WOAH THE STATE IS ON FIRE! – Flying Penguin und ihre neu erschienene Single „State on Fire“ widmen sich der ernsten Thematik des Umweltschutzes. Ein sehr ernstes Thema verpackt in einer Pop-Punk-Melodie, doch das soll nicht täuschen. Die Message liegt den Jungs aus München wirklich am Herz – Gesellschaftskritik at it’s finest.

„State On Fire“ ist auch gesanglich ein wirklich starkes Stück. Der Text geht nach dem ersten Mal hören sofort ins Ohr und auch die Melodie macht Lust auf mehr. Fans von Green Day sollten sich hier direkt zuhause fühlen. Ich bin ehrlich, hätte man mir die Single als eine Neuerscheinung von Green Day verkauft, hätte ich das wahrscheinlich auch geglaubt. Doch das ist natürlich nichts Negatives, sowohl „What We Want“ als auch „State on Fire“ machen Lust auf mehr.

Diese Lust soll auch bald gestillt werden: Am 21.05.2021 dürfen wir uns auf das AlbumOrange freuen. Nach erstem reinhören kann ich euch deshalb auch mit gutem Gewissen sagen: Merkt euch das Datum! Flying Penguin macht nicht nur guten Poppunk, sondern Poppunk mit Message.

SONGS: 12
DURATION: 32min 4sec
GENRE: Pop-Punk/Punk-Rock

Eröffnet wird „Orange“ von dem Track „Candy Girl“. Ein Punk-Rock Track wie er im Buche steht. Catchy Lyrics, Up-Beat Sound und eine Melodie a lá Punk-Rock-Legenden.
Es geht weiter mit der vergleichsweise ruhigeren Nummer „Jump“. Auch hier findet sich jeder Punk-Rock-Fan sofort in familiären Gewässern wieder. Felix Schneider beweist auch hier wieder sein können – nicht nur das Songwriting liegt ihm, auch an Gesangstalent mangelt es bei ihm absolut gar nicht.

„Forever Alone“ startet mit wuchtigem Gitarrensound. Der Text geht sofort ins Ohr – doch bietet er einen düsteren Kontrast zu der Upbeat Melodie des Lieds. Mit ganz viel Whoa und Power geht es bei „Last Saturday Night“ weiter. Die Sehnsucht auf Livekonzerte wächst bei dem Track immer mehr und mehr.
Etwas Veränderung bringt „L.O.L“, persönlich bildet sich bei diesem Track in meinem Kopf eine Szene a lá postapokalyptische Radiosendung.

In „Always“ bekommen wir eine wunderschöne Ballade. Gesangstechnisch ist dieses Lied, wie jedes vor ihm, ein absolutes Meisterwerk. Ein Lied, welches das Herz berührt und bei dem bestimmt nicht alle Augen trocken bleiben werden.
Wir bekommen gleich noch einen Kontrast aufgezeigt: „Superstar“ startet mit einer schönen Bassline und besteht mehr aus Sprechgesang. Anfänglich erinnert mich diese Kombination etwas an eine Punk Version von Zirkusmusik. Das klingt negativ – ist es aber absolut nicht!
„What We Want“ wurde ja bereits veröffentlicht. Ein Up-Beat Song, der einfach nur Laune macht. Schöne Gitarre, Guter Text und einfach perfekt abgestimmt.

„Itching Balls“ kommt wohl am ehesten an amerikanischen Garagen Punk heran. Flying Penguin bringt damit den Charm von „The Offspring“ in neuer Form. Auch hier macht das Zuhören wirklich einfach nur Spaß.
Auf „State On Fire“ folgt eine weitere Ballade. Beim Hören von „Unbelievable“ machte sich bei mir sofort Gänsehaut bemerkbar. Der Text geht unter die Haut und Felix Schneider bringt eine Emotion rüber, die kaum vergleichbar ist. Ganz klar: „Unbelievable“ hat sich einen Platz in meinen Top-Balladen of-all-time verdient.

Den Abschluss bildet „Losing Ourselfs Tonight“ – anfänglich auch etwas ruhig gehalten, bildet der Song einen wunderschönen Abgang für das Album. Das Hörgefühl ähnelt einer Punk-Rock Version eines Journey Songs. Man bekommt vom Hören alleine Fernweh, will sich einfach ins Auto setzen und weg vom Alltag. Ein wirklich runder Abschluss für ein unsagbar gelungenes Album.

Flying Penguin ist ähnlich wie ein Butterkeks, man weiß was man erwarten kann – aber es ist jedes Mal aufs Neue gut. Der gelegentliche Kontrast ist jedoch immer wieder erfrischend. „Orange“ hat sich sofort einen Weg in mein Herz gebahnt und lohnt sich wirklich.

Wir wünschen euch viel Spaß mit dem Album ab dem 21.05.2021!

Das Video zu State On Fire bekommt ihr hier:

 

Fotocredit: Das Foto hat uns Hicktown Records zur Verfügung gestellt.