[Single Review] EMPTY STADIUMS erste Single "4th And Long"

...and you still want to love unconditionally til you wake up with blood on your hands...

 

EMPTY STADIUMS ERSTE SINGLE OUT NOW!

Das Frankfurter Duo Empty Stadiums hat ihre erste Single „4th And Long“ veröffentlicht. Außerdem haben die Jungs ihr Debütalbum für Herbst 2021 angekündigt. Dies beinhaltet nicht nur neun Songs, sondern wird auch auf Vinyl erhältlich sein!

 

Die Aufnahme der Songs startete das Frankfurter Duo 2020, eben genau dann als alle Stadien leer blieben. Basti Schaurer und Dennis Herzog improvisierten Ideen zu Songs und so entstand Empty Stadiums. Pandemiebedingt musste jedoch alles an verschieden Orten aufgenommen und dann zusammengesetzt werden.
Unterstützt wurden sie hierbei von Andy Pichl (Vocals) und Johannes Aeppli (Drums).

 

Mit „4th And Long“ bekommen wir einen ersten Einblick darauf, was wir in naher Zukunft noch erwarten dürfen. Selbstdefiniert fällt dieser Song in das experimentelle Indie-Melancholic-Post-(Noise)-Rock Genre. Das klingt erstmal viel, besser beschreiben können hätte ich es aber auch nicht.

Das Frankfurter Duo bringt uns mit ihrer Single etwas, was ich in dieser Form noch nie zuvor wirklich gehört habe. Der Track gibt einem fast das Gefühl zu schweben, die Vocals sind anders aber trotzdem passend.
„4th And Long“
könnte perfekt in die verschiedensten Filmgenre eingefügt werden – oder einfach zu dem Soundtrack des eigenen Lebens gemacht werden. Langweilig wird einem beim Hören auch nicht.
Die verschiedenen Wendungen, das Wegnehmen und Hinzufügen verschiedener Instrumente und die Veränderungen im Tempo lassen einem, trotz stattlicher Länge von 4min 42sec, komplett in die Welt der Musik versinken.

 

Ein wirklich gelungener erster Track des Duos, der auf mehr in dieser Art hoffen lässt! Ich freu mich jedenfalls auf das angekündigte Album.

https://www.youtube.com/watch?v=kGXdVLErQcQ

Fotocredits: Midsummer Records hat uns dieses Foto zur Verfügung gestellt. (Fotograf nicht genannt)


[Record Review] KALASKA veröffentlichen Debüt-Album "Whoever You Are"!

Kalaska kündigt ihr Debüt-Album „Whoever You Are“ zum 28.05.2021 an. Vorab dürfen wir uns schon einmal über den dritten Teil der Single-Geschichte freuen. Am 21.05.2021 veröffentlichten die Jungs bereits „Selflove“, die Fortsetzung von "Failing Forever". Genaueres dazu gibt es aber gleich, denn wir durften uns „Whoever You Are“ bereits anhören!


Songs: 10

Duration: 31min 33sec
Genre: Kalternative/Indie-Rock/Alternative

 

Den Einstieg bildet „Animals“. Am besten beschreiben kann man diesen Song wohl mit dem Begriff Alternative, vielleicht auch Indie-Rock. Muse Fans dürften sich hier fast zuhause fühlen – einzigartige Vocals verbunden mit einer extrem interessanten Melodie. Die Drums regen hier zum Fußwippen an, die Vocals zum Staunen.

 

„Little Girl“ bietet direkt im Intro eine Gitarre, die Gänsehaut bereitet. Auch hier finden wir wieder die extrem cleanen Vocals des Lead Sängers. Der Track wurde als Teil 1 der Singlegeschichte veröffentlicht – wer gerne Symbolik in Videos sucht darf sich gerne an dem zugehörigen Musikvideo probieren. Ein starker Song der Gruppe.

Track drei trägt den Namen „When The Lights Are Turning Back“, für mich leider etwas schwacher als der Track zuvor. Zwar ist die Melodie schön und weiterhin kann ich den Gesang nur Loben, doch wirkt dieser Song vergleichsweise etwas monoton, fast schon langweilig. Heißt das, dass der Song schlecht ist? Absolut nicht! Nur hat er vergleichsweise für mich ein paar Mängel aufgewiesen.

Konträr dazu ist der nächste Track. „Failing Forever“ bringt ähnlich wie "Animals" einen Song mit schönem Gitarrenklang, Drums, welche den Rhythmus ins Blut bringen und guten Vocals. Außerdem bildete dieser Song Teil 2 der Single-Saga, die Fortsetzung des ersten Musikvideos. Auch hier ist Symbolik im Video vorhanden und die Geschichte der dysfunktionalen Familie kristallisiert sich weiter heraus.
„Closer“ wurde bereits 2020 als Single veröffentlicht. Warum mir hier das Wort „abgespaced“ in den Sinn kommt weiß ich persönlich auch nicht – vielleicht ist es der Klang der Stimme oder die Kombination von Instrumenten. Hier finden wir wieder starke Drums mit mächtigem Bass und kreischender Gitarre – wieder ein sehr starker Titel.

 

Weiter geht es mit „New Beginning“. Vergleichsweise ein eher Up-Temp-Song der Band, der einen fast an einen Film-Soundtrack erinnert. Auch hier ist wieder alles rund, die Instrumente fügen sich perfekt mit den Vocals zusammen und auch der Text geht ins Ohr.
„You Can Get What You Want“ überzeugt mit einer extrem interessanten Melodie. So unterbricht anfänglich immer wieder die Gitarre und wir bekommen eine Kombination aus ausschließlich Drums und Vocals. Rhythmisch macht der Track wirklich Spaß.
Der nächste Track „Secrets“ baut melodisch immer weiter auf – leider bin ich kein Musiker und kann die einzelnen Elemente des Tracks auseinanderpicken, aber ich kann sagen: es klingt verdammt gut. Die Tracks des Albums sind alle etwas, was ich in dieser Art zuvor kaum gehört habe und es macht echt Laune.

 

Mit „Selflove“ wird die Single-Geschichte beendet, persönlich findet man hier auch meinen Lieblingstrack. Wuchtiger Bass, wuchtige Vocals und ein Text mit einer Message die ich voll und ganz unterstütze: „Stolz ist Menschlich“ und Selflove ist keine Arroganz. Nicht nur ein melodisches Meisterwerk, sondern ein rundum gelungener Track.
Den Abschluss bildet „And The Lights“. Ein interessanter Beat zusammen mit den Vocals, die ich bereits in jedem Song zuvor gelobt habe. Ein gelungener Abschluss für ein gelungenes Album.

Die Jungs von Kalaska haben mit ihrem Debüt-Album alles richtig gemacht, was es richtig zu machen gibt. Sie liefern etwas, das anderen Musikrichtungen ähnelt und machen es zu ihrem eigenen Ding. Wir freuen uns und sind sehr gespannt auf ihre zukünftige Entwicklung!

https://www.youtube.com/watch?v=FjbGQT85HnU

Fotocredits: Offizielles Pressefoto, bereitgestellt durch Markus Haberer (Lautstark Musikagent)


[Record Review] Neue Musik von CULCHA CANDELA mit dem Album "Top Ten"!

Surprise Surprise! Culcha Candela bringt am 28.05.2021 ihr neues Album „Top Ten“ auf den Markt! Die Berliner Jungs bringen uns ein langersehntes neues Studioalbum und wir durften uns bereits eine Meinung darüber bilden!


Songs: 10

Genre: Reggae/Hip-Hop/Dancehall
Duration: 27min 15sek

 

Vorab kann ist mir eins bereits aufgefallen: Vergleichsweise ist Top Ten ein recht kurzes Album. Das 2017 erschienene Album der Band hatte eine stattliche Länge von über zwei Stunden, außerdem lag die Durchschnittsdauer der Songs dort bei ca. drei Minuten.

Wir starten jedoch schon sehr stark: „RWET“ ist der erste Track auf der Platte – besser bekannt ist dieses Lied wohl unter „Rhythmus wie ein Tänzer“. Das Feature mit Julie Brown & DJ Antoine, sowie „SSDF“, „Ratatang“ und „Real Life“ durften wir uns bereits letztes Jahr auf der EP „Real Life“ anhören.


„RWET“
samplet die Melodie von Snap!‘s Welthit „Rhythm is a Dancer“ und macht das Lied zu einer der deutschen, eher clubtauglichen und moderneren Variante seiner selbst. Culcha Candela überzeugt auf diesem Track mit ihrem typischen Charm, catchy Texten und Sommerfeeling pur.
„Ratatang“ bringt uns konträr einen Deutschrap-ähnlichen Beat. Auch der Text erinnert eher an die Deutschrap-Szene, als an die tanztaugliche Gruppe Culcha Candela. Ich würde natürlich gerne eine Wertung zu diesem Song abgeben, aber diese würde leider nicht allzu gut ausfallen, da ich mich nie mir dieser Musikrichtung anfreunden werde.

Ähnlich ist es bei „SSDF“, zusammen mit CE$ bringen Culcha Candela hier Musik à la Autotreff. Fetter Bass und sinnloser Text. Leider auch hier eher Deutschrap als der typische Culcha Candela Reggae Rap.
Zu „Real Life“ brauche ich wirklich nichts weiter zu sagen, für mich gehört dieser Song wirklich zu den schlechtesten auf dem ganzen Album. Cringy Text, mehr Deutschrap als sonst was und dazu leider ein ziemlicher 0815 Beat. Leider versucht Culcha Candela hier zu sehr Texte für Jugendliche zu machen – „Klick' nie auf die AGBs, akzeptier' die Cookies“ ist leider nicht „relatable“ oder „hip“, sondern klingt als würden 40-jährige versuchen Jugendsprache zu adaptieren – oh wait.

Die Enttäuschung lässt aber bei der auch bereits vorab erschienen Single „Hope“ feat. Bovann zum Glück ein bisschen nach. Sommerliche Dancebeats, ein einfacher aber hoffnungsvoller Text. „Hope“ gibt Hoffnung und ruft dazu auf, in dieser Pandemie nach vorne zu schauen. Ein Culcha Candela Lied wie es im Bilderbuch steht. Und auch die dazu passende Dancechallenge macht Laune.

Der sechste Track „Für Imma“ ist ein Feature mit Niqu. Ein eher ruhigerer Track der Berliner Gruppe. Niqu übernimmt auf diesem Track den Refrain – ruhig aber catchy. Der Text ist hier deutlich angenehmer und hat eine wirklich schöne Message auch der Beat ist sehr gelungen.

„Leb Jetzt“
erinnert vom Beat leider wieder ein wenig an 187 Straßenbande. Überzeugen kann der Song jedoch mit gutem Text und wirklich angenehmem Refrain. Weder gut noch schlecht, jedoch nicht das, was man von Culcha Candela erwartet.
Mit „Erst der Anfang“ bekommen wir einen wirklich, wirklich schönen Track der Gruppe. Zwar auch hier wieder nicht das, wofür die Berliner Jungs bekannt sind, aber trotzdem ein Song der wirklich Spaß macht.

So angenehm „Erst der Anfang“ ist, umso schlimmer ist „Randale“.
Ich weiß nicht ob Culcha Candela spontan Capital Bra als Songwriter angeheuert hat oder warum „Randale“ so klingt wie, es klingt. Weed, Knarren und „Randale Randale“. Der Song verfehlt nicht nur meinen persönlichen Musikgeschmack um Meilen, er ist genau das wofür Culcha Candela vorher nicht bekannt war: 0815 Musik die einfach nur dazu da ist die Massen anzusprechen.

Aber hey, „Quiereme Ahora“ (übersetzt: Lieb mich jetzt“) ist ein wirklicher Lichtblick auf dem Album. Ein schöner Spanisch-Englischer Song mit Latin und Reggae Elementen. Ein wirklicher Hit auf dieser Hit or Miss Platte. „Quiereme Ahora“ könnte neben „RWET“ zu den Sommerhits 2021 gehören und gehört zumindest mal bereits zu meiner persönlichen „Top Ten“.

Abschließend kann ich einerseits Lob aussprechen, Culcha Candela hat sich mit Top Ten an Neuem probiert – ob das wirklich das Beste ist? Persönlich glaube ich das nicht. Hört man den Namen Culcha Candela denkt man halt eher an spaßige Dancehits mit ihrem eigenen Charme und eben nicht an Deutschrap mit „junggebliebenen“ Texten. Natürlich muss das jeder für sich selbst wissen, leider fühlt sich Top Ten für mich an, als seien die Jungs dem Musikstil der Masse zum Opfer gefallen.

 

https://www.youtube.com/watch?v=1wkbbtbhgN0

Fotocredits: Leon Hahn


[Record Review] KAONASHI - Dear Lemon House, You Ruined Me...sorry, US!

Fans der Band Kaonashi dürfen sich freuen: am 21.05.2021, also morgen, erscheint ihr neues Album „Dear Lemon House, You Ruined Me: Senior Year“.

SONGS: 11
DURATION: 47min 33 sec
GENRE: Emo-Mathcore

Das Album ist Story technisch der Nachfolger ihrer 2018 erschienen EP „Why Did You Do It“. Auch dieses Album beschäftigt sich mit dem Charakter Jamie. Dieser ist nämlich jetzt in seinem Senior Year auf der High-School.

Vocalist Peter Rono erklärt, dass sie den Zuhörer bangen lassen wollen. Die Band wolle ein gewisses Gefühl der Dringlichkeit verbreiten und somit die Hörer zum nachdenken anregen. Denn sobald der Hörer dazu angeregt ist, zu denken er könne etwas in der Geschichte ändern, vielleicht würde es ihn animieren einen Unterschied in dieser Welt zu erzielen.

Natürlich ist die Story basierende Element des Albums interessant und einzigartig, doch überzeugt die Emo-Mathcore-Band auch mit den Songs selbst? Wir durften uns das Album vorab schon einmal anhören.
Leider starten wir mit einem Song, der mich persönlich nicht überzeugen konnte. Die Vocals in „T.A.Y.L.O.R“ erinnern mich persönlich an eins dieser schreienden Gummihühner. Der Rhythmus ist repetitiv und passt für mich nicht wirklich zum generellen Gefühl des Songs. Loben kann ich hier lediglich den Wendepunkt ab der dritten Minute. Die Melodie wird interessanter, der Sprechgesang vermittelt mehr Emotionen und ist auch definitiv angenehmer für die Ohren.

„Fuck Temple University“ könnte auch ohne kreischende Vocals auskommen. Der Gesangspart in dem Song ist wirklich, wirklich gut – emotional und wirklich angenehm. Leider wird es für mich wieder ein wenig von dem Gummihühnchen überschattet.
Und weiter geht es mit „An Evening of Moving Pictures With Scooter Corkle“ auch hier leider dasselbe Phänomen wie zuvor. Lassen wir die kreischenden Vocals weg kommen wir hier auf einen wirklich klasse Song – auch die etwas tieferen Screams die etwa in der Mitte des Songs einsetzen kann ich nur loben.

Über „Market Street (Chardonnay, Diamonds, & Me)“, „Broad Street (Take Me Home)“ und „The Counsler’s Office: A Present Example Of Past“ kann ich mich leider nicht äußern ohne meine Meinung über „T.A.Y.L.O.R“ zu wiederholen – Vocals die mir persönlich einfach nicht zusagen und ein pures Chaos an Instrumenten. Kommen Gesangsparts auf sind diese gut, aber leider meist viel zu kurz.
Ich muss Kaonashi eins lassen: Das Gefühl der Dringlichkeit haben sie wirklich bei mir gut getroffen: Ich will nämlich dringend mit diesem Album durch sein.

In „Run Away Jay“ finde ich den ersten Song, bei dem mich die Gummihuhn Vocals nicht stören, das hält aber auch nur ungefähr eine Minute an bis sich Orang-Utan ähnliche Geräusche einmischen und Text und Vocals mich an kleines trotziges Kind erinnern (um genau zu sein an das „When Will You Learn, that your action have Consequences“ Kind).
Überrascht hat mich dafür der nächste Song. „A Recipe for a Meaningful Life“ hat nicht nur eine schöne Melodie, der Gesang, der Sprechgesang und sogar die Screams sind wirklich stimmig.

„The Underdog I: Blue Pop“ gehört dafür jedoch wieder zu den Songs, die ich sofort überspringen würde, wenn ich sie hören würde.
Dafür bekommen wir mit „The Underdog II: Fight On The 40 Yard Line“ nicht nur eine Akustikgitarre, sondern auch wunderschöne Vocals und einen emotionalen Text. Dieser Song hat sich zu meinem absoluten Favoriten rauskristallisiert.

„The Underdog III: Exit Pt. IV“ kommt auch wieder mit derselben Kritik zurecht, die ich bereits bei den anderen Songs geäußert habe. Der Gesangspart ist wirklich hervorragend, auch der Sprechgesang ist gut, weitere Vocals sind dafür aber leider etwas lackluster.

Ob es daran liegt, dass es einfach nicht mein Fall ist, oder daran, dass diese Musik eine gewisse Zielgruppe ansprechen soll – Dear Lemon House, You Ruined Me: Senior Year gehört leider nicht zu den Alben die ich irgendjemanden weiterempfehlen werde. Story technisch finde ich das Konzept äußerst interessant, doch die eigentliche Musik weißt leider einige Mängel auf. Solltet ihr trotzdem reinhören? Ja, vielleicht findet ihr genau in diesem Genre etwas, was euch noch im Leben gefehlt hat...

https://www.youtube.com/watch?v=ywqXXtKB9tg

Fotocredit: Das Foto hat uns KINDA zur Verfügung gestellt.


[Record Review] Molybaron - The Mutiny: Veröffentlichung am Freitag!

MOLYBARON KÜNDIGT NEUES ALBUM AN – Die französisch-irischen Metal Newcomer Molybaron kündigen ihr neues Album The Mutiny für den 21.05.2021 an.

SONGS: 10
DURATION:  44min 34sec
GENRE: Alternative Metal

Im Zuge der Albumankündigung veröffentlichte Molybaron außerdem den Track "Animals". Ein gesellschafts- und politikkritisches Stück, welches sich mit der Thematik der Geldgier auseinandersetzt. Ein melodisches Meisterwerk mit einzigartigem Gesang und einem Gitarrenriff das mich nur schwärmen ließ. "Animals" macht Lust auf mehr.

Und mehr sollen wir auch bald bekommen. "The Mutiny" wird ganze zehn Alternative Metal Songs beinhalten. Darunter auch: "Lucifer", "Twenty Four Hours (feat. Whitfield Crane, Ugly Kid Joe)" und "Something For the Pain".
"Lucifer" überzeugt mit catchy Text und Melodie, die zum unterbewussten Fußwippen anregt. Auch hier stechen die einzigartigen Vocals von Gary Kelly wieder hervor, perfekt vereint mit den Instrumenten ergibt sich hier ein Spektakel für die Ohren, das ich jedem nur empfehlen kann.

Doch auch die anderen Songs kommen nicht zu kurz. "Twenty Four Hours" macht einfach nur Spaß – im Vergleich zu "Animals" und "Lucifer" ist dieser Track etwas mehr Up-Tempo. Der Text geht ins Ohr und verstärkt die Sehnsucht nach Konzertbesuchen noch mehr.
Auf der anderen Seite ist "Something for the Pain" ein vergleichsweise düstereres Stück der Band mit gewissen Einflüssen von Muse. Doch nicht nur die Melodie ist hier etwas düsterer auch die Lyrics sind äußerst emotional und gehen einem wirklich unter die Haut.
Natürlich durften wir uns auch zu den anderen Tracks von "The Mutiny" eine Meinung bilden und ich kann guten Gewissens sagen: Die Jungs haben sich mit diesem Album selbst übertroffen. Starke Lyrics, starker Gesang, starke Melodien und was mich persönlich am meisten gefreut hat: kreischende Gitarrenriffs noch und nöcher. Dieses Album behält seine Qualität bei jedem Track bei, nicht ein einziger Song ist enttäuschend oder schlechter als der vorherige.

"Amongst the Boys and the Dead Flowers" hat Gänsehautfeeling ab der ersten Note. Auch hier kann ich den Gesang wieder nur loben. Ein wunderschöner Text verpackt in einem kraftvollen Lied.
Auch über "Prosperity Gospel" kann ich kein schlechtes Wort verlieren. Ein religionskritisches Lied mit starker Message und einem catchy Chorus.

Der fünfte Track des Albums, "The Lighthouse", ist anfänglich eher ruhig gehalten, doch das soll nicht täuschen. Nach einem balladenähnlichen Intro folgt nämlich ein mächtiger Einsatz von Drums, Bass, Gitarre und Gesang.
Es folgt "Slave To The Algorithm", der Name weißt bereits auf die Aussage des Songs hin – Kritik an dem gesellschaftlichen Medienkonsum. Das Lied erinnert durch sein pacing an kontrolliertes Chaos. Heavy Gitarre und schnelle Drumsounds machen beim Zuhören einfach nur Spaß.

"The Hand that Feeds you" ist wie jeder Track vor ihnen eine wirkliche Spitzenleistung. Lyrics mit Message, ein Gitarrenriff das mein Herz höherschlagen lässt und die fantastische Stimme von Garry Kelly.
Zum Abschluss bekommen wir meinen persönlichen Favoriten neben "Twenty Four Hours": "Ordinary Madness". Für mich ist das Lied einfach 100% stimmig. Gigantische Stimmwucht mit einer Melodie, die einfach passt. Natürlich muss ich auch hier das Gitarrenriff loben – Gänsehaut pur.

"The Mutiny" ist ein wirkliches Meisterwerk in Albumform und ein Muss für jeden Alternative-Metal Fan. Merkt euch das Datum und verpasst diesen Release auf gar keinen Fall!

https://www.youtube.com/watch?v=8jVmzzANlhw&t=1s

Fotocredit: Das Foto hat uns Molybaron zur Verfügung gestellt.


[Single/News] Indecent Behavior releasen neue Single am Freitag!

INDECENT BEHAVIOR KÜNDIGT NEUE SINGLE AN!

DURATION: 2min 58sec
GENRE: Pop-Punk

Richtig gehört! Die Jungs von Indecent Behavior waren fleißig und haben "Good Enough" aufgenommen. Releast wird "Good Enough" zum 21.05.2021 und ich kann euch jetzt schonmal sagen: es wird gut.
Nach "Break, Break, Break" bringen die Jungs aus dem Saarland uns mit dieser Single einen eher pop-punk ähnlichen Sound. "Good Enough" setzt sich eben genau mit dem Gefühl auseinander nicht gut genug zu sein. Eher emotionale Lyrics verpackt in einem Up-Tempo Song der wirklich Spaß macht.

Indecent Behavior hat hier gezeigt, dass sie vielseitig talentiert sind und etwas geschaffen, das nicht nur ins Ohr geht, sondern auch unter die Haut. Es lohnt sich wirklich sich das Lied anzuhören.

Und wer weiß? Vielleicht kommt noch das ein oder andere Interview?

https://www.youtube.com/watch?v=pzTLKm67qSk

Fotocredit: Das Foto hat uns Jo-PR! zur Verfügung gestellt.


[Record Review] Flying Pengiun bringen uns neues Poppunk-Album "Orange"!

WOAH THE STATE IS ON FIRE! – Flying Penguin und ihre neu erschienene Single "State on Fire" widmen sich der ernsten Thematik des Umweltschutzes. Ein sehr ernstes Thema verpackt in einer Pop-Punk-Melodie, doch das soll nicht täuschen. Die Message liegt den Jungs aus München wirklich am Herz – Gesellschaftskritik at it’s finest.

"State On Fire" ist auch gesanglich ein wirklich starkes Stück. Der Text geht nach dem ersten Mal hören sofort ins Ohr und auch die Melodie macht Lust auf mehr. Fans von Green Day sollten sich hier direkt zuhause fühlen. Ich bin ehrlich, hätte man mir die Single als eine Neuerscheinung von Green Day verkauft, hätte ich das wahrscheinlich auch geglaubt. Doch das ist natürlich nichts Negatives, sowohl "What We Want" als auch "State on Fire" machen Lust auf mehr.

Diese Lust soll auch bald gestillt werden: Am 21.05.2021 dürfen wir uns auf das Album "Orange " freuen. Nach erstem reinhören kann ich euch deshalb auch mit gutem Gewissen sagen: Merkt euch das Datum! Flying Penguin macht nicht nur guten Poppunk, sondern Poppunk mit Message.

SONGS: 12
DURATION: 32min 4sec
GENRE: Pop-Punk/Punk-Rock

Eröffnet wird "Orange" von dem Track "Candy Girl". Ein Punk-Rock Track wie er im Buche steht. Catchy Lyrics, Up-Beat Sound und eine Melodie a lá Punk-Rock-Legenden.
Es geht weiter mit der vergleichsweise ruhigeren Nummer "Jump". Auch hier findet sich jeder Punk-Rock-Fan sofort in familiären Gewässern wieder. Felix Schneider beweist auch hier wieder sein können – nicht nur das Songwriting liegt ihm, auch an Gesangstalent mangelt es bei ihm absolut gar nicht.

"Forever Alone" startet mit wuchtigem Gitarrensound. Der Text geht sofort ins Ohr – doch bietet er einen düsteren Kontrast zu der Upbeat Melodie des Lieds. Mit ganz viel Whoa und Power geht es bei "Last Saturday Night" weiter. Die Sehnsucht auf Livekonzerte wächst bei dem Track immer mehr und mehr.
Etwas Veränderung bringt "L.O.L", persönlich bildet sich bei diesem Track in meinem Kopf eine Szene a lá postapokalyptische Radiosendung.

In "Always" bekommen wir eine wunderschöne Ballade. Gesangstechnisch ist dieses Lied, wie jedes vor ihm, ein absolutes Meisterwerk. Ein Lied, welches das Herz berührt und bei dem bestimmt nicht alle Augen trocken bleiben werden.
Wir bekommen gleich noch einen Kontrast aufgezeigt: "Superstar" startet mit einer schönen Bassline und besteht mehr aus Sprechgesang. Anfänglich erinnert mich diese Kombination etwas an eine Punk Version von Zirkusmusik. Das klingt negativ – ist es aber absolut nicht!
"What We Want" wurde ja bereits veröffentlicht. Ein Up-Beat Song, der einfach nur Laune macht. Schöne Gitarre, Guter Text und einfach perfekt abgestimmt.

"Itching Balls" kommt wohl am ehesten an amerikanischen Garagen Punk heran. Flying Penguin bringt damit den Charm von "The Offspring" in neuer Form. Auch hier macht das Zuhören wirklich einfach nur Spaß.
Auf "State On Fire" folgt eine weitere Ballade. Beim Hören von "Unbelievable" machte sich bei mir sofort Gänsehaut bemerkbar. Der Text geht unter die Haut und Felix Schneider bringt eine Emotion rüber, die kaum vergleichbar ist. Ganz klar: "Unbelievable" hat sich einen Platz in meinen Top-Balladen of-all-time verdient.

Den Abschluss bildet "Losing Ourselfs Tonight" – anfänglich auch etwas ruhig gehalten, bildet der Song einen wunderschönen Abgang für das Album. Das Hörgefühl ähnelt einer Punk-Rock Version eines Journey Songs. Man bekommt vom Hören alleine Fernweh, will sich einfach ins Auto setzen und weg vom Alltag. Ein wirklich runder Abschluss für ein unsagbar gelungenes Album.

Flying Penguin ist ähnlich wie ein Butterkeks, man weiß was man erwarten kann – aber es ist jedes Mal aufs Neue gut. Der gelegentliche Kontrast ist jedoch immer wieder erfrischend. "Orange" hat sich sofort einen Weg in mein Herz gebahnt und lohnt sich wirklich.

Wir wünschen euch viel Spaß mit dem Album ab dem 21.05.2021!

Das Video zu State On Fire bekommt ihr hier:

https://www.youtube.com/watch?v=CxuUEmoobVs

 

Fotocredit: Das Foto hat uns Hicktown Records zur Verfügung gestellt.


[Record Review] SEEYOUSPACECOWBOY & IF I DIE FIRST veröffentlichen Split-Ep!

Zwei Bands, eine Freundesgruppe. So beschreibt Vocalist Connie Sgarbossa das Projekt.

SONGS: 5
DURATION: 15min 44sec
GENRE: Metalcore/Post Hardcore

Das Musikvideo zu dem gemeinsamen Feature "bloodstainedeyes" durften sich Fans bereits am 30.03.2021 auf YouTube anschauen. Heavy, ein wenig chaotisch aber ein extrem starkes Feature der zwei Bands. Der Sound des Tracks macht Fans der Szene fast melancholisch und erinnert an die alten Metalcore Zeiten.
Am 14.04.2021 gab es dann bei If I Die First das Musikvideo zu "My Nightmares Would Do Numbers As Horror Movies". Ein Song mit cleanen Vocals, catchy Chorus und angenehmen Klang. Ein Muss für jeden Metalcore Fan.

SeeYouSpaceCowboy gaben den Fans ebenfalls einen Vorgeschmack. Der Song "Painting A Clear Picture From A Unreliable Narrator" erschien am 27.04.2021. Drei Minuten purer harter Klang und Vocals die man wirklich nur loben kann. Unbedingt reinhören!
Auch zu SeeYouSpaceCowboy‘s "Modernizing the Myth of Sisyphus" und If I Die First’s "Mirror, Mirror This Is Nothing Like You Promised" durften wir uns schon eine Meinung bilden.

Natürlich möchte ich euch nicht zu viel vorabnehmen. Deshalb sage ich auch nur: SYSC’s "Modernizing the Myth of Sisyphus" ist ein extrem starker Track der Band. Nicht nur die Vocals sind top-notch, es macht einfach Spaß, das Lied zu hören.
"Mirror, Mirror This Is Nothing Like You Promised" ist heavy, mit einem wirklich schönen repetitiven Rhythmus und ließ mein Herz beim hören wirklich höherschlagen. Auch hier ist Reinhören ein wirkliches Muss.

Ich kann „A Sure Disaster“ mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Zwar spielte das Album anfänglich nicht wirklich in meinen persönlichen Musikgeschmack, aber nach dem zweiten Mal durchhören muss ich wirklich sagen, dass die Songs mein Herz für sich gewonnen haben. Ein wirklich starkes Split von zwei wirklich starken Bands.

https://www.youtube.com/watch?v=ij0nJOZ20pw

Fotocredit: KINDA hat dieses Foto zur Vefügung gestellt.


[News] Square Enix kündigen langersehnte Fortsetzung der "Life Is Strange"- Reihe an!

THIS ACTION WILL HAVE CONSEQUENCES – Am 10.09.2021 ist es endlich soweit! Square Enix hat am 18.03.2021 endlich das neue Life is Strange: True Colors angekündigt.

Entwickelt von Deck Nine Games, den Machern von Life is Strange: Before the Storm, und Square Enix External Studios wird dieser Teil die Geschichte einer neuen Protagonistin mit neuer außergewöhnlicher Kraft erzählen. Der Spieler steuert Alex Chen, eine junge Dame welche die Superkraft der Empathy besitzt. Somit kann Alex starke Emotionen absorbieren und manipulieren und die Aura anderen Leute sehen. Nach einem Unfall schöpft sie ihre Fähigkeiten voll aus, um die dunklen Geheimnisse der Stadt aufzudecken.
Wer die Life Is Strange Teile zuvor noch nicht gespielt hat, dies aber unbedingt vor True Colors noch tun möchte, der kann dies auch bald mit der Remastered Collection nachholen.

Life is Strange: True Colors bringt außerdem eine weitere Veränderung mit sich. Anstatt die Episoden einzeln, nacheinander zu veröffentlichen, können die Spieler bei Release bereits das komplette Spiel erwerben und brauchen zum weiterspielen nicht warten.
Einen Haken hat es leider, True Colors ist deutlich teurer als die vorherigen Spiele. Drei Mal so teuer um genau zu sein, ein stattlicher Preis von 60€. Ob sich das lohnt wird sich wohl erst bei Release zeigen.

Veröffentlicht werden drei verschiedene Versionen des Spiels: die Standard Edition, die Deluxe Edition und die Ultimate Edition. Details dazu findet ihr auf der offiziellen Website lifeisstrange.com.

Bestellt ihr euch das Spiel vor, so bekommt ihr 4 zusätzliche in-game Outfits für Alex. Erhältlich ist True Colors auf Playstation 5, Playstation 4, Xbox One, Xbox Series X|S, PC Steam, Windows Store und Google Stadia.
Natürlich sind wir mindestens genauso gespannt auf den neuen Teil wie ihr, deshalb werden wir es natürlich sobald wir möglich für euch Play-testen und euch wissen lassen, ob sich das Geld wirklich lohnt.

Den ersten Trailer findet ihr hier:

https://www.youtube.com/watch?v=9AJ2mDOu_Aw


[News] Saint Vice kündigen neues Album über HICKTOWN REC an!

NEUES VON SAINT VICE!

Fans der Indie-Pop Band Saint Vice dürfen sich nach "Never Got Back" und "Calling For Backup" über die dritte Single des bald zu erwartenden Debutalbums "Nighttime HWY" freuen. Am 09.04.2021 erschien bereits die Single "Set me on Fire".

Der Song erzählt die Geschichte eines Verliebten, dessen Liebe nicht erwidert wird. Die Geschichte, wie Liebe ihn in den Abgrund des Wahnsinnes befördert und zur Destruktion antreibt. Alles im Stil der Rosenheims/Bayern Indie-Formation.
Wer nun auf das Album gespannt ist, sollte sich den 03.09.2021 merken.
Natürlich bekommt ihr von uns auch eine Rezension bei Zeiten und vielleicht auch das ein oder andere Gewinnspiel!

Wir freuen uns schon sehr was wir bis September noch alles von Saint Vice hören und sehen dürfen.

Hier findet ihr das Video zur Acoustic Version ihres Songes "Set me on Fire"!

https://www.youtube.com/watch?v=MWahSJk6vR4

Fotocredit: Lisa Krauss