Emotionsgeladen. Mitreißend. Für seinen Vater.

So lässt sich das zweite Album der Würzburger Post-Hardcore-Formation Devil May Care treffend beschreiben. Qualitativ wurde, verglichen mit der ersten Platte, noch einmal ordentlich eine Schippe draufgelegt.

Schon im ersten Song wird der Hörer mit voller Wucht von einer Wand aus Gitarren erfasst und umgehauen. Von da an wechseln sich eingängige, klar gesungene Refrains mit schweren Gitarrenriffs ab. Mal klingen etwas hoffnungsvollere Töne an, dann wieder dringt Wut, Schmerz und Verzweiflung in voller Härte durch. Ein eindrucksvolles Beispiel für letzteres ist der Song Odyssey, der einen direkt mitnimmt und das Leiden des Sängers mitfühlen lässt. Energiegeladen und mit mehr Tempo kommt der Track Our Hope daher, der genau wie Odyssey und L.I.A.R. schon vorher als Single erschienen war.

Track Nr. 10, der den Namen des Albums trägt, sticht besonders hervor. In der eher ruhigen Ballade findet der Schmerz über den Verlust einer geliebten Person Ausdruck – das Hauptthema des Albums. Die zentralen Themen, die Zerissenheit zwischen Loslassen und Weitermachen ziehen sich dabei wie ein roter Faden durch das gesamte Album. Für mich alles in allem sehr überzeugend; man merkt der Scheibe an, das sie der Band einiges bedeutet. Meiner Meinung nach haben die Newcomer viel an Potential.

Wir vom DisLike Magazine legen diese Band euch sehr ans Herz, vor allem wenn ihr gerne Bullet for my Valentine, Rise Against, Breaking Benjamin und alles in diesem Spektrum und etwas härter mögt, denn mit Echoes haben sie eine Platte würdig dieser Liga herausgebracht!

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Header Photo Credit: https://devilmaycare.band/