Kalaska kündigt ihr Debüt-Album „Whoever You Are“ zum 28.05.2021 an. Vorab dürfen wir uns schon einmal über den dritten Teil der Single-Geschichte freuen. Am 21.05.2021 veröffentlichten die Jungs bereits „Selflove“, die Fortsetzung von „Failing Forever“. Genaueres dazu gibt es aber gleich, denn wir durften uns „Whoever You Are“ bereits anhören!


Songs: 10

Duration: 31min 33sec
Genre: Kalternative/Indie-Rock/Alternative

 

Den Einstieg bildet „Animals“. Am besten beschreiben kann man diesen Song wohl mit dem Begriff Alternative, vielleicht auch Indie-Rock. Muse Fans dürften sich hier fast zuhause fühlen – einzigartige Vocals verbunden mit einer extrem interessanten Melodie. Die Drums regen hier zum Fußwippen an, die Vocals zum Staunen.

 

„Little Girl“ bietet direkt im Intro eine Gitarre, die Gänsehaut bereitet. Auch hier finden wir wieder die extrem cleanen Vocals des Lead Sängers. Der Track wurde als Teil 1 der Singlegeschichte veröffentlicht – wer gerne Symbolik in Videos sucht darf sich gerne an dem zugehörigen Musikvideo probieren. Ein starker Song der Gruppe.

Track drei trägt den Namen „When The Lights Are Turning Back“, für mich leider etwas schwacher als der Track zuvor. Zwar ist die Melodie schön und weiterhin kann ich den Gesang nur Loben, doch wirkt dieser Song vergleichsweise etwas monoton, fast schon langweilig. Heißt das, dass der Song schlecht ist? Absolut nicht! Nur hat er vergleichsweise für mich ein paar Mängel aufgewiesen.

Konträr dazu ist der nächste Track. „Failing Forever“ bringt ähnlich wie „Animals“ einen Song mit schönem Gitarrenklang, Drums, welche den Rhythmus ins Blut bringen und guten Vocals. Außerdem bildete dieser Song Teil 2 der Single-Saga, die Fortsetzung des ersten Musikvideos. Auch hier ist Symbolik im Video vorhanden und die Geschichte der dysfunktionalen Familie kristallisiert sich weiter heraus.
„Closer“ wurde bereits 2020 als Single veröffentlicht. Warum mir hier das Wort „abgespaced“ in den Sinn kommt weiß ich persönlich auch nicht – vielleicht ist es der Klang der Stimme oder die Kombination von Instrumenten. Hier finden wir wieder starke Drums mit mächtigem Bass und kreischender Gitarre – wieder ein sehr starker Titel.

 

Weiter geht es mit „New Beginning“. Vergleichsweise ein eher Up-Temp-Song der Band, der einen fast an einen Film-Soundtrack erinnert. Auch hier ist wieder alles rund, die Instrumente fügen sich perfekt mit den Vocals zusammen und auch der Text geht ins Ohr.
„You Can Get What You Want“ überzeugt mit einer extrem interessanten Melodie. So unterbricht anfänglich immer wieder die Gitarre und wir bekommen eine Kombination aus ausschließlich Drums und Vocals. Rhythmisch macht der Track wirklich Spaß.
Der nächste Track „Secrets“ baut melodisch immer weiter auf – leider bin ich kein Musiker und kann die einzelnen Elemente des Tracks auseinanderpicken, aber ich kann sagen: es klingt verdammt gut. Die Tracks des Albums sind alle etwas, was ich in dieser Art zuvor kaum gehört habe und es macht echt Laune.

 

Mit „Selflove“ wird die Single-Geschichte beendet, persönlich findet man hier auch meinen Lieblingstrack. Wuchtiger Bass, wuchtige Vocals und ein Text mit einer Message die ich voll und ganz unterstütze: „Stolz ist Menschlich“ und Selflove ist keine Arroganz. Nicht nur ein melodisches Meisterwerk, sondern ein rundum gelungener Track.
Den Abschluss bildet „And The Lights“. Ein interessanter Beat zusammen mit den Vocals, die ich bereits in jedem Song zuvor gelobt habe. Ein gelungener Abschluss für ein gelungenes Album.

Die Jungs von Kalaska haben mit ihrem Debüt-Album alles richtig gemacht, was es richtig zu machen gibt. Sie liefern etwas, das anderen Musikrichtungen ähnelt und machen es zu ihrem eigenen Ding. Wir freuen uns und sind sehr gespannt auf ihre zukünftige Entwicklung!

Fotocredits: Offizielles Pressefoto, bereitgestellt durch Markus Haberer (Lautstark Musikagent)