[Record Review] Same Side - Selftitled

thought we were on the same side... 

 Same Side, oder besser bekannt als "The story so far" Gitarrist Kevin Geyer, hat endlich den Schritt aus dem Archiv auf die Solo-Bühne gewagt und das mit vollem Erfolg.                                                  

Auf der gleichnamigen EP, die am 29.05.2020 veröffentlicht wurde, zeigt Same Side seine weichen Seiten. Wer jedoch auf Pop Punk wie bei seiner Hauptband gewartet und gehofft hat, wird hier leider nicht fündig. Punkten kann er aber mit ruhigen Melodien, die einem ein Gefühl von Geborgenheit geben, sowie mit ausdrucksstarken Texten die dem Hörer vermitteln verstanden zu werden. 

Deutlich zu erkennen ist, dass sich durch die Lieder "The way it seems","Fall back in again" und "same side", das Motiv vom Überwinden eines Berges zieht. Das Symbol des Berges könnte für die Hürden stehen die Kevin überwinden musste um als Same Side nun seinen Durchbruch zu starten.

Mit seinen erst veröffentlichten Liedern "The way it seems" (16.04.2020) und "Stuck in a hole" (07.05.2020), gab uns Same Side einen hervorragenden Vorgeschmack auf seine EP und steigerte damit auch die Vorfreude. 

Abschließend kann man sagen, dass Same Side der perfekte einstieg in die Welt als Solokünstler für Kevin Geyer ist. Der Song eignet sich außerdem super für die anbrechende Sommerzeit. 

Songs: 5
Genre: Alternative, Rock
Duration: 19:24 min 

 

https://www.youtube.com/watch?v=8PjShhaBH5o

 

Credits: Promopicture


[News/Review] Der neue Sommersong über die Zeit in der Quarantäne!

Lang ersehnt, doch jetzt freuen sich alle Clikkies und andere TOP Fans: Ein neues musikalisches Lebenszeichen der zweiköpfigen Band aus Tyler Joseph und Joshua Dun.

Mit Level Of Concern schrieb Tyler Joseph nicht nur sein erstes E-Gitarren Lied, was an 80er, oder The1975s erinnert, sondern auch ein Lied, das wieder die Sorgen des Alltags als frischer Vater, Ehemann oder auch einfache Person innerhalb der COVID-19 Krise anspricht.

Über Twitter verkündete Tyler Joseph zwischen den Zeilen, wie das neue Musikvideo dazu aussehen wird (Josh, i'm sending you some files), in dem sie per Brief einen USB Stick, mit den Aufnahmen zum Song hin und her schickten.

Dazu sagte er, dass ein Teil der Erlöse an die Organisation CREW NATION geht, die Helfern hinter der Bühne, die aktuell keinen Job haben, durch diese Krise helfen soll.

Nun, was sagen wir zu diesem Lied?

Klar ist: es ist eine neue musikalische Richtung in die sich twenty one pilots hier entwickelt. Mit Elementen, wie Klavier oder einer catchigen Bass-Line sind sie sich aber weiterhin treu geblieben. Doch diesmal kam ein neues Instrument ins Spiel: Eine E-Gitarre. Es ist ein sehr einfach gestaltetes Riff, was jedoch fröhliche Sommervibes ausstrahlt, daher auch wieder ein Kontrast zum lyrischen, was man von twenty one pilots kennt. Wie sie es jedoch gestaltet haben, ist ein neuer Schritt, der an die 80er oder The1975s erinnert: Einfach, Catchy, Tanzbar und schnell auf der Zunge.

Auch wenn der Song sehr einfach ist, passt er sehr gut zur Situation. Einige Fans werden vermutlich etwas gegen den soften Stil haben, aber wir finden Message und Hintergrundgedanken super und freuen uns schon darauf im Sommer dieses Lied hören zu können!

Und jetzt an euch: Das Logo der Band ist nun in einem Karmin-Rot und vollständig: Leitet dies die neue Ära ein?

https://www.youtube.com/watch?v=loOWKm8GW6A

Foto und Video von Reel Bear Media


[Live Review] Traffic Jam Open Air 2019

Datum: 19/20.7.2019
Ort: Fahrübungsplatz Dieburg, DE
Genre: Hardcore, Punk, Rock, Alternative

Location:
Auch dieses Jahr fand das Traffic Jam seinen Platz auf dem Verkehrsübungsplatz in Dieburg. Eine gute Anreisemöglichkeit boten Bus und Bahn, wer allerdings mit dem Auto angereist ist, hatte ein Problem mit der Parkplatzsuche. Das Gelände hat leider keine Parkplätze zur Verfügung gestellt und Besucher mussten sich einen Parkplatz, von welchem sie nicht abgeschleppt werden können, im Industriegebiet suchen. Das Gelände selbst bot allerdings genug Platz für Festival, Besucher und Campingplatz.
[1,25 von 2]

Sound:
Größere Zwischenfälle blieben aus, Soundchecks haben die Festivalstimmung nicht unterbrochen und die Besucher konnten auf dem gesamten Gelände die Musik genießen, ohne durch zu hohe Lautstärken gestört zu werden. Einen Minuspunkt bekommt der Sound dennoch, denn bei vereinzelten Bands war der Sound übersteuert, oder stark quietschend, was sehr penetrant, wenn es dann aufkam, in den Ohren störte.
[1,5 von 2]

Besucher und Mitarbeiter:
Bis auf ein paar kleinere Ausnahmen, waren sowohl Mitarbeiter als auch Besucher höflich und freundlich, das Orga-Team ist eines der angenehmsten, mit denen wir bisher zusammen gearbeitet haben. Schon beim Parken gab es allerdings kleinere Komplikationen, denn die Auskunft der Mitarbeiter, über die Parkerlaubnis im Industriegebiet, stimmte nicht mit der Auskunft der Securities auf den Parkplätzen überein. Bei der Kontrolle der Campingausrüstung wurde teilweise ungenau kontrolliert, sodass es Besuchern, trotz Verbot, gelang Glas mit auf das Gelände zu führen. Die Sicherheit der Besucher in der Menge war leider so unüberschaut, dass Besucher teilweise sehr stark blutend aus der Menge zurück kamen.
[1,3 von 2]

Preise:
Der Festivalpreis war, auch mit Camping, recht erschwinglich und mit dem Line-Up, sowie der Festivalqualität mehr als gerechtfertigt. Die Angebote für Essen und Trinken waren sowohl breit gefächert als auch preisgünstig, auch am Merchandise-Stand konnte man Schnäppchen ergattern. Die Zahlung erfolgte hier, wie auch in den letzten Jahren, durch ein Cashless System, diesmal mit sog. JAM MARKS, welche aus recycelten Fischernetzen bestehen.
[2 von 2]

Line – Up:
Das Line-Up des Festivals war gut aufgebaut, die Auswahl der Bands war durchgehend stimmig. Eine kleine Abwechslung bot die Mischung aus nationalen und internationalen Acts, wobei der Schwerpunkt auf der Seite der nationalen Bands lag und das Festival sich auch den Spruch “support your local scene” sehr zu Herzen genommen hat.
[2 von 2]

Fazit:
Sieht man von der Parksituation und den Ungenauigkeiten bei der Sicherheit ab, war das Traffic Jam ein gelungenes Festival und seinen Preis wert. Dazu ist es ein sehr familienfreundliches Festival, was Wert auf Nachhaltigkeit, aber auch ein unvergessliches Erlebnis legt.
[8,05 von 10]