[Single/News] Enraged Monkeys - "Leave The Sea" und neues Album zum 11.6. angekündigt!

Neue Single “Leave the Sea” aus dem kommenden Album “No Compromise”, VÖ 11.6.21!

Was tun, wenn man eine Menge Wut im Bauch hat? Einen produktiven Weg, damit umzugehen, haben Enraged Monkeys gefunden – sie haben eine Band gegründet. Und nebenbei noch ein neues Genre erfunden: Monkeycore, eine Mischung aus Hardcore, Thrash, Doom und Death Metal. Hier treffen also Blastbeats auf ein langsames Tempo und raue Growls. Das ist die Form, in die die Band ihre Wut, Trauer und Kritik an der Menschheit und ihrer Fehler gegossen hat. 

Freitag kam, als Vorgeschmack auf ihr kommendes Album “No Compromise”, ihre neue Single “Leave the Sea” heraus. Darin geht es um das Scheitern, zerstörte Träume und gesellschaftliche Zerwürfnisse. 

In der Musik steck offensichtlich viel Leidenschaft; außerdem wurde sie live aufgenommen und größtenteils analog gemischt, um sie dann auf Tape zu mastern. Aufwändig produziert, um der Message “No Compromise!” noch mehr Ausdruck zu verleihen. Das Album ist für den 11.06. angekündigt!

Die Band über das kommende Album: "No Compromise is NOT an album about peace and hope! Rather, it should go one step further and tear apart any compromise that makes war and suffering possible! All corrupt spiritual and worldly rulers, all ignoramuses, me and you are addressed! No compromise means a new start for humanity!"

Wir versorgen euch natürlich rechtzeitig mit einer Rezension zu dem Album, bis dahin könnt ihr hier den Song hören:

https://www.youtube.com/watch?v=B0dp3tigEMg&feature=youtu.be

 


[Single/News] SKYND kündigt neue Tourtermine für 2022 an & veröffentlichen neue Single "Michelle Carter"!

I love you, now die!

Was kommt dabei raus wenn man wahre Gewaltverbrechen und Industrial-Elektronik zusammenfügt? Richtig SKYND!

Die Musik von Leadsängerin SKYND und Produzenten/ Multiinstrumentalist Father könnte man als ein ganz eigenes Musikgenre beschreiben. Sie versuchen hinter die verborgene Fassade zu schauen die wir alle Tagtäglich unseren Mitmenschen präsentieren, dabei greifen sie die rätselhaftesten, bizarrsten und brutalsten Verbrechen der Geschichte auf. In ihren EPs Chapter I & II haben sie Fälle wie die vom Nightstalker „Richard Ramirez“ oder dem Sektenführer Jim Jones behandelt.

Sängerin SKYND ist davon überzeugt das: „diejenigen, die sich nicht an die Vergangenheit erinnern können, dazu verdammt sind, sie zu wiederholen“. Sobald man sich in die Welt von SKYND begibt, findet man sich einer Geschichtsstunde der anderen Art wieder, was besonders die Herzen von True-Crime-Fans schneller schlagen lässt.

Mit „Chapter III“ führen uns SKYND durch die dunkelsten Teile der menschlichen Psyche. 2020 kam das Lied „Columbine“ heraus, welches auf eines der schlimmsten Schulmassaker der amerikanischen Geschichte zurück geht. Nun 2021 kam ihr neustes Lied „Michelle Carter“ heraus, es handelt sich um gleichnamige 17-Jährige, die ihren Freund 2017 durch Textnachrichten in den Selbstmord getrieben hat. Das Lied geht einem richtig unter die Haut da SKYND in ihrer Lyrics teilweise die veröffentlichten Texte von Michelle Carter benutzen die den 18-Jährigen Conrad Roy dazu führten sein eigenes Leben zu nehmen, dies hinterlässt beim Zuhörer ein spürbar erschütterndes Gefühl zurück. Genau das macht die Band und ihre True-Crime-Music so einzigartig sie recherchieren Monatelang, um seinem Auditorium auch wirklich die kleinsten Details des Verbrechens näher zu bringen. Es bleibt also spannend mit welchen True-Crime-Fälle das Duo uns in Zukunft noch bekannt machen wird.

Im Februar 2022 starten SKYND ihre erste Headliner-Tour alle Infos dazu und wie ihr an Tickets kommt findet ihr unten, ich für meinen Teil kann es kaum erwarten zu sehen wie die Tour von SKYND aussehen wird!

 

SKYND LIVE-Dates 2022:

01.02. Helsinki, FI - Tavastia
04.02. Oslo, NO - Krøsset
05.02. Stockholm, SE - Nalen Klubb
07.02. Copenhagen, DK - Pumpehuset
08.02. Hamburg, DE - Logo
09.02. Berlin, DE - Cassiopeia
10.02. Prague, CZ - Rock Cafe
11.02. Munich, DE - Feierwerk
12.02. Köln, DE - Luxor
14.02. Antwerp, BE - Kavka
15.02. Paris, FR - Les Etoiles
16.02. Amsterdam, NL - Melkweg
18.02. London, UK - Islington Academy
19.02. Manchester, UK - Deaf Institute
20.02. Glasgow, UK - King Tut’s
21.02. Birmingham, UK - Mama Roux

Tickets erhaltet ihr ab sofort bei Tix for Gigs!

 

Das neuste Musikvideo von SKYND zu "Michelle Carter" hier ansehen!:

https://www.youtube.com/watch?v=Wadc6wpqhFE

Fotocredit: Fabio Endrich


[Single Review] Lonely Spring bringen neue Single "SATELLITE" heraus!

Who said Nu-Metal is dead?

 

Wer hätte das gedacht, Nu-Metal im Jahre 2021? Das ist kein Hirngespinst von mir, denn Lonely Spring machen genau das. Gestern erschien ihre neue Single “Satellite” inklusive Video. Außerdem ist ihr Debütalbum “Change the Waters” für Sommer angekündigt!


Was wohl eins dieser Alben war, dass sie dazu inspiriert hat? Unter anderem “Hybrid Theory”, was die Sänger Jules und Simon als Kind zum ersten Mal gehört haben. Nun möchten sie den Nu Metal, der sie so geprägt hat, ehren und ihn in ein neues Gewand hüllen. Dazu vereinen sie altbekannte Muster aus dem Genre mit neuen Elementen wie Hip-Hop-Beats.
Unter anderem in der letzten Single, einem Cover von “Teenage Dirtbag”, war dies zu hören. Doch auch die vorherige Musik fühlt sich ein bisschen an wie eine Zeitreise in die eigene Emo-Phase in 2013.
So geben sie einem totgeglaubten Genre einen ganz neuen Twist!

 

Das zugehörige Musik-Video gibt es hier zu sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=HrKBigJfL2k

Fotocredit: Katharina Aigner


[Single/News] KAFVKA kündigen Album zum 11.6. an und veröffentlichen neuen Song von "Paroli"!

Gute Neuigkeiten gefällig? Kafvka liefert sie euch!

Am 11.Juni dieses Jahr kommt ihr neues Album „Paroli“ raus! Dazu wurden neue Tourdaten zusätzlich zu den bereits geplant und verschobenen Konzerten angekündigt. Drei Songs des kommenden Albums könnt ihr jetzt schon überall hören, dazu jetzt mehr.

Schnelle Melodien, ein Sound für gute Laune und ein Text der zum Nachdenken anregt, so kennen wir Kafvka ja bereits. Den Amfang macht der Titelsong „Paroli“ und gibt uns eine klare Message. Wer gegen rechts ist gehört dazu. Es wird also deutlich klar dass Aktivismus gegen Nazis und gegen radikale Bewegungen keine einmalige Sache bei KAFVKA ist und sich auch durch dieses Album zieht.
Rechtsextremismus lässt nicht locker doch lassen wir uns davon unterkiregen? Wir vom DisLike-Magazine und auch KAFVKA sagen nein.
Mit schneller Melodie und catchigen Lines regt das zweite veröffentliche Lied uns alle dazu an „unseren Schmerz wegzutanzen“ ob unsere Sorgen, unser Leid oder unsere „Gegner“ mit KAFVFKAs „Tanz dein Schmerz weg“ werden diese ganz schnell in Luft und gute Laune aufgelöst.

 

Wenn man mit der Erwartung auch hier "wieder auf die Fresse zu bekommen", beim starten von „Alles was wir tun“ rechnet, hat sich stark geirrt. Der dritte Release eines Songs des kommenden Albums bietet uns einen Umbruch der Atmosphäre der vollkommen gelungen ist.

Statt aufspringen, tanzen und mitschreien, lädt dieser Song dazu ein sich hinzusetzen und einfach zuzuhören. Wer das macht, dem öffnet sich eine ganz neue Sichtweise. KAFVKA stellt sich und uns allen die Frage, "was haben wir gemacht? Was haben wir getan als all das Graun über die Welt kam? Welche Werte haben wir, welche Prioritäten, wann schreiten wir ein wenn wir es überhaupt tun?" Diese Frage beantwortet der neue Song ganz klar. „Wir haben nichts gewusst niemand hätte das Gedacht“.

Abschließend lässt sich sagen, dass die drei veröffentlichten Songs einen perfekten Einblick in das kommende Album bilden und uns Vorfreude schafft. Mein persönlicher Favorit aus den drei Veröffentlichungen stellt „Alles was wir tun“ dar.

KAFVKA AUF PAROLI Tour 2022!:

03.02.2022 D München - Backstage
04.02.2022 AT Wien - B72
05.02.2022 D Chemnitz - Atomino

Tickets gibt es bei allen bekannten VVK-Stellen.

Das Musikvideo zu "Alles was wir tun" findet ihr hier!:

https://www.youtube.com/watch?v=LMqgpcsBsAI

Fotocredits: Thomas Tiefseetaucher


[Record Review] The Mighty Mighty BossToneS - When God Was Great 

WHEN GOD WAS GREAT

SONGS: 15
DURATION: 58min 40sec
GENRE: SKA-CORE

Die Ska-Punk-Pioniere Mighty Mighty Bosstones aus Boston können schon auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits in 1996 gegründet, gelten sie als einer der Urgesteine des Genres und Begründer des Subgenres “Ska-Core” Und heute ist es soweit: Ihr nunmehr elftes Studioalbum “When God Was Great” ist draußen.
 

Schon relativ zu Beginn der Scheibe wird der Impact der Coronakrise angesprochen, während der die Scheibe entstanden ist. Aber auch eine Reihe anderer Themen und Motive taucht auf, etwa Einsamkeit und Nostalgie. 

Die meisten Songs sind für Ska-Punk recht langsam und ja, ruhig. Es hat also nicht mehr viel von Ska-”Core” Außerdem ist die Musik ein wenig komplexer als bei den meisten Ska-Punk Bands. Kein Wunder: Ganze neun Mitglieder umfasst die Band – darunter Background-Sängerin, zwei Saxophonisten, ein Keyboarder und ein Posaunist. Durch die verschiedenen Instrumente können The Mighty Mighty Bosstones von einer gewissen Varietät in ihrem Sound profitieren. Hin und wieder kommt man sich vor, als würde man einer Bigband zuhören -- etwa in “The Killing of Georgie, Pt.III”.  

Eine solide Scheibe mit vielen aktuellen Bezügen. Die Band schlägt zwar mittlerweile etwas ruhigere Töne an als früher, doch sie haben gezeigt, dass sie ihr Handwerk sehr gut beherrschen und zudem immer noch eine Menge Spaß bei der Arbeit haben.

Das letzte Musikvideo der Band findet ihr hier!

https://www.youtube.com/watch?v=mTZ3MMBCAgE

Fotocredit: Yoyo Yosef


[Record Review] The Disaster Area - Glasshearts

WE ARE THE GLASSHEARTS

SONGS: 11
DURATION: 36min 32sec
GENRE: Metalcore/Alternative-Rock

Nach der bereits 2019 veröffentlichen Single, hat The Disaster Area nun vor zwei Wochen auch ein gleichnamiges Album veröffentlicht.
Für dieses Album haben sich die Jungs Romesh Dodangoda als Producer ins Boot geholt, am bekanntesten ist dieser wohl für seine Zusammenarbeit mit Bring me the Horizon.

Einen starken Start in das Album liefern Glasshearts, Blackout und Bruised & Broken. Mit modernen Melodien, cleanen Vocals und gutem Songwriting sind diese Lieder ein absolutes Muss für eine gute Metalcore Playlist. Catchy, heavy und trotzdem nicht repetitiv und somit genau das Richtige für alle, die einen moderneren Approach des Metalcores genießen.

Danach bringt TDA etwas, was mich persönlich im ersten Moment etwas staunen hat lassen. Statt Metalcore liefert uns die Band mit Youth nämlich fast schon eine Pop-Rock Hymne. Neben der Upbeat Melodie die diesen Song einleitet, bestehen die Lyrics für knapp 13 Sekunden nur aus aneinander gereihten Oh Oh’s. Typisch ist sowas eher in der Pop Szene, aber ins Ohr geht das Lied trotzdem allemal. Die Lyrics beschreiben diesen Song als Hymne für die Misfit Youth, ein Lied für die, die nicht erwachsen werden, ein Lied das sich zum Mitgrölen anbietet und trotz anderem Sound wahrscheinlich einen Großteil der Hörer anspricht.

Bevorzugt man eher heavier Musik so kann man Youth natürlich jederzeit überspringen und zu meinen persönlichen Favoriten Misery und Exile übergehen. Mit starkem Gitarrenklang und etwas aggressiverem Ton bilden sie einen absoluten Kontrast zu ihrem Vorgänger und lassen das Herz eines jeden Metalheads höherschlagen.

Man kann also sagen, dass die erste Hälfte des Albums zwar gut durchmischt, jedoch extrem stark ist. Jedoch sind viele Lieder davon bereits bekannt, denn wirklich nie zuvor gehörte Lieder werden uns auf dem Album nur 4 präsentiert. Misery, Nothing, Happy Pills und Baptized. Darüber könnte man nun lange diskutieren ob das nun richtig, falsch – gut oder schlecht ist. Persönlich stört es mich nicht, schließlich sind die bereits bekannten Lieder qualitativ extrem gut.

Doch wie sieht es mit den Liedern aus die wir eben nicht kennen?

Nothing hat einen wirklich fantastischen Text und auch melodisch kann man an diesem Track nichts aussetzen. Vocal technisch ist der Song nicht so heavy wie manch anderer auf dem Album, aber dafür enthält der Track eine wunderschöne Bridge, die wirklich unter die Haut geht.

Happy Pills hat mich persönlich melodisch erstmal etwas an The Chainsmokers erinnert. Genrell hat das Lied anfänglich einen etwas ruhigeren und melancholischen Ton. Der Track steht auch etwas im Kontrast zu den anderen auf dem Album, mit ruhigem Gesang, auffällig anderem Beat und einem wirklich gänzlich anderen Klang sticht das Lied im Vergleich zu den anderen schon stark heraus.
Ob es einem gefällt oder nicht, ist dort wirklich von dem eigenen Musikgeschmack abhängig, ein Reinhören ist es jedenfalls wert.

Den Abschluss bildet neben zwei Alternativversionen von Glasshearts das Lied Baptized. Leider in meinen Augen ein etwas schwacher Abgang verglichen zu den starken Liedern auf dem Album. Der Sound ähnelt sehr generic Metalcore Liedern und setzt sich dort auch nur mit dem Intro ab. Während die anderen Lieder auf dem Album sich von dem Klang der Szene absetzen, ist Baptized eben genau das Paradebeispiel eines typischen Metalcore Lieds.
Das macht das Lied auf keinen Fall schlecht, wer Metalcore mag dem wird das Lied bestimmt zusagen, denn sowohl der Text als auch die Vocals sind qualitativ wie jedes andere Lied der Band wirklich gut.

Im Großen und Ganzen kann ich aber nur Lob für TDA aussprechen. Bei Glasshearts ist wirklich für jeden etwas dabei und ich hatte wirklich Spaß während ich das Album gehört habe. The Disaster Area hat mit diesem Album die Metalcore/Alternative-Rock Grenzen überschritten und etwas geschaffen, dass sich frisch und interessant anhört. Wer das Album noch nicht gehört hat oder sich bis Dato nur an einigen bereits bekannten Liedern versucht hat, dem empfehle ich wirklich sich die 36 Minuten zu nehmen um das Album einmal durchzuhören. Ihr werdet mindestens ein neues Lieblingslied für eure Playlist finde, das verspreche ich euch!

The Disaster Area haben einige Musikvideos für dieses Album veröffentlicht, das aktuellste findet ihr hier!

https://www.youtube.com/watch?v=FhmY9Lt5oGI

 

Fotocredits: SioMotion/Susi&Markus Zabel


[Single Review] Stand Atlantics neue Pop-Punk Single "Deathwish" feat. nothing, nowhere!

I THINK I GOT A FUCKING DEATHWISH

Stand Atlantics neue Pop-Punk Single Deathwish feat. nothing, nowhere wurde am 30.4.21 released und so finden wir sie!

Wer Stand Atlantic noch nicht kennt, sollte das schnellstmöglich ändern. Die australische, female-fronted Pop-Punk Band hat nämlich nicht zum ersten Mal ein wirkliches Meisterwerk auf den Markt gebracht.

Bonnie Fraser bezeichnet den Song als eine Erinnerung daran das man nicht auf die Meinung anderer hören soll, sondern sich selbst trauen muss. Fraser erklärt auch, dass sie selbst die Bestätigung anderer gesucht habe, sie habe sich selbst verloren und ihr altes ich habe schon immer einen Todeswunsch gehabt, doch jetzt sei sie zurück und hat zero fucks left to give. Die Lyrics sind also nicht nur schöne Worte, sondern kommen von Herzen.

Die Lyrics sind eine Erinnerung daran, dass Worte mehr mit einem anstellen können als man denkt. Deathwish ist lyrisch nicht nur catchy sondern hat auch eine Message, die wir uns alle zu Herzen nehmen sollten. Hör nicht auf das was andere sagen, es macht dich nur mehr kaputt als es dir hilft.

Auch melodisch ist das Lied stark: guter Beat, starker Gitarrenklang und eine Melodie die sofort ins Ohr geht. Ich würde lügen, wenn ich nicht behaupten würde, dass mein erster Gedanke war das Lied laut im Auto mitzusingen und meinen Hass der Welt gegenüber dadurch kund zu geben.

Außerdem hätte ich mir kein besseres Feature als nothing, nowhere. vorstellen können. Sein Part bringt eine perfekte Abwechslung in das Lied gebracht und passt trotz einem leichten Kontrast wirklich wie die Faust aufs Auge.

Abschließend kann ich also sagen: Deathwish ist von Anfang bis Ende perfekt.
Eine starke Message verpackt in explosivem Klang. Worauf wartet ihr also noch? Fenster runter und laut aufdrehen!

https://www.youtube.com/watch?v=ZB5yS1i72pk

Fotocredits: KINDA Agency hat uns dieses Foto zur Verfügung gestellt.


[Single Review] Mulberry Sky – Lion Queen

"3 Minuten gute Laune? - Kommen Sofort!"

Mit diesem Satz kündigten Mulberry Sky ihre neue Single an.

Mal Lust auf etwas klassischeren Rock? Dann wäre Mulberry Sky vielleicht etwas für euch. Die Newcomer aus Oberbayern machen Bluesrock, der ein bisschen klingt wie aus einer anderen Zeit.

Bevor sie sich an ihr erstes Album machen, brachten sie im April noch eine weitere Single heraus: “Lion Queen” heißt das gute Stück, was es auch bereits auf den bekannten Streaming-Plattformen zu hören gibt. Und, zugegeben, er ist auch ziemlich catchy. Das repetitive Riff im Refrain und in den Strophen lässt einen glauben, man sei auf einem Roadtrip. Ein Gute-Laune-Song mit einer klaren Message von einer vielversprechenden Band. 

 Wir sind gespannt auf die Entwicklung und zukünftige Events rund um diese Band!

Das zugehörige Musikvideo gibt es hier zu sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=Kqe5xTrLpJ0

Fotocredits: Die Band hat uns dieses Bild zur Verfügung gestellt.


[Record Review] Tequila & The Sunrise Gang – Home

Will you follow only given ways or find your own?

Wie die Flutwelle auf dem Cover des neuen Albums der Ska-Punk Band Tequila & The Sunrise Gang trifft uns Home nach zweijähriger Arbeit überwältigend und mitreißend. In gewohnter Manier schaffen die sieben norddeutschen Jungs durch außergewöhnliche Instrumentalisierung und Melodien mit Ohrwurmpotential ein Stück Musikgeschichte, dass einfach mit gegrölt werden will. Am besten auf einem der knapp 40 angekündigten Konzerte im Jahre 2021. Doch von all der guten Laune durch die Reggae-Elemente und einladenden Refrains darf man sich nicht blenden lassen, denn es wird auch politisch! Umweltschutz und die Relevanz für sich selbst und seine Überzeugungen zu stehen sind hierbei am prägnantesten thematisiert und zwar so, dass jegliches Lesen zwischen den Zeilen überflüssig wird. Home ist für mich der direkte Beweis, dass ein Album, egal wie lange daran gearbeitet wurde, lyrisch nicht an Relevanz verlieren kann, wenn die Musiker ihre Interessen vertreten und sich mit dem beschäftigen, was sie zu Papier bringen. Obwohl Tequila & The Sunrise Gang inzwischen seit 19 Jahren aktiv sind, verlieren sie nicht ihre musikalische Würze. Holt euch mit Home ein Stück Sommer und Festivalfeeling nach Hause und genießt es.

Laufzeit: ca. 36 Minuten
Songs: 12

https://www.youtube.com/watch?v=AEHgBiOaIAA

Photocredit: Über UncleMMusic bereitgestellt


[Record Review] Fit for a King – The Path

But who's in charge when your life's in your own hands?

Die 2007 in Texas gegründete Metalcore Band Fit for a King liefert mit The Path ihr neuntes Album und somit das Sechste unter Solid State Records ab und überzeugt, trotz christlichen Thematiken, mit harten Sounds und brutalen Screams. Das Album folgt nicht den klassischen Songmustern, die sich häufig im Metalcore finden, sondern hebt sich durch das gekonnte Einbringen von Gitarrensoli und Backgroundvocals klar ab. Die Instrumentalisierung bietet ebenso Abwechslung, in Prophet beispielsweise, wird die Band von Streichern begleitet, was dem Song eine gewisse Epik verleiht, im vorrangehenden Song, The Path, wird der Hörer mit dem Klang von Kirchenglocken überrascht. Auch der Einsatz des Klargesangs bescherte mir nicht selten Gänsehaut, da die einzelnen Songkomponenten sehr gut aufeinander abgestimmt sind. Bei God of Fire handelt es sich um den technischsten Song des Albums, welcher einen guten Übergang zu Stockholm bietet, in dem unsere Trommelfelle wiederholt mit gekonnt eingesetzten Glockenschlägen beglückt werden. Die musikalische auf die Fresse Attitüde des Albums wird nicht mal durch die klar gesungenen oder langsameren Parts geschmälert. Louder Voice schließt durch ein filmisch anmutendes Intro an die Epik Prophets an und Vendetta bietet, wiederholt mit einem filmisch wirkenden Einwurf, einen gebührenden Abschluss des Albums.
The Path überzeugt mich persönlich vorrangig durch seine musikalische Abwechslung und sein Detailreichtum, es ist nicht von der Hand zu weisen, dass jeder beteiligte Musiker absolut weiß was er tut und mit seinen Bandkollegen harmoniert. Von dem Wissen um den religiösen Hintergrund und das daran angelegte Albumcover darf man sich keinesfalls abschrecken lassen. Reinhören, sich selbst überzeugen und das Album kaufen lohnen sich.

https://www.youtube.com/watch?v=TRJF6GLVFzU&feature=emb_title

Photocredit: Durch KINDA bereit gestellt