Datum: 20.4.2019
Ort: Leipzig; Halle EINS
Genre: Melodic-/Hardcore/Pop-Punk

Location:
Wieder fand das Impericon in Leipzig in der Messehalle 1 statt – gut erreichbar mit Bus und Bahn sowie mit dem Auto. Der nahegelegene Parkplatz bot genug Platz, genau wie die Halle selbst. Mit Indoor- und Outdoorbereich, Platz für mehrere Stages und einer Tribüne mit Sitzplätzen ließ die Location keine Wünsche offen. Was wir nicht erwartet hätten: Beim Sitzen auf der Bierbank im Außenbereich oder beim Entspannen auf dem Parkplatz kam sogar ein Hauch Open-Air-Festivalstimmung auf.

 [2 von 2]


Preise:
Obwohl der Ticketpreis für Leipzig fast der höchste von allen war, war er angesichts des umfangreichen Angebots auf dem Festival durchaus gerechtfertigt. Die Getränkepreise rangierten zwischen 2-4€ für Bier und Softgetränke und 5-6€ für Longdrinks und auch die Merchpreise waren nicht zu hoch. Unschlagbar war die Auswahl an Essen und Snacks: Vom klassischen Imbiss über Pizza und vegane Burger bis hin zu Kaffee und Brötchen war alles dabei – und das zu fairen Preisen.

 [2 von 2]


Line-Up:
Das Line-Up war vollgepackt mit hochkarätigen Acts aus Metalcore, Hardcore und Melodic Hardcore; mit den Donots war auch eine Punkband dabei. Getoppt wurde das mit der einzigen Show von Hollywood Undead in Deutschland dieses Jahr. Wer also die volle Dröhnung genau dieser Genres suchte, bekam sie auch geboten. Zudem musste man keine Band verpassen, da es keine Überschneidungen gab. [2 von 2]




Crowd und Mitarbeiter:
Die meisten Leute waren sehr nett, auch wenn es teilweise etwas asoziales Verhalten im Pit beziehungsweise vor der Bühne gab. Unter den Securitys waren einige ebenfalls unhöflich, zumindest zu Fotografen. Sonst waren aber auch die Mitarbeiter sehr freundlich. [1,5 von 2]



Sound:
Ausfallende Mikrofone und Boxentürme, übersteuerte Sounds und Störgeräusche gehörten auch hier leider dazu. Angesichts der Größe des Festivals und der Bands hätte man hier einiges besser machen müssen. Der Stimmung schienen die Soundprobleme glücklicherweise keinen Abbruch zu tun.

 [0,5 von 2]

Fazit:
Zweifelsohne handelt es sich hierbei um die Königin der Impericon Festivals. Bis auf den Sound gab es nicht allzu viel zu meckern. Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung!
 [8 von 10]

Photo Credits: Michelle Klein / morethandisarray