem Indie liebgewonnenen Leichtigkeit offenbaren uns Hi! Spencer in ihrem neuen Album ihre Emotionen. Die Texte erzählen uns von Zweifeln und Hoffnung, von Liebe und Schmerz, vom Scheitern und von Neuanfängen. Im Gegensatz zum ersten Album lässt die Indie-Punk-Band diesmal weniger Punk durchklingen, aber dafür mangelt es umso weniger an Abwechslung: mal klingt es eher getragen und locker, wie in Nicht raus, aber weiter dann wieder treibend, etwa in Wo immer du bist. Die volle Ladung Melancholie gibt das Album uns beim Song Klippen, um uns mit dem letzten Track wieder abzuholen und voller Hoffnung zu enden. Zwischen eingängigen Melodien und emotionsgeladenen Gitarrenriffs versuchen die Osnabrücker hier ihren ganz eigenen Stil zu finden. Die innere Zerissenheit, die thematisiert wird, kommt in dieser gelungenen Mischung sehr gut rüber. Gerade in jungen Jahren, wenn man selbst noch auf der Suche nach seinem ganz eigenen Weg ist, erkennt man sich möglicherweise darin wieder.

Auch, wer einfach nur auf deutschsprachigen Indie á la Jupiter Jones oder AnnenMayKantereit steht, ist bei Nicht raus, aber weiter sehr gut aufgehoben.

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Header Photo Credit: Andreas Hornoff (https://www.fkpscorpio.com/de/presse/hi-spencer)