Datum: 27.04.2019
Ort: München; Backstage
Genre: Melodic-/Hardcore/Pop-Punk

Location [1,5 von 2]

Für jemanden, der das Impericon Festival in München zuletzt 2016 besucht hat – damals noch in der Zenithhalle – hat es ein wenig gebraucht, bis man eine Übersicht von dem Gelände hatte. Das ist aber wohl der einzige Kritikpunkt! Konzertliebhaber aus München kennen das Backstage und waren mindestens schon einmal in einem der Locations, ob Werk, Halle oder Club. Das Impericon Festival schließt die Halle und das Werk wunderbar zusammen und im Außengelände gab es jede Menge Platz für Leute, die sich die Zeit bis zur nächsten Band vertreiben konnten.

Preise [2 von 2]

Neben regulären Merchpreisen konnte man am Merchstand tatsächlich noch ein paar Schnäppchen ergattern, da München der letzte Stop für die Festivaltour war. Viel Auswahl gab es besonders bei Cocktails, Bier und Shots, dafür aber etwas weniger an Essen, als in Leipzig. Es gab zwei Essensstände, die zu Stoßzeiten sehr voll waren, doch waren sie ziemlich preiswert und boten neben Pommes und Burger auch Vegane Alternativen.

Line-Up [1,5 von 2]

Natürlich hat es München schwer mit seiner großen Schwester in Leipzig mitzuhalten, aber dafür waren nicht weniger erstklassige Bands vertreten. Der Headliner in diesem Jahr war Stick To Your Guns, die die Halle abgerissen haben. Callejon sagten kurzfristig für München zu und Imminence stattete München auch einen Besuch ab! Von Melodic-Hardcore bis Metalcore gab es für jeden etwas.

Crowd und Mitarbeiter [2 von 2]

Die Crowd war den Tag über hinweg Feuer und Flamme und man sah abends noch dieselben Leute im Pit, die mittags schon mittendrin waren. Es gab vergleichsweise wenig Stress innerhalb der Zuschauer, genauso wie von Seiten der Mitarbeitern und den Securities.

Sound [1,5 von 2]

Es gab keine besonderen Vorkommnisse, die Soundchecks gingen schnell über die Bühne und das einzige, was man bemängeln könnte, ist dass die Boxen im Werk schlecht stehen, vielleicht sogar schon viel zu laut sind. Im Werk gibt es nämlich keine Absperrungen und ein paar Leute sind mehr oder weniger dazu gezwungen, sich vor den Boxen zu stellen, um gut sehen zu können. Mit ein paar Ohropax müsste das aber kein Problem mehr sein.

Fazit [8,5 von 10]

Für Leute, denen die Strecke bis nach Leipzig zu weit ist, ist das Impericon Festival in München nicht nur eine Alternative, sondern ein Muss! Das Backstage hat seinen ganz eigenen Charme und steht Leipzig für mich von dem Feeling – bis auf die Größe vielleicht – in nichts nach!

Photo Credits: Nadia Amiri / lwnhrz.ttl