[Single Review] FLIMMER präsentieren ihre Videosingle feat. ALEX MOFA GANG!

ZUSAMMEN KAPUTT IST BESSER ALS ALLEIN!

Die Deutschsprachige alternative Newcomer Band FLIMMER feiert heute Premiere der Videsingle  "immer noch zu dir" und konnte als Feature Feature für ihren vierten Song ALEX MOFA GANG ergattern.

 

Wie wir die Jungs finden und ob auch ihr mal reinhören solltet das findet ihr jetzt unten im Blog.

“Zusammen kaputt ist besser als allein”, das scheint das Motiv der neuen Single zu sein und dies wird sofort klar. Ob in der Melodie oder im Video, schnell fällt auf: stillsitzen ist nicht. “Immer noch zu dir” lädt ein, einfach aufzuspringen, alles herauszulassen und einfach mal um sich zu schlagen.

Der Text lässt vermuten es handle sich um ein Paar im Konflikt das dennoch immer wieder zueinander findet, auch das Musikvideo unterstützt diese These.
Mein Pluspunkt gibt es hier: Zwei Frauen im Musikvideo. Aber abgesehen vom Video macht die Musik selbst mir gute Laune.

 

Nachdem ich den Song für diesen Bericht zum ersten Mal gehört habe wollte ich gar nicht mehr aufhören.
Tolle Melodie, nicht zu schnell aber auch nicht zu langsam. Schöner Text und eine tolle Atmosphäre.

 

Alles in allem muss ich sagen, dass der Song durchaus gelungen ist. Hört doch gerne mal a rein oder stöbert die bereits veröffentlichten Songs durch.

Hier findet ihr den Premiere-Link zu dem Musikvideo!

https://www.youtube.com/watch?v=osFcE7i2ZEI

Fotocredit: KonstantinSeitz


[Record Review] WATERPARKS veröffentlichen "Greatest Hits"!

Nicht nur Olivia Rodrigo mit Sour oder Twenty One Pilots mit Scaled and Icy veröffentlichten am 21.05 neue Musik, auch Waterparks machten ihre Fans mit Greatest Hits  am Freitag glücklich.

Wer auf Twitter aktiv ist hat bestimmt schon mitbekommen dass seit einiger Zeit ein Waterparks Insider im Fandom und bei der Band selbst kursiert. Angefangen hat all dies mit der Bekanntgabe des Release Date des neuen  Twenty One Pilots  Albums Scaled and Icy  welches der 21.05 ist, wie auch bei Greatest Hits  von Waterparks.

Nach der Reaktion von Awsten https://twitter.com/awsten/status/1380210362214051842?s=12 nutze ein User diese Chance ein und schrieb: „the Drama of Waterparks: are they going to lose everything?“. Seit diesen Ereignissen spielte es sich alles als Witz hoch und ging soweit dass die Band, sowie Awsten  und fast das gesamte Fandom auf Twitter ihre Profilbilder austauschte und nun Bilder von sich hinter Gitterstäben benutzten.


Nun aber zur eigentlichen Frage, wie ist denn nun das neue Album.

SONGS: 17 
DURATION: 47 min 10 sec 
GENRE: Pop-Punk

 

Das Intro welches aus dem Song „Greatest Hits“ besteht, stellt einen atmosphärischen Einstieg dar und leitet mit „these are our Greatest Hits“ perfekt zum nächsten Song über.

Der Titel Greatest Hits  lässt vermuten, man stoße auf eine Ansammlung von bereits veröffentlichten Songs aus denen die besten ausgewählt wurden, doch mit dieser These täuscht man sich.

Der erste Song des Albums trägt den Titel „Fuzzy“ und schon in den ersten Sekunden fiel mir etwas auf, der Anfang erinnert stark an „Choker“ von Twenty one Pilots.  Ich muss ehrlich sagen am Anfang bin ich dadurch voreingenommen in das Lied gestartet und stellte mir die Frage ob dieses Werk mich überzeugen könne, doch nach kurzer Zeit war mir die Gemeinsamkeit der beiden Songs egal und ich konnte mich auf den Song an sich einlassen. Allgemein ist zu sagen dass „Fuzzy“ eine eher ruhigere Stimmung in einem auslöst jedoch auch zum Bewegen und tanzen einlädt. Eine etwas andere Seite von  Waterparks als die die sie uns in „blonde“  oder „I miss having sex but at least I don’t wanna die anymore“  gezeigt haben, aber auf jeden Fall ein gelungener Einstieg in das neue Album.

Auf „Fuzzy“ folgen die bereits vorher erschienenen Titel „Lowkey as hell“  und  „Numb“ .Beide Songs haben definitiv Ohrwurm Potenzial und verschaffen Gute Laune ab der ersten Sekunde. Catchige Melodien und einprägsamer Text, ein nicht zu schnelles Tempo und ein ausgeglichener Lautstärkenwechsel schafft die perfekte Basis zum Mitsingen! Sowohl „Lowkey as hell“  als auch  „Numb“  bereiteten als Vorläufer des Albums einen perfekten Vorgeschmack dem das Album deutlich gerecht wird!

 

Der vierte Song des Albums trägt den Namen „Violet!“ . Auch diese Single wurde vor Release des Albums veröffentlicht. Der Song erinnert mit am wenigsten an das Waterparks das wir sonst kennen, was aber in keinem Fall negativ gewertet werden kann. Dieser Track ist eine sehr gute Ablenkung und dient perfekt als kleine Erfrischung sowie als Vorgeschmack auf das was Waterparks  noch kann.

Der darauf folgende Track "Snow Globe" wurde ebenfalls früher veröffentlich so wie „Numb“, „Lowkey as Hell“, „Violet!“, „You’d be paranoid too ( if everyone was out to get you)“  und „just kidding“.  Dieser Titel hebt sich stark durch das Grand Piano am Anfang ab und bildet so einen Bruch zu den restlichen Songs. Leider muss ich sagen dass „Snow Globe“  den Song darstellt den ich am wenigsten mag, für mein Geschmack ist es zu wenig Punk und mehr Pop. Meines Erachtens nach löst sich der Song sehr von dem alten Waterparks  und bewegt sich zu sehr in Richtung Mainstream.

 

Das folgende „just kidding“  wendet sich zumindest Text mäßig wieder mehr in Richtung  der Seite von Waterparks  die  ich präferiere. Hier beschäftigt man sich mit dem Gedanken wie man die meisten seiner Probleme lösen könnte. „Just kidding“  hat die Lösung: der Tod, natürlich alles nur Spaß. Abgesehen vom Text finde ich diesen Titel auch musikalisch gelungen. Eine eher ruhige Grundstimmung mit dennoch catchigen Passagen, der Song lädt ein sich einfach mal zurück zu lehnen und zuzuhören.

The secret life of me“ zeigt wieder eine ganz neue Seite von Waterparks, was allerdings als durchaus gelungen bezeichnet werden kann. Schnellere Melodien und ein einfacher Text, die perfekte Basis für einen Sommersong den man am liebsten beim Sonnenuntergang im Auto hören würde.

Die Welt wurde in 6 Tagen erschaffen doch Awsten  braucht nur einen Montag um seine zu zerstören, so beginnt zumindest „Amercian Graffiti“. Dieser Song ist inhaltlich ruhiger und verlangt gehört zu werden. Knight erzählt von seinen Gefühlen und gibt seinem inneren einen Platz zum Ausdruck. Mir persönlich gefällt dieser Titel besonders gut und meines Erachtens nach ist er sehr ausdrucksstark. „American Graffiti“  ist definitiv einer meiner Favoriten der Band.

Wie oben schon erwähnt wurde auch „You’d be paranoid too ( if everyone was out to get you)“ schon vor Release des Albums veröffentlicht. Der Song gibt sehr viel her, Aussagekraft kombiniert mit Musik zum Feiern und Tanzen, man bekommt sofort Lust auf mehr und kann kaum erwarten bis Live Events wieder möglich sind und man den Song in Echt erleben kann.
„Fruit Roll Ups“  zeigt uns wieder eine ganze andere ruhige Seite von Waterparks,  mit einem solchen Titel hätte ich nicht gerechnet, doch er hat mich positiv überrascht. Achtet man auf den Text könnte man das Werk als Liebeslied einstufen, zumindest erzählt Awsten hier von einer Person die ihm ganz schön den Kopf verdreht hat.

In dem darauffolgenden Song „LIKE IT“  geht es um das was Awsten Knight gerne erreichen würde und wo er in der Realität gerade steht. Er stellt sich gegen nervige Leute die einem halbherzige Ratschläge geben und macht klar wie er funktioniert. Musikalisch ist der Titel sehr aufgedreht und lädt zum Springen und Tanzen ein.

Auf diesen Titel folgt „Gladiator“ und stellt als interlude das Intro zu den folgenden Songs dar.

„magnetic“ beginnt ganz anders als die restlichen Songs des Albums und schnell wird klar nach dem Intro „Gladiator“ folgt ein Umschwung. Anfangs hat mich dieser Song tatsächlich ein wenig an Melanie Martínez erinnert, dieser Gedanke verfliegt aber ab dem Moment des Gesangeinsatzes. Zum wiederholten Male auf Greatest Hits zeigt uns Waterparks eine ganz neue Seite, mich hat dieser Song nicht überzeugt doch hört gerne selbst mal rein.


„Crying over it all“
  zaubert mit einem sehr ruhigen Einstieg eine ganz neue Stimmung was ein drastischer Kontrast zum Vorgängersong darstellt. Den ganzen Song über bleibt die Stimmung eher ruhig was es einem leichter macht auf den sehr aussagekräftigen Text zu achten und dadurch mitzufühlen. Awsten spricht Probleme an die wir alle kennen, nachdenken über alles, Verlustangst oder die Furcht vor dem Versagen; einfach mal alles rauslassen und darüber weinen. Genau das thematisiert „crying over it all“  und ist meines Erachtens nach gerade in dieser Zeit perfekt um einfach mal alles raus zu lassen.

Auch „Ice Bath“ beginnt ruhig doch schwingt fast sofort um. Den Anfang des Songs machen gleiche lyrics wie schon in „Greatest Hits“  bis der Gesang einer sehr dunklen elektronisch klingenden Stimme einsetzt die von einer helleren Stimme gefolgt wird.Im Gesamten ist der Titel etwas ganz anderes, beim ersten hören war ich komplett überrascht, so etwas hätte ich niemals erwartet. Begeistert bin ich aber alle Male. Der Song schafft eine wundervolle Stimmung und lässt den Hörer nicht stillsitzen.

Der letzte Song „See you in the Future“ ist vom Gesamten Album der am schnellsten beginnende Song und das Tempo am Anfang wird immer wieder während des Liedes aufgegriffen, was es beim ersten Hören fast unmöglich macht auf den Text zu achten denn es passiert viel zu viel gleichzeitig. Hat man sich daran gewöhnt dann ist der Song ganz angenehm und schön zu hören, mein Favorit wird er allerdings nicht.

Abschließend ist zu sagen dass Greatest Hits definitiv ein gelungenes Album ist und Songs für jede Stimmungslage bieten. Ob alleine im Zimmer, auf dem Weg zur Uni/Schule/Arbeit oder aber im Sommer bei einer angenehmen Autofahrt, in jeder Situation findet man einen passenden Song. Mir gefällt das Album sehr und ich kann es nur jeden empfehlen, mein Liebsten Album von Waterparks, Double Dare   Kann es allerdings nicht überholen.

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=dVz1X1NQGWU

Fotocredit: Offizielles Pressematerial (Fotograf nicht genannt)


[Special] TWENTY ØNE PILØTS Livestream Experience - Theorien, Gedanken und mehr! (Part 2)

Nun zum zweiten Teil des ereignisreichen Wochenendes für die Fans von Twenty Øne Piløts, welcher aus der Livestream Experience, präsentiert von GOOD DAY DEMA besteht.

Durch die aktuelle Lage sind wir alle mit dem System der Livestream-Konzerte vertraut, doch Twenty Øne Piløts geht nochmal eine Stufe weiter und verspricht ihren Fans eine atemberaubende Livestream Experience. Für die europäischen Fans ging es um 23:00 Uhr los mit der Pre-Show die eigentliche Experience begann um 02:00 Uhr und dauerte eine Stunde. Hat sich das Warten gelohnt? Hat die Band zu viel versprochen? All das und mehr werden wir heute besprechen.

 

KONZEPT-/IDEE-UMSETZNG:
Die Idee hinter der Experience zu Scaled and Icy war es, den Zuschauer mit in die Welt von Dema zu führen und die Story hinter dem neuen Album näher bringen. Tyler selbst sagte: "These Songs will make a lot more sense live" Die Pre-Show, auf die ich beim Programm mehr eingehen werde, hat für mich persönlich zu wenig neues gehabt, was es gerade den europäischen Fans schwer machte wach zu bleiben. Während des Streams selbst allerdings hat man oft gemerkt wie Tyler, Josh und die anderen Mitwirkenden alles versuchten, dies als einen Livestream aus DEMA wirken zu lassen. Und das mit Erfolg.
Tyler hat wenig gelacht, man spürte, dass er sich unwohl fühlte, unter Kontrolle von DEMA war und nicht freiwillig handelte. Dazu hat Josh mehr im Hintergrund fungiert, obwohl er in der Promophase hauptsächlich gesprochen hat. Man war komplett im Geschehen drin und viele Ereignisse halten die Spannung am Leben.
Für mich eine definitiv gelungene Umsetzung. Eine schöne Ergänzug war es, dass sowohl Jenna, als auch Debby eingebunden waren. Genauso war es sehr gut durchdacht, dass genau 21 Leute an diesem Event zu sehen waren, eingeschlossen den Jungs, der Backgroundband und den Tänzern. Dies bestärkt, dass dieses Event bis ins kleinste Detail durchdacht und umgesetzt wurde.
[2 von 2]

 

SOUND- UND BILDQUALITÄT:
Im allgemeinen war die Qualität des Streams sehr gut. Während der Show gab es weder Aussetzer, noch Bild- oder Ton- Verzögerungen. Einen kleinen Abzug wird es allerdings geben, denn zu Beginn der Pre-Show hatten einige Zuschauer mit technischen Problemen zu kämpfen, so blieb bei vielen der Bildschirm schwarz oder das gezeigte Video lief versetzt zum Ton. Nach aktualisieren der Website konnte dies behoben werden. Ein anderer Störfaktor waren anfangs zahlreiche Pop-ups die zwar in den Ecken platziert wurden aber dennoch große Teile des Bildes abdeckten und nicht weggeklickt werden konnten.
[1,25 von 2]

 

ZUGÄNGLICHKEIT:
Zur Zugänglichkeit kann ich nur eins sagen, top. Die Website war sehr leicht zu bedienen und nach Eingabe der Log-In Informationen wurde man auf direktem Wege zum Stream beziehungsweise zur Pre-Show geleitet. Es gab dazu in der rechten Ecke Verlinkungen zum Shop oder zu den Lyrics des laufenden Programms. Meines Empfindens nach war die Website sehr gut zugänglich und für jeden gut zu bedienen. Einen kleinen Punktabzug wird es jedoch geben, denn die Zeiten waren für einige Fans einfach unerträglich.
[1,75 von 2]

 

PROGRAMM:
Bei dem Programm würde ich gerne mit der Pre-Show beginnen. Anfangs wusste ich nicht genau was mich erwarten sollte, doch mit dem abspielen der RAB, Blurryface und Trench Doku, sowie den behind the scences von Level of Concern” und “Shy away” hätte ich nie gerechnet. Meines Erachtens nach ein wenig langweilig, auch wenn es mir weh tut, dieses Wort im Zusammenhang mit TØP zu verwenden. Alles was in der Pre-Show gezeigt wurde, konnte man frei auf Youtube finden was es für mich sehr schwer gemacht hat nachts konzentriert dabei zu bleiben.

Nun aber zur Songauswahl im Stream selbst. Die Gestaltung war meines Erachtens nach perfekt gewählt, so begann der Stream mit dem Intro zu “Good Day” während man eine Luftaufnahme von DEMA zu sehen bekam bis man sich vor Tyler wiederfand, der mit den Moderatoren zu Good Day Dema auf einer Couch saß. Diese Moderatoren waren die Bischöfe "Sacarver" und "Lisden"!

Die Zusammenstellung der einzelnen Songblöcke, welche durch Werbepausen mit den "Moderatoren" getrennt wurden, hat mir persönlich ausgesprochen gut gefallen. Auch der dazugehörige Kulissenwechsel hat mich begeistert und einen stärker visualisierten Einblick in die künstliche Propagandawelt der Bischöfe gegeben. Einen Spannungshöhepunkt gab es dann als die beiden "Moderatoren" im dritten Werbeblock blutverschmiert und mit roten Augen da standen.
Der letzte Songblock wurde während “Car Radio” durch einen Alarm unterbrochen.
Abgeschlossen wurde der Stream dann mit “Never Take It” und einer Drohnenaufnahme aller Beteiligten.
Für meinen Geschmack ein sehr stimmiges Song-Line-Up mit guten Spannungspunkten, was definitiv die volle Punktzahl verdient hat.
Es gab sehr viele Song-Mashups, bei denen viele Key-Momente der Songs heraus geholt wurden. Vermutlich gezielt in der Welt von DEMA, die Hoffnung, sowie die Banditos nicht tolerieren, aber diese Momente Kraft und eine Zufriedenheit ausstrahlen. Jeder ist unruhig, wenn der Song an der besten Stelle abgeschnitten wird, oder?
[2 von 2]


PREIS:

Viel lässt sich zu dem Preis nicht sagen außer dass er meines Erachtens nach mehr als gerechtfertigt ist.
Nicht nur bekam man mit Erwerb des Tickets den Zugang zum Stream, sondern auch zum "Control-Room" und konnte so auch auf der Website für Sechs Wochen jeden Tag etwas neues entdecken.
Doch auch ohne dieses Feature, der Stream selbst hätte diesen Preis vollkommen gerechtfertigt.
[2 von 2]


FAZIT:

Alles in allem ein sehr gelungenes Event.
Nicht nur zum Promoten des neuen Albums Scaled and Icy, sondern auch um den Fans, gerade in dieser Zeit, einen Hauch von einer Live-Performance ins Wohnzimmer zu bringen. Abgesehen davon, dass es die Story rund um Clancy, Banditos und Bishops, auf die wir in Teil 1 und Teil 3 eingehen, unglaublich visualisiert und spannender macht.
Sieht man von den Pop-Ups und dem kleinen Zeitproblem für europäische Fans ab, dann würde ich den Stream als sehr gut bezeichnen.
[9 von 10]


WE LIKE THIS EVENT!

Übrigens: Schaut euch doch gerne auch die anderen Teile unseres Twenty Øne Piløts Specials an!

https://www.youtube.com/watch?v=uSnpObUx71Q

Foto: Mason Castillo


[Single/News] KAFVKA kündigen Album zum 11.6. an und veröffentlichen neuen Song von "Paroli"!

Gute Neuigkeiten gefällig? Kafvka liefert sie euch!

Am 11.Juni dieses Jahr kommt ihr neues Album „Paroli“ raus! Dazu wurden neue Tourdaten zusätzlich zu den bereits geplant und verschobenen Konzerten angekündigt. Drei Songs des kommenden Albums könnt ihr jetzt schon überall hören, dazu jetzt mehr.

Schnelle Melodien, ein Sound für gute Laune und ein Text der zum Nachdenken anregt, so kennen wir Kafvka ja bereits. Den Anfang macht der Titelsong „Paroli“ und gibt uns eine klare Message. Wer gegen rechts ist gehört dazu. Es wird also deutlich klar dass Aktivismus gegen Nazis und gegen radikale Bewegungen keine einmalige Sache bei KAFVKA ist und sich auch durch dieses Album zieht.
Rechtsextremismus lässt nicht locker doch lassen wir uns davon unterkiregen? Wir vom DisLike-Magazine und auch KAFVKA sagen nein.
Mit schneller Melodie und catchigen Lines regt das zweite veröffentliche Lied uns alle dazu an „unseren Schmerz wegzutanzen“ ob unsere Sorgen, unser Leid oder unsere „Gegner“ mit KAFVFKAs „Tanz dein Schmerz weg“ werden diese ganz schnell in Luft und gute Laune aufgelöst.

 

Wenn man mit der Erwartung auch hier "wieder auf die Fresse zu bekommen", beim starten von „Alles was wir tun“ rechnet, hat sich stark geirrt. Der dritte Release eines Songs des kommenden Albums bietet uns einen Umbruch der Atmosphäre der vollkommen gelungen ist.

Statt aufspringen, tanzen und mitschreien, lädt dieser Song dazu ein sich hinzusetzen und einfach zuzuhören. Wer das macht, dem öffnet sich eine ganz neue Sichtweise. KAFVKA stellt sich und uns allen die Frage, "was haben wir gemacht? Was haben wir getan als all das Graun über die Welt kam? Welche Werte haben wir, welche Prioritäten, wann schreiten wir ein wenn wir es überhaupt tun?" Diese Frage beantwortet der neue Song ganz klar. „Wir haben nichts gewusst niemand hätte das Gedacht“.

Abschließend lässt sich sagen, dass die drei veröffentlichten Songs einen perfekten Einblick in das kommende Album bilden und uns Vorfreude schafft. Mein persönlicher Favorit aus den drei Veröffentlichungen stellt „Alles was wir tun“ dar.

KAFVKA AUF PAROLI Tour 2022!:

03.02.2022 D München - Backstage
04.02.2022 AT Wien - B72
05.02.2022 D Chemnitz - Atomino

Tickets gibt es bei allen bekannten VVK-Stellen.

Das Musikvideo zu "Alles was wir tun" findet ihr hier!:

https://www.youtube.com/watch?v=LMqgpcsBsAI

Fotocredits: Thomas Tiefseetaucher


[Record Review] Same Side - Selftitled

thought we were on the same side... 

 Same Side, oder besser bekannt als "The story so far" Gitarrist Kevin Geyer, hat endlich den Schritt aus dem Archiv auf die Solo-Bühne gewagt und das mit vollem Erfolg.                                                  

Auf der gleichnamigen EP, die am 29.05.2020 veröffentlicht wurde, zeigt Same Side seine weichen Seiten. Wer jedoch auf Pop Punk wie bei seiner Hauptband gewartet und gehofft hat, wird hier leider nicht fündig. Punkten kann er aber mit ruhigen Melodien, die einem ein Gefühl von Geborgenheit geben, sowie mit ausdrucksstarken Texten die dem Hörer vermitteln verstanden zu werden. 

Deutlich zu erkennen ist, dass sich durch die Lieder "The way it seems","Fall back in again" und "same side", das Motiv vom Überwinden eines Berges zieht. Das Symbol des Berges könnte für die Hürden stehen die Kevin überwinden musste um als Same Side nun seinen Durchbruch zu starten.

Mit seinen erst veröffentlichten Liedern "The way it seems" (16.04.2020) und "Stuck in a hole" (07.05.2020), gab uns Same Side einen hervorragenden Vorgeschmack auf seine EP und steigerte damit auch die Vorfreude. 

Abschließend kann man sagen, dass Same Side der perfekte einstieg in die Welt als Solokünstler für Kevin Geyer ist. Der Song eignet sich außerdem super für die anbrechende Sommerzeit. 

Songs: 5
Genre: Alternative, Rock
Duration: 19:24 min 

 

https://www.youtube.com/watch?v=8PjShhaBH5o

 

Credits: Promopicture


[News/Review] Der neue Sommersong über die Zeit in der Quarantäne!

Lang ersehnt, doch jetzt freuen sich alle Clikkies und andere TOP Fans: Ein neues musikalisches Lebenszeichen der zweiköpfigen Band aus Tyler Joseph und Joshua Dun.

Mit Level Of Concern schrieb Tyler Joseph nicht nur sein erstes E-Gitarren Lied, was an 80er, oder The1975s erinnert, sondern auch ein Lied, das wieder die Sorgen des Alltags als frischer Vater, Ehemann oder auch einfache Person innerhalb der COVID-19 Krise anspricht.

Über Twitter verkündete Tyler Joseph zwischen den Zeilen, wie das neue Musikvideo dazu aussehen wird (Josh, i'm sending you some files), in dem sie per Brief einen USB Stick, mit den Aufnahmen zum Song hin und her schickten.

Dazu sagte er, dass ein Teil der Erlöse an die Organisation CREW NATION geht, die Helfern hinter der Bühne, die aktuell keinen Job haben, durch diese Krise helfen soll.

Nun, was sagen wir zu diesem Lied?

Klar ist: es ist eine neue musikalische Richtung in die sich twenty one pilots hier entwickelt. Mit Elementen, wie Klavier oder einer catchigen Bass-Line sind sie sich aber weiterhin treu geblieben. Doch diesmal kam ein neues Instrument ins Spiel: Eine E-Gitarre. Es ist ein sehr einfach gestaltetes Riff, was jedoch fröhliche Sommervibes ausstrahlt, daher auch wieder ein Kontrast zum lyrischen, was man von twenty one pilots kennt. Wie sie es jedoch gestaltet haben, ist ein neuer Schritt, der an die 80er oder The1975s erinnert: Einfach, Catchy, Tanzbar und schnell auf der Zunge.

Auch wenn der Song sehr einfach ist, passt er sehr gut zur Situation. Einige Fans werden vermutlich etwas gegen den soften Stil haben, aber wir finden Message und Hintergrundgedanken super und freuen uns schon darauf im Sommer dieses Lied hören zu können!

Und jetzt an euch: Das Logo der Band ist nun in einem Karmin-Rot und vollständig: Leitet dies die neue Ära ein?

https://www.youtube.com/watch?v=loOWKm8GW6A

Foto und Video von Reel Bear Media


[Live Review] Traffic Jam Open Air 2019

Datum: 19/20.7.2019
Ort: Fahrübungsplatz Dieburg, DE
Genre: Hardcore, Punk, Rock, Alternative

Location:
Auch dieses Jahr fand das Traffic Jam seinen Platz auf dem Verkehrsübungsplatz in Dieburg. Eine gute Anreisemöglichkeit boten Bus und Bahn, wer allerdings mit dem Auto angereist ist, hatte ein Problem mit der Parkplatzsuche. Das Gelände hat leider keine Parkplätze zur Verfügung gestellt und Besucher mussten sich einen Parkplatz, von welchem sie nicht abgeschleppt werden können, im Industriegebiet suchen. Das Gelände selbst bot allerdings genug Platz für Festival, Besucher und Campingplatz.
[1,25 von 2]

Sound:
Größere Zwischenfälle blieben aus, Soundchecks haben die Festivalstimmung nicht unterbrochen und die Besucher konnten auf dem gesamten Gelände die Musik genießen, ohne durch zu hohe Lautstärken gestört zu werden. Einen Minuspunkt bekommt der Sound dennoch, denn bei vereinzelten Bands war der Sound übersteuert, oder stark quietschend, was sehr penetrant, wenn es dann aufkam, in den Ohren störte.
[1,5 von 2]

Besucher und Mitarbeiter:
Bis auf ein paar kleinere Ausnahmen, waren sowohl Mitarbeiter als auch Besucher höflich und freundlich, das Orga-Team ist eines der angenehmsten, mit denen wir bisher zusammen gearbeitet haben. Schon beim Parken gab es allerdings kleinere Komplikationen, denn die Auskunft der Mitarbeiter, über die Parkerlaubnis im Industriegebiet, stimmte nicht mit der Auskunft der Securities auf den Parkplätzen überein. Bei der Kontrolle der Campingausrüstung wurde teilweise ungenau kontrolliert, sodass es Besuchern, trotz Verbot, gelang Glas mit auf das Gelände zu führen. Die Sicherheit der Besucher in der Menge war leider so unüberschaut, dass Besucher teilweise sehr stark blutend aus der Menge zurück kamen.
[1,3 von 2]

Preise:
Der Festivalpreis war, auch mit Camping, recht erschwinglich und mit dem Line-Up, sowie der Festivalqualität mehr als gerechtfertigt. Die Angebote für Essen und Trinken waren sowohl breit gefächert als auch preisgünstig, auch am Merchandise-Stand konnte man Schnäppchen ergattern. Die Zahlung erfolgte hier, wie auch in den letzten Jahren, durch ein Cashless System, diesmal mit sog. JAM MARKS, welche aus recycelten Fischernetzen bestehen.
[2 von 2]

Line – Up:
Das Line-Up des Festivals war gut aufgebaut, die Auswahl der Bands war durchgehend stimmig. Eine kleine Abwechslung bot die Mischung aus nationalen und internationalen Acts, wobei der Schwerpunkt auf der Seite der nationalen Bands lag und das Festival sich auch den Spruch “support your local scene” sehr zu Herzen genommen hat.
[2 von 2]

Fazit:
Sieht man von der Parksituation und den Ungenauigkeiten bei der Sicherheit ab, war das Traffic Jam ein gelungenes Festival und seinen Preis wert. Dazu ist es ein sehr familienfreundliches Festival, was Wert auf Nachhaltigkeit, aber auch ein unvergessliches Erlebnis legt.
[8,05 von 10]