[News] PAPA ROACH veröffentlicht Video zu „BROKEN AS ME“ (feat. DANNY WORSNOP)

…you’re just as broken as me…

Wie uns allen leider bewusst ist, hat die Pandemie auch gerade in der Musikindustrie schwere Folgen hinterlassen. Darunter litt unter anderem das JBTV Studio in Chicago – um den Aufbau eines neuen Studios zu unterstützen zeigt Papa Roach ihnen mit diesem Musikvideo von „Broken As Me“(feat. Danny Worsnop) Tribut.

Das Musikvideo zeigt eine JBTV Studio Live-Performance von „Broken As Me“ aus dem Jahr 2015. Egal ob Live oder im Studio, Papa Roach liefert immer eine wirklich unvergleichbare Energie. Wer den Song nicht kennen sollte, dem empfehle ich dies nachzuholen. Sowohl das 2015 erschienene Original als auch das neu erschienene Feature, beide sind ein wirkliches Muss. Sie unterscheiden sich zwar kaum, aber warum sollten sie auch? Der Song war 2015 schon gut und Danny Worsnop ergänzt dieses Meisterwerk in der Neuauflage wirklich gut. Für mich persönlich ein Feature welches ich vielleicht nicht auf dem Radar hatte, aber über das ich wirklich nicht glücklicher sein könnte.

Papa Roach gehört zu vielen Bands, die wie Twenty One Pilots, Arctic Monkeys, Green Day, uvm. von JBTV Studios am Anfang ihrer Karriere unterstützt wurden. Um eben dieses Studio zu unterstützen, welches über 30+ Jahre Newcomer Bands gebucht, promoted und gefilmt hat wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Unter paypal.me/jbtvpaparoach  werden Spenden gesammelt um JBTV Studios bei dem Bau eines neuen Studios zu unterstützen und ihnen zu ermöglichen weiterhin Talente aller Welt zu fördern.

 

https://www.youtube.com/watch?v=RFubd8vyVe8

 

Photo Credit: Darren Craig (Papa Roach) / Sanjay Parikh (Danny Worsnop)


[Single/News] LIONS FROM ALASKA releasen ihre dritte SINGLE mit Musikvideo!

do i fear the unknown or will it fear me?

 

Die melodische Metalcore Band aus Kulmbach liefert uns am 14. Juli 2021 das Musikvideo ihrer dritten Single „The Abyss“. Ab dem 16. Juli 2021 ist der Song auch auf Streaming Plattformem erhältlich. Und eines kann ich euch schonmal verraten: „The Abyss“ hat sich jetzt schon einen Platz in meiner Playlist reserviert.

 

Die Jungs erklären, dass besonders während dieser Pandemie Menschen Probleme mit sich selbst haben, was normalerweise als Tabuthema gehandelt sei. Der Song behandelt eben genau dies: nämlich das Gefühl in einem unsichtbaren Gefängnis eingesperrt und komplett verloren zu sein.

 

Doch nicht nur die Message welche Lions From Alaska hier rüberbringen indem sie sich an eben diese Thematik herantrauen ist stark, „The Abyss“ macht auch klangtechnisch und lyrisch richtig etwas her. Die Atmosphäre des Songs ist kaum zu beschreiben – Bass und Gitarre klingen anfänglich fast mystisch, die Drums sind kräftig und runden das ganze perfekt ab.

 

Im ersten Chorus ist dann jedoch Schluss mit der ruhigen Atmosphäre, gebrochen von der puren Stärke der Instrumente erfüllt dieser den Hörer mit einem gewissen Gefühl der Befreiung. Dieses Gefühl sollen wir auch den Rest des Songs behalten. Die Zusammenarbeit zwischen Clean Vocals und Scream Vocals geht direkt unter die Haut und jeder der einen guten Breakdown mag wird bei diesem Song seinen Spaß haben. Sowohl Instrumente als auch Gesang harmonieren perfekt miteinander und bringen dem Hörer ein super Klanggefühl.

 

Abschließend kann ich also sagen, hört euch „The Abyss“ an, ihr werdet es nicht bereuen. Wer das melodische Element in einem Song wertschätzen kann und nicht nur auf einen ausschließlich heavy Sound aus ist, der ist hier genau richtig. Also: Datum merken, laut aufdrehen und die Probleme von der Seele singen!

 

Hier findet ihr den direkten Link zum/zur Musikvideo-(Premiere):

https://www.youtube.com/watch?v=6Tqsv_7S96c

 

Fotocredit: Lions From Alaska hat dieses Foto zur Verfügung gestellt.


[Single Review] EMPTY STADIUMS erste Single "4th And Long"

...and you still want to love unconditionally til you wake up with blood on your hands...

 

EMPTY STADIUMS ERSTE SINGLE OUT NOW!

Das Frankfurter Duo Empty Stadiums hat ihre erste Single „4th And Long“ veröffentlicht. Außerdem haben die Jungs ihr Debütalbum für Herbst 2021 angekündigt. Dies beinhaltet nicht nur neun Songs, sondern wird auch auf Vinyl erhältlich sein!

 

Die Aufnahme der Songs startete das Frankfurter Duo 2020, eben genau dann als alle Stadien leer blieben. Basti Schaurer und Dennis Herzog improvisierten Ideen zu Songs und so entstand Empty Stadiums. Pandemiebedingt musste jedoch alles an verschieden Orten aufgenommen und dann zusammengesetzt werden.
Unterstützt wurden sie hierbei von Andy Pichl (Vocals) und Johannes Aeppli (Drums).

 

Mit „4th And Long“ bekommen wir einen ersten Einblick darauf, was wir in naher Zukunft noch erwarten dürfen. Selbstdefiniert fällt dieser Song in das experimentelle Indie-Melancholic-Post-(Noise)-Rock Genre. Das klingt erstmal viel, besser beschreiben können hätte ich es aber auch nicht.

Das Frankfurter Duo bringt uns mit ihrer Single etwas, was ich in dieser Form noch nie zuvor wirklich gehört habe. Der Track gibt einem fast das Gefühl zu schweben, die Vocals sind anders aber trotzdem passend.
„4th And Long“
könnte perfekt in die verschiedensten Filmgenre eingefügt werden – oder einfach zu dem Soundtrack des eigenen Lebens gemacht werden. Langweilig wird einem beim Hören auch nicht.
Die verschiedenen Wendungen, das Wegnehmen und Hinzufügen verschiedener Instrumente und die Veränderungen im Tempo lassen einem, trotz stattlicher Länge von 4min 42sec, komplett in die Welt der Musik versinken.

 

Ein wirklich gelungener erster Track des Duos, der auf mehr in dieser Art hoffen lässt! Ich freu mich jedenfalls auf das angekündigte Album.

https://www.youtube.com/watch?v=kGXdVLErQcQ

Fotocredits: Midsummer Records hat uns dieses Foto zur Verfügung gestellt. (Fotograf nicht genannt)


[Record Review] OF MICE & MAN veröffentlichen neue EP "Bloom"!

...THEN MY WORLD COLLAPSED!

Bereits im Februar veröffentlichten Of Mice & Men ihre EP „Timeless“. Fans haben nun erneut Grund zur Freude, denn heute erscheint eine weitere EP mit dem Titel „Bloom“.

Wie schon die EP „Timeless“ umfasst auch „Bloom“ 3 Songs. Einer dieser Songs ist namensgleich mit dem Titel der EP und erschien bereits im April. Die anderen beiden Songs neben „Bloom“ tragen die Titel „Levee“ und „Pulling Teeth“.

Veröffentlicht wird die EP über das Label SharpTone. Wir durften uns die komplette EP bereits anhören.

 

SONGS: 3
DURATION: 12min 29sek
GENRE: Metalcore

 

„Levee“ ist der erste Song der EP. Mit Gewittergeräuschen wird in den Song eingeleitet, bis dann der typische Of Mice & Men-Sound folgt: Gute Screams und ein genauso gutes Instrumental. Gesangsparts finden sich lediglich im Chorus, ansonsten prägen Screams den Sound. Gegen Ende des Songs wird es erst ruhig, bis dann nochmal ein Breakdown folgt. Danach hört der Song dann genauso auf wie er begonnen hat – nämlich mit Donner- und Regengeräuschen.

 

Den nächsten Song der EP bildet „Bloom“.
Aaron Pauley, Sänger und Bassist der Band, sagt über den Song Folgendes:

Bloom is a song about grieving the death of a family member. It’s about understanding, through that loss, that grief is not only love in its most visceral and wildest form, but that it’s also the ultimate price we pay to experience such love. To know profound grief is to have known profound love. Nothing and no one lasts forever. Love isn’t a bouquet of plastic flowers; it’s watching the petals fall.

Musikalisch wird dieses Thema – typisch Of Mice & Men – extrem passend behandelt. So beginnt das Lied mit einem ruhigen Gesangspart, bis dann ein dramatischer Screamingpart folgt. Dann bleibt es laut; im Chorus wird gesungen. Am Ende des Songs bleiben dann nur Regengeräusche übrig. Ein gelungener Abschluss eines großartigen Liedes, welches Lust auf die EP macht.

Auch beim Musikvideo wurden sich augenscheinlich viele Gedanken um die Umsetzung gemacht. Es ist komplett im Zeichenstil und in schwarz-weiß gehalten. Passend zum Text blühen sinnbildlich Blumen auf, verwelken dann aber wieder und fallen in sich zusammen. An anderer Stelle fällt ein Mensch, welcher de facto nur aus seiner eigenen Silhouette besteht, ins Bodenlose, bis sich die komplette Umgebung in einen riesigen Totenkopf formt. Es wirkt sehr düster und passt damit perfekt zum Text. Manchmal muss es nicht ein Video mit tausend Locations sein; manchmal trifft es ein Video wie dieses viel besser.

 

Den Abschluss bildet „Pulling Teeth“. Scheinbar haben Of Mice & Men Gefallen an den Gewittergeräuschen gefunden, denn auch der letzte Song der EP beginnt wie schon die anderen beiden Songs mit Donner- und Regenakustik. Im Vergleich zu „Levee“ und „Bloom“ ist der Anteil an cleanen Gesangsparts in „Pulling Teeth“ deutlich größer, soft ist aber auch dieser Song keinesfalls; der überwiegende Teil besteht noch immer aus Screams.
Besonders gefallen hat mir der Part nach knapp 3 Minuten, denn die Lyrics „then my world collapsed werden gescreamt, und zwar ohne musikalische Begleitung. Hier beweist Screamer Aaron Pauley einmal mehr, dass er ein würdiger Nachfolger von Austin Carlile ist, der die Band aus gesundheitlichen Problemen verlassen musste. Danach folgt ein letzter Breakdown, bevor dann abrupt Stille einkehrt. Diese Stille markiert das Ende der EP.

 

Ich möchte hier nicht verheimlichen, dass ich selbst Fan der Band Of Mice & Men bin, aber auch wenn ich davon absehe, kann ich für die EP „Bloom“ nur Lob aussprechen. Mein persönlicher Lieblingssong der EP ist „Bloom“, der namensgebende Song, doch auch die anderen beiden Titel sind klasse.

 

Die Metalcore-Fans unter euch werden mit der EP garantiert voll auf ihre Kosten kommen. Und was kommt nach der EP? Nun, man munkelt, dass diese und auch die EP „Timeless“ zusammen mit zukünftig folgenden EPs Teil des neuen Albums von Of Mice & Men sein könnten.

Bis darüber Klarheit herrscht, könnt ihr euch der EP „Bloom“ voll und ganz widmen, es lohnt sich.

https://www.youtube.com/watch?v=i_RuPJu4dLc

Fotocredits: Das Foto hat uns KINDA zur Verfügung gestellt (Fotograf nicht genannt)


[Single Review] FLIMMER präsentieren ihre Videosingle feat. ALEX MOFA GANG!

ZUSAMMEN KAPUTT IST BESSER ALS ALLEIN!

Die Deutschsprachige alternative Newcomer Band FLIMMER feiert heute Premiere der Videsingle  "immer noch zu dir" und konnte als Feature Feature für ihren vierten Song ALEX MOFA GANG ergattern.

 

Wie wir die Jungs finden und ob auch ihr mal reinhören solltet das findet ihr jetzt unten im Blog.

“Zusammen kaputt ist besser als allein”, das scheint das Motiv der neuen Single zu sein und dies wird sofort klar. Ob in der Melodie oder im Video, schnell fällt auf: stillsitzen ist nicht. “Immer noch zu dir” lädt ein, einfach aufzuspringen, alles herauszulassen und einfach mal um sich zu schlagen.

Der Text lässt vermuten es handle sich um ein Paar im Konflikt das dennoch immer wieder zueinander findet, auch das Musikvideo unterstützt diese These.
Mein Pluspunkt gibt es hier: Zwei Frauen im Musikvideo. Aber abgesehen vom Video macht die Musik selbst mir gute Laune.

 

Nachdem ich den Song für diesen Bericht zum ersten Mal gehört habe wollte ich gar nicht mehr aufhören.
Tolle Melodie, nicht zu schnell aber auch nicht zu langsam. Schöner Text und eine tolle Atmosphäre.

 

Alles in allem muss ich sagen, dass der Song durchaus gelungen ist. Hört doch gerne mal a rein oder stöbert die bereits veröffentlichten Songs durch.

Hier findet ihr den Premiere-Link zu dem Musikvideo!

https://www.youtube.com/watch?v=osFcE7i2ZEI

Fotocredit: KonstantinSeitz


[Single/News] LIFESPARK. bringen neue Videosingle "Mirage" am 04.06.21!

I SEE THE OCEANS CALLING

 

Unter allen Metalgenres hat es mir der Post-Hardcore am meisten angetan. Eben zu jenem Genre zugehörig fühlen sich Lifespark., eine 5-köpfige Band aus dem Raum Koblenz.

Gegründet wurde die Gruppe Ende 2018. Nun wurde eine neue Single angekündigt. „Mirage“ wird der Track heißen; veröffentlicht wird das Lied mitsamt Musikvideo am 04.06.2021. Wir haben für euch schon einmal reingehört.

 

Das Lied beginnt mit einem ruhigen Instrumental-Part, bis dann die Ruhe durch E-Gitarren und packenden Gesang gebrochen wird. Kurz darauf wird es musikalisch wieder etwas softer, denn es folgt ein Part, in dem klar die Vocals im Vordergrund stehen.
 Die Bridge vor dem Chorus zauberte mir dann ein Lächeln ins Gesicht, denn erstmals sind post-hardcore-typische Screams zu hören. Im Chorus wechseln sich Screams und Clear-Vocals dann ab; überlappen sich teils.

 

Das oben beschriebene Schema zieht sich dann auch durch den zweiten Verse,dieser ist bis zum zweiten Chorus deutlich ruhiger. 
Nach dem zweiten Chorus folgt mein persönlicher Lieblingspart: Ein einminütiges emotionales Outro, zuerst mit reinem Gesang, dann gegen Ende mit Screams, die das Ganze perfekt abrunden.

 

Dass im Lied nicht nur ein Bandmitglied für den Gesang und die Screams zuständig ist, sondern sich gleich mehrere Bandmember mit ihren Screaming- bzw. Clear-Vocals abwechseln, sagt mir ebenso, zu wie das Musikvideo. Denn nicht nur beim Produzieren des Songs wurde sich viel Mühe gegeben, sondern auch beim Dreh des Musikvideos. Bandaufnahmen wechseln sich ab mit passenden Handlungssegmenten; die einzelnen Bandmitglieder werden immer wieder perfekt in Szene gesetzt. Auch die farbliche Abstimmung im Video ist top. Ein qualitativ sehr hochwertiges Musikvideo für einen klasse Song.

 

Ich selbst kann für „Mirage“ nur schwärmen. Der Song trifft meinen Musikgeschmack wirklich perfekt. Ich habe mir den Song immer und immer wieder angehört, und zwar nicht nur der Recherche wegen, sondern auch, weil der Track in meinen Augen ein genialer Post-Hardcore-Song ist. Jedem Metalfan, besonders Post-Hardcore- und Metalcore-Anhängern, empfehle ich wärmstens, sich den Releaseday rot - am besten mit Edding - im Kalender zu markieren. Und um die Wartezeit bis dahin etwas zu verschönern: Zieht euch ruhig die anderen bereits veröffentlichten Songs von Lifespark. rein, die sind nämlich ähnlich gut!

 

Da wir euch das Musikvideo noch nicht zeigen dürfen, bekommt ihr hier das letzte Musikvideo von Lifespark.!

https://www.youtube.com/watch?v=qR0jei6AAsI

Fotocredits: Das Foto hat uns Lifespark. zur Verfügung gestellt


[Record Review] KALASKA veröffentlichen Debüt-Album "Whoever You Are"!

Kalaska kündigt ihr Debüt-Album „Whoever You Are“ zum 28.05.2021 an. Vorab dürfen wir uns schon einmal über den dritten Teil der Single-Geschichte freuen. Am 21.05.2021 veröffentlichten die Jungs bereits „Selflove“, die Fortsetzung von "Failing Forever". Genaueres dazu gibt es aber gleich, denn wir durften uns „Whoever You Are“ bereits anhören!


Songs: 10

Duration: 31min 33sec
Genre: Kalternative/Indie-Rock/Alternative

 

Den Einstieg bildet „Animals“. Am besten beschreiben kann man diesen Song wohl mit dem Begriff Alternative, vielleicht auch Indie-Rock. Muse Fans dürften sich hier fast zuhause fühlen – einzigartige Vocals verbunden mit einer extrem interessanten Melodie. Die Drums regen hier zum Fußwippen an, die Vocals zum Staunen.

 

„Little Girl“ bietet direkt im Intro eine Gitarre, die Gänsehaut bereitet. Auch hier finden wir wieder die extrem cleanen Vocals des Lead Sängers. Der Track wurde als Teil 1 der Singlegeschichte veröffentlicht – wer gerne Symbolik in Videos sucht darf sich gerne an dem zugehörigen Musikvideo probieren. Ein starker Song der Gruppe.

Track drei trägt den Namen „When The Lights Are Turning Back“, für mich leider etwas schwacher als der Track zuvor. Zwar ist die Melodie schön und weiterhin kann ich den Gesang nur Loben, doch wirkt dieser Song vergleichsweise etwas monoton, fast schon langweilig. Heißt das, dass der Song schlecht ist? Absolut nicht! Nur hat er vergleichsweise für mich ein paar Mängel aufgewiesen.

Konträr dazu ist der nächste Track. „Failing Forever“ bringt ähnlich wie "Animals" einen Song mit schönem Gitarrenklang, Drums, welche den Rhythmus ins Blut bringen und guten Vocals. Außerdem bildete dieser Song Teil 2 der Single-Saga, die Fortsetzung des ersten Musikvideos. Auch hier ist Symbolik im Video vorhanden und die Geschichte der dysfunktionalen Familie kristallisiert sich weiter heraus.
„Closer“ wurde bereits 2020 als Single veröffentlicht. Warum mir hier das Wort „abgespaced“ in den Sinn kommt weiß ich persönlich auch nicht – vielleicht ist es der Klang der Stimme oder die Kombination von Instrumenten. Hier finden wir wieder starke Drums mit mächtigem Bass und kreischender Gitarre – wieder ein sehr starker Titel.

 

Weiter geht es mit „New Beginning“. Vergleichsweise ein eher Up-Temp-Song der Band, der einen fast an einen Film-Soundtrack erinnert. Auch hier ist wieder alles rund, die Instrumente fügen sich perfekt mit den Vocals zusammen und auch der Text geht ins Ohr.
„You Can Get What You Want“ überzeugt mit einer extrem interessanten Melodie. So unterbricht anfänglich immer wieder die Gitarre und wir bekommen eine Kombination aus ausschließlich Drums und Vocals. Rhythmisch macht der Track wirklich Spaß.
Der nächste Track „Secrets“ baut melodisch immer weiter auf – leider bin ich kein Musiker und kann die einzelnen Elemente des Tracks auseinanderpicken, aber ich kann sagen: es klingt verdammt gut. Die Tracks des Albums sind alle etwas, was ich in dieser Art zuvor kaum gehört habe und es macht echt Laune.

 

Mit „Selflove“ wird die Single-Geschichte beendet, persönlich findet man hier auch meinen Lieblingstrack. Wuchtiger Bass, wuchtige Vocals und ein Text mit einer Message die ich voll und ganz unterstütze: „Stolz ist Menschlich“ und Selflove ist keine Arroganz. Nicht nur ein melodisches Meisterwerk, sondern ein rundum gelungener Track.
Den Abschluss bildet „And The Lights“. Ein interessanter Beat zusammen mit den Vocals, die ich bereits in jedem Song zuvor gelobt habe. Ein gelungener Abschluss für ein gelungenes Album.

Die Jungs von Kalaska haben mit ihrem Debüt-Album alles richtig gemacht, was es richtig zu machen gibt. Sie liefern etwas, das anderen Musikrichtungen ähnelt und machen es zu ihrem eigenen Ding. Wir freuen uns und sind sehr gespannt auf ihre zukünftige Entwicklung!

https://www.youtube.com/watch?v=FjbGQT85HnU

Fotocredits: Offizielles Pressefoto, bereitgestellt durch Markus Haberer (Lautstark Musikagent)


[Record Review] Neue Musik von CULCHA CANDELA mit dem Album "Top Ten"!

Surprise Surprise! Culcha Candela bringt am 28.05.2021 ihr neues Album „Top Ten“ auf den Markt! Die Berliner Jungs bringen uns ein langersehntes neues Studioalbum und wir durften uns bereits eine Meinung darüber bilden!


Songs: 10

Genre: Reggae/Hip-Hop/Dancehall
Duration: 27min 15sek

 

Vorab kann ist mir eins bereits aufgefallen: Vergleichsweise ist Top Ten ein recht kurzes Album. Das 2017 erschienene Album der Band hatte eine stattliche Länge von über zwei Stunden, außerdem lag die Durchschnittsdauer der Songs dort bei ca. drei Minuten.

Wir starten jedoch schon sehr stark: „RWET“ ist der erste Track auf der Platte – besser bekannt ist dieses Lied wohl unter „Rhythmus wie ein Tänzer“. Das Feature mit Julie Brown & DJ Antoine, sowie „SSDF“, „Ratatang“ und „Real Life“ durften wir uns bereits letztes Jahr auf der EP „Real Life“ anhören.


„RWET“
samplet die Melodie von Snap!‘s Welthit „Rhythm is a Dancer“ und macht das Lied zu einer der deutschen, eher clubtauglichen und moderneren Variante seiner selbst. Culcha Candela überzeugt auf diesem Track mit ihrem typischen Charm, catchy Texten und Sommerfeeling pur.
„Ratatang“ bringt uns konträr einen Deutschrap-ähnlichen Beat. Auch der Text erinnert eher an die Deutschrap-Szene, als an die tanztaugliche Gruppe Culcha Candela. Ich würde natürlich gerne eine Wertung zu diesem Song abgeben, aber diese würde leider nicht allzu gut ausfallen, da ich mich nie mir dieser Musikrichtung anfreunden werde.

Ähnlich ist es bei „SSDF“, zusammen mit CE$ bringen Culcha Candela hier Musik à la Autotreff. Fetter Bass und sinnloser Text. Leider auch hier eher Deutschrap als der typische Culcha Candela Reggae Rap.
Zu „Real Life“ brauche ich wirklich nichts weiter zu sagen, für mich gehört dieser Song wirklich zu den schlechtesten auf dem ganzen Album. Cringy Text, mehr Deutschrap als sonst was und dazu leider ein ziemlicher 0815 Beat. Leider versucht Culcha Candela hier zu sehr Texte für Jugendliche zu machen – „Klick' nie auf die AGBs, akzeptier' die Cookies“ ist leider nicht „relatable“ oder „hip“, sondern klingt als würden 40-jährige versuchen Jugendsprache zu adaptieren – oh wait.

Die Enttäuschung lässt aber bei der auch bereits vorab erschienen Single „Hope“ feat. Bovann zum Glück ein bisschen nach. Sommerliche Dancebeats, ein einfacher aber hoffnungsvoller Text. „Hope“ gibt Hoffnung und ruft dazu auf, in dieser Pandemie nach vorne zu schauen. Ein Culcha Candela Lied wie es im Bilderbuch steht. Und auch die dazu passende Dancechallenge macht Laune.

Der sechste Track „Für Imma“ ist ein Feature mit Niqu. Ein eher ruhigerer Track der Berliner Gruppe. Niqu übernimmt auf diesem Track den Refrain – ruhig aber catchy. Der Text ist hier deutlich angenehmer und hat eine wirklich schöne Message auch der Beat ist sehr gelungen.

„Leb Jetzt“
erinnert vom Beat leider wieder ein wenig an 187 Straßenbande. Überzeugen kann der Song jedoch mit gutem Text und wirklich angenehmem Refrain. Weder gut noch schlecht, jedoch nicht das, was man von Culcha Candela erwartet.
Mit „Erst der Anfang“ bekommen wir einen wirklich, wirklich schönen Track der Gruppe. Zwar auch hier wieder nicht das, wofür die Berliner Jungs bekannt sind, aber trotzdem ein Song der wirklich Spaß macht.

So angenehm „Erst der Anfang“ ist, umso schlimmer ist „Randale“.
Ich weiß nicht ob Culcha Candela spontan Capital Bra als Songwriter angeheuert hat oder warum „Randale“ so klingt wie, es klingt. Weed, Knarren und „Randale Randale“. Der Song verfehlt nicht nur meinen persönlichen Musikgeschmack um Meilen, er ist genau das wofür Culcha Candela vorher nicht bekannt war: 0815 Musik die einfach nur dazu da ist die Massen anzusprechen.

Aber hey, „Quiereme Ahora“ (übersetzt: Lieb mich jetzt“) ist ein wirklicher Lichtblick auf dem Album. Ein schöner Spanisch-Englischer Song mit Latin und Reggae Elementen. Ein wirklicher Hit auf dieser Hit or Miss Platte. „Quiereme Ahora“ könnte neben „RWET“ zu den Sommerhits 2021 gehören und gehört zumindest mal bereits zu meiner persönlichen „Top Ten“.

Abschließend kann ich einerseits Lob aussprechen, Culcha Candela hat sich mit Top Ten an Neuem probiert – ob das wirklich das Beste ist? Persönlich glaube ich das nicht. Hört man den Namen Culcha Candela denkt man halt eher an spaßige Dancehits mit ihrem eigenen Charme und eben nicht an Deutschrap mit „junggebliebenen“ Texten. Natürlich muss das jeder für sich selbst wissen, leider fühlt sich Top Ten für mich an, als seien die Jungs dem Musikstil der Masse zum Opfer gefallen.

 

https://www.youtube.com/watch?v=1wkbbtbhgN0

Fotocredits: Leon Hahn


[Single Review] ATLAS GENIUS veröffentlichen neue Single nach 6 Jahren!

Um Atlas Genius ist es in letzter Zeit sehr ruhig geworden. Seit 2015 erschien kein neues Album mehr, und auf neue Songs mussten die Fans seit 2019 warten. Nun melden sich die Australier mit der Single „Elegant Strangers“ zurück.

 

Veröffentlicht wurde der Song bereits letzten Freitag unter dem Label Better Noise Music. Beim Sound bleibt sich die Band selbst weitestgehend treu. So ist „Elegant Strangers“ ein klassicher Indie-Rock-Song mit Alternative-Rock-Elementen.

Beim ersten Hören der Single fühlte ich mich, in Hinblick auf den Sound, an die britische Indie-Rockband "Bombay Bicycle Club" erinnert. Die Ähnlichkeiten kommen nicht von ungefähr, denn neben Singer/Songwriter Sam Endicott, welcher in der Vergangenheit unter anderem mit Shakira zusammenarbeitete, wirkte auch Produzent Ben H. Allen am Song mit, welcher besonders für die Zusammenarbeit mit „Bombay Bicycle Club“ bekannt ist.

Wer bei dieser Single einen lauten Rocksong erwartet hat, den muss ich enttäuschen. „Elegant Strangers“ ist mal so gar nicht laut; stattdessen stößt man auf einen eher ruhigeren Indie-Rock-Track mit einer schönen Bassline im Hintergrund. Im letzten Drittel wird es dann aber doch etwas lauter, denn nach dem zweiten Chorus folgt ein etwa 30 Sekunden langes Gitarrenriff, bis dann in den dritten und letzten Chorus übergeleitet wird.

Die Band selbst beschrieb „Elegant Strangers“ in einem Statement so:
 „Dies ist ein Song über das Finden der Fluchttür. Eine Person, die endlich die Schönheit und den Optimismus sieht, den sie sich in ihrem Leben immer gewünscht hat, und die diesen Moment niemals enden lassen möchte.“
 Wirft man einen Blick auf die Lyrics, decken diese sich mit der Beschreibung. Inhaltlich geht es vor allem darum, alte Verhaltens- und Denkweisen abzulegen und sich positiveren Dingen zu widmen. Dass der Text verhältnismäßig simpel strukturiert ist, bringt der Message keinen Abbruch.

Da ich selbst ab und zu gerne Indie-Rock höre und sich in meiner CD-Sammlung auch das ein oder andere Album von Bombay Bicycle Club findet, kann ich an „Elegant Strangers“ durchaus Gefallen finden. Atlas Genius haben ihre Fans mit dieser Single definitiv nicht enttäuscht. Falls ihr es gelegentlich – so wie ich – hin und wieder etwas ruhiger mögt, empfehle ich euch, diese Single selbst anzuhören.


Schaut euch diesen schönen Visualizer zu dem Song an:

https://www.youtube.com/watch?v=g0PTrPBqiAc

Fotocredits: Eric Kelly


[Record Review] WATERPARKS veröffentlichen "Greatest Hits"!

Nicht nur Olivia Rodrigo mit Sour oder Twenty One Pilots mit Scaled and Icy veröffentlichten am 21.05 neue Musik, auch Waterparks machten ihre Fans mit Greatest Hits  am Freitag glücklich.

Wer auf Twitter aktiv ist hat bestimmt schon mitbekommen dass seit einiger Zeit ein Waterparks Insider im Fandom und bei der Band selbst kursiert. Angefangen hat all dies mit der Bekanntgabe des Release Date des neuen  Twenty One Pilots  Albums Scaled and Icy  welches der 21.05 ist, wie auch bei Greatest Hits  von Waterparks.

Nach der Reaktion von Awsten https://twitter.com/awsten/status/1380210362214051842?s=12 nutze ein User diese Chance ein und schrieb: „the Drama of Waterparks: are they going to lose everything?“. Seit diesen Ereignissen spielte es sich alles als Witz hoch und ging soweit dass die Band, sowie Awsten  und fast das gesamte Fandom auf Twitter ihre Profilbilder austauschte und nun Bilder von sich hinter Gitterstäben benutzten.


Nun aber zur eigentlichen Frage, wie ist denn nun das neue Album.

SONGS: 17 
DURATION: 47 min 10 sec 
GENRE: Pop-Punk

 

Das Intro welches aus dem Song „Greatest Hits“ besteht, stellt einen atmosphärischen Einstieg dar und leitet mit „these are our Greatest Hits“ perfekt zum nächsten Song über.

Der Titel Greatest Hits  lässt vermuten, man stoße auf eine Ansammlung von bereits veröffentlichten Songs aus denen die besten ausgewählt wurden, doch mit dieser These täuscht man sich.

Der erste Song des Albums trägt den Titel „Fuzzy“ und schon in den ersten Sekunden fiel mir etwas auf, der Anfang erinnert stark an „Choker“ von Twenty one Pilots.  Ich muss ehrlich sagen am Anfang bin ich dadurch voreingenommen in das Lied gestartet und stellte mir die Frage ob dieses Werk mich überzeugen könne, doch nach kurzer Zeit war mir die Gemeinsamkeit der beiden Songs egal und ich konnte mich auf den Song an sich einlassen. Allgemein ist zu sagen dass „Fuzzy“ eine eher ruhigere Stimmung in einem auslöst jedoch auch zum Bewegen und tanzen einlädt. Eine etwas andere Seite von  Waterparks als die die sie uns in „blonde“  oder „I miss having sex but at least I don’t wanna die anymore“  gezeigt haben, aber auf jeden Fall ein gelungener Einstieg in das neue Album.

Auf „Fuzzy“ folgen die bereits vorher erschienenen Titel „Lowkey as hell“  und  „Numb“ .Beide Songs haben definitiv Ohrwurm Potenzial und verschaffen Gute Laune ab der ersten Sekunde. Catchige Melodien und einprägsamer Text, ein nicht zu schnelles Tempo und ein ausgeglichener Lautstärkenwechsel schafft die perfekte Basis zum Mitsingen! Sowohl „Lowkey as hell“  als auch  „Numb“  bereiteten als Vorläufer des Albums einen perfekten Vorgeschmack dem das Album deutlich gerecht wird!

 

Der vierte Song des Albums trägt den Namen „Violet!“ . Auch diese Single wurde vor Release des Albums veröffentlicht. Der Song erinnert mit am wenigsten an das Waterparks das wir sonst kennen, was aber in keinem Fall negativ gewertet werden kann. Dieser Track ist eine sehr gute Ablenkung und dient perfekt als kleine Erfrischung sowie als Vorgeschmack auf das was Waterparks  noch kann.

Der darauf folgende Track "Snow Globe" wurde ebenfalls früher veröffentlich so wie „Numb“, „Lowkey as Hell“, „Violet!“, „You’d be paranoid too ( if everyone was out to get you)“  und „just kidding“.  Dieser Titel hebt sich stark durch das Grand Piano am Anfang ab und bildet so einen Bruch zu den restlichen Songs. Leider muss ich sagen dass „Snow Globe“  den Song darstellt den ich am wenigsten mag, für mein Geschmack ist es zu wenig Punk und mehr Pop. Meines Erachtens nach löst sich der Song sehr von dem alten Waterparks  und bewegt sich zu sehr in Richtung Mainstream.

 

Das folgende „just kidding“  wendet sich zumindest Text mäßig wieder mehr in Richtung  der Seite von Waterparks  die  ich präferiere. Hier beschäftigt man sich mit dem Gedanken wie man die meisten seiner Probleme lösen könnte. „Just kidding“  hat die Lösung: der Tod, natürlich alles nur Spaß. Abgesehen vom Text finde ich diesen Titel auch musikalisch gelungen. Eine eher ruhige Grundstimmung mit dennoch catchigen Passagen, der Song lädt ein sich einfach mal zurück zu lehnen und zuzuhören.

The secret life of me“ zeigt wieder eine ganz neue Seite von Waterparks, was allerdings als durchaus gelungen bezeichnet werden kann. Schnellere Melodien und ein einfacher Text, die perfekte Basis für einen Sommersong den man am liebsten beim Sonnenuntergang im Auto hören würde.

Die Welt wurde in 6 Tagen erschaffen doch Awsten  braucht nur einen Montag um seine zu zerstören, so beginnt zumindest „Amercian Graffiti“. Dieser Song ist inhaltlich ruhiger und verlangt gehört zu werden. Knight erzählt von seinen Gefühlen und gibt seinem inneren einen Platz zum Ausdruck. Mir persönlich gefällt dieser Titel besonders gut und meines Erachtens nach ist er sehr ausdrucksstark. „American Graffiti“  ist definitiv einer meiner Favoriten der Band.

Wie oben schon erwähnt wurde auch „You’d be paranoid too ( if everyone was out to get you)“ schon vor Release des Albums veröffentlicht. Der Song gibt sehr viel her, Aussagekraft kombiniert mit Musik zum Feiern und Tanzen, man bekommt sofort Lust auf mehr und kann kaum erwarten bis Live Events wieder möglich sind und man den Song in Echt erleben kann.
„Fruit Roll Ups“  zeigt uns wieder eine ganze andere ruhige Seite von Waterparks,  mit einem solchen Titel hätte ich nicht gerechnet, doch er hat mich positiv überrascht. Achtet man auf den Text könnte man das Werk als Liebeslied einstufen, zumindest erzählt Awsten hier von einer Person die ihm ganz schön den Kopf verdreht hat.

In dem darauffolgenden Song „LIKE IT“  geht es um das was Awsten Knight gerne erreichen würde und wo er in der Realität gerade steht. Er stellt sich gegen nervige Leute die einem halbherzige Ratschläge geben und macht klar wie er funktioniert. Musikalisch ist der Titel sehr aufgedreht und lädt zum Springen und Tanzen ein.

Auf diesen Titel folgt „Gladiator“ und stellt als interlude das Intro zu den folgenden Songs dar.

„magnetic“ beginnt ganz anders als die restlichen Songs des Albums und schnell wird klar nach dem Intro „Gladiator“ folgt ein Umschwung. Anfangs hat mich dieser Song tatsächlich ein wenig an Melanie Martínez erinnert, dieser Gedanke verfliegt aber ab dem Moment des Gesangeinsatzes. Zum wiederholten Male auf Greatest Hits zeigt uns Waterparks eine ganz neue Seite, mich hat dieser Song nicht überzeugt doch hört gerne selbst mal rein.


„Crying over it all“
  zaubert mit einem sehr ruhigen Einstieg eine ganz neue Stimmung was ein drastischer Kontrast zum Vorgängersong darstellt. Den ganzen Song über bleibt die Stimmung eher ruhig was es einem leichter macht auf den sehr aussagekräftigen Text zu achten und dadurch mitzufühlen. Awsten spricht Probleme an die wir alle kennen, nachdenken über alles, Verlustangst oder die Furcht vor dem Versagen; einfach mal alles rauslassen und darüber weinen. Genau das thematisiert „crying over it all“  und ist meines Erachtens nach gerade in dieser Zeit perfekt um einfach mal alles raus zu lassen.

Auch „Ice Bath“ beginnt ruhig doch schwingt fast sofort um. Den Anfang des Songs machen gleiche lyrics wie schon in „Greatest Hits“  bis der Gesang einer sehr dunklen elektronisch klingenden Stimme einsetzt die von einer helleren Stimme gefolgt wird.Im Gesamten ist der Titel etwas ganz anderes, beim ersten hören war ich komplett überrascht, so etwas hätte ich niemals erwartet. Begeistert bin ich aber alle Male. Der Song schafft eine wundervolle Stimmung und lässt den Hörer nicht stillsitzen.

Der letzte Song „See you in the Future“ ist vom Gesamten Album der am schnellsten beginnende Song und das Tempo am Anfang wird immer wieder während des Liedes aufgegriffen, was es beim ersten Hören fast unmöglich macht auf den Text zu achten denn es passiert viel zu viel gleichzeitig. Hat man sich daran gewöhnt dann ist der Song ganz angenehm und schön zu hören, mein Favorit wird er allerdings nicht.

Abschließend ist zu sagen dass Greatest Hits definitiv ein gelungenes Album ist und Songs für jede Stimmungslage bieten. Ob alleine im Zimmer, auf dem Weg zur Uni/Schule/Arbeit oder aber im Sommer bei einer angenehmen Autofahrt, in jeder Situation findet man einen passenden Song. Mir gefällt das Album sehr und ich kann es nur jeden empfehlen, mein Liebsten Album von Waterparks, Double Dare   Kann es allerdings nicht überholen.

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=dVz1X1NQGWU

Fotocredit: Offizielles Pressematerial (Fotograf nicht genannt)