[Interview] STILL EMO Apparel

Ein Clothing-Label entstanden während der Corona-Pamdemie, selbstgezeichnete Motive und eine Message: STILL EMO. Das schnell entstandene Label stellen wir euch hier vor mit einem Interview mit Gründer Nico.

Wie ist dein Label entstanden?

 Ich hatte in der Corona Zeit den ein oder anderen Emo Throwback und hab an die guten alten Tage gedacht, an den man noch so unbeschwert war. Ich hab mich irgendwann mal gefragt ob es auch andere da draußen gibt die solche Emothrowbacks haben und im Herzen immer noch ein bisschen Emo sind. Da kam mir dann auch die Idee mit dem Namen still emo. Um den Namen haben ich dann alles drumherum aufgebaut. Der „Spruch“ still emo war quasi die Ursprungsidee auf der alles basiert.

Was ist dir wichtig an und bei deiner Arbeit?

Das kann ich gar nicht so genau sagen. Wichtig ist mir natürlich das die Leute sich mit den Sachen ein bisschen identifizieren können und sie vielleicht dadurch auch den ein oder anderen schönen Throwback bekommen. Zudem ist mir die Qualität der Shirts sehr sehr wichtig. Jedes einzelene ist Vegan, Bio & Fairtrade und von mir mit viel liebe gedruckt. 

Wie würdest du deinen Stil beschreiben und wie kam dieser?

Ich glaube mein Stil ist einfach ein bisschen Emo 😀 Wer positive Sprüche auf Shirts sucht ist hier falsch. Hier kannst du eher zeigen das das Leben auch einfach mal scheiße ist haha

Was können wir von der ersten&neuen Kollektion erwarten?

Komplett unterschiedlichen Design und Ideen. Ein paar Shirts sind mit Bildern ein paar nur mit Text. Für jeden Geschmack ist hoffentlich erwas dabei. Zwei Sachen sind zudem von mir handgezeichnet und von meiner Freundin am IPad überarbeitet. Bei der neuen Kollektion werden neben neuen Motiven auch longsleeves und hoodies kommen. Und dann mal gucken was so passiert 😀

Welches ist dein liebstes Stück der Kollektion? Worauf bist du am meisten stolz?

Ich glaube am meisten stolz bin ich tatsächlich auf das hate und das romance is dead Shirt, einfach weil sie von mir selber gezeichnet worden sind. 

Gibt es ein Statement oder eine Message, die deine Stücke transferieren sollen?

Kurz und knapp. Das Leben ist nicht immer perfekt. Es ist ok mal zu sagen das Leben ist scheiße und sich hin und wieder ein bisschen „Emo“  zu fühlen. 

Was ist dein Ziel mit diesem Label? Wo möchtest du gerne hin?

Ein richtiges Ziel habe ich ehrlich gesagt gar nicht. Ich lass mich einfach überraschen was die Zukunft so bringt. 

Lieblingstattoo?

Mein Dolch + Schlange auf dem Bauch und meine Blumen auf den Brustbeinen. 

Lieblingsbands?

Zurzeit sind das Alazka, Holding Absence, Obey the brave, Sin Davis, Apache 207 & Capital Bra 

Lieblingsvideospiel?

Fortnite 

Lieblingsfestival?

Rock am Ring 

Lieblingsklamottenlabel?

Anker ohne Grund & The Kids we Lost 

Lieblingssong/Album?

Young, wild & free – Wiz Khalifa feat. Snoop dogg 

Noch etwas was du den Lesern mitteilen möchtest?

Bleibt alle gesund und passt auf euch auf 🖤


[Interview] Lonesome Division Company

Zwei Skater, eine Menge Tattoos und der Wunsch sich selbst hundert-prozentig verwirklichen zu können. So könnte man das Clothing Label Lonesome Division von Jannik und Julian schnell beschreiben. Aber wenn das alles wäre, dann würden wir sie euch auch nicht in einem Interview vorstellen. Seht also, was Julian und Jannik sonst noch auf Lager und zu erzählen haben über sich und das Label LONESOME DIVISION.

Wie ist euer Label entstanden?

Unser Label ist relativ spontan entstanden. Ich war auf der Arbeit und habe gedacht, dass es ja ganz schön ist Geld zu verdienen, am Wochenende auf Konzerte zu gehen, zu skaten und was auch immer sonst so Spaß macht, aber irgendwie hat mir das dann doch nicht gereicht. Ich studiere zwar auch und habe somit noch ein anderes Ziel vor Augen, aber meine hundertprozentige Leidenschaft ist es auch nicht. Also habe ich darüber nachgedacht, wo ich in fünf oder zehn Jahren stehen werde und ob mich all das, was ich gerade mache, wirklich glücklich macht. Ich hatte schon immer eine Affinität für Mode und ähnlich wie bei der Musik, dem Skateboarding oder Tattoos ist es eine Art, sich selbst auszudrücken. Also ging ich am selben Tag noch zu Jannik und habe ihn gefragt, ob er auch Lust darauf hätte, ein eigenes Label zu gründen und ich wusste schon vorher, dass er sofort dabei ist! Wir haben von Anfang an gesagt, dass es nicht unser Ziel ist, damit großartig Geld zu verdienen und wir unserer momentanen Tätigkeit genau wie vorher weiter nachgehen. Dadurch war das Risiko relativ gering und wir machen nur das, wo wir wirklich Bock draufhaben. Klar ist es oft stressig und schwierig, – vor allem weil wir so gut wie kein Budget hatten – aber durch die Unterstützung unserer Freundinnen, Freunde und Familie bekommen wir es ganz gut hin.

Wenn ihr euer erstes Design mit eurem neusten vergleichst, wie unterscheiden sie sich?

Da wir, bevor wir überhaupt in der Lage waren Shirts oder Ähnliches zu produzieren, eine große Menge an Designs fertig hatten, ist subjektiv betrachtet kein großer Unterschied zu erkennen, da fast alle momentanen Ideen schon vor der Gründung des Labels fertig waren. Wir mussten uns zunächst also nur entscheiden, mit welchem Motiv wir starten wollen. Wir haben uns dann für ein klassischen Design mit einem Schriftzug entschieden, um anfangs möglichst viele Leute ansprechen zu können. Unsere neueren Designs sind mehr traditionelle Tattoomotive, wobei Schriftzüge jedoch auch weiterhin eine große Rolle in der Gestaltung unserer Designs spielen.

Was ist euch wichtig an und bei eurer Arbeit?

Am wichtigsten an unserer Arbeit ist uns, dass wir authentisch bleiben und nur das machen, worauf wir wirklich Lust haben. Wir haben das Label nicht gegründet, um viel Geld zu verdienen und der großen Masse zu gefallen, sondern um ein Medium zu schaffen, in dem wir unserer Leidenschaft Ausdruck verleihen können. Dabei hoffen wir aber natürlich, Leute mit ähnlichen Sichtweisen anzusprechen und diese ein Teil unserer „Familie“ werden zu lassen. Somit wollen wir auch viele neue Leute kennenlernen und einfach Spaß bei der Sache haben.
Des Weiteren wollen wir so viel wie möglich selbst machen und der Großteil unserer Produkte besteht aus fairer Produktion und biologischen Anbau. Nachhaltigkeit unserer Textilien ist uns also auch sehr wichtig. Besonders stolz sind wir dabei auf eine unserer neuen Beanies, welche zu 60 Prozent aus recyceltem Polyester in Form von PET- Flaschen besteht.
Wie würdest du deinen (ihr euren) Stil beschreiben und wie kam dieser?
Unser Stil ist ganz klar von der traditionellen Tattookunst sowie von klassischer Workwear beeinflusst. Wir beide lieben Tattoos und Musik und da liegt es nahe, dass sich dieser Stil in unseren Designs wiederfindet. Dabei wollen wir unsere Motive so simpel wie möglich halten und dennoch zu etwas Besonderem machen. Uns ist klar, dass wir das Rad nicht neu erfinden, dennoch hoffen wir, so authentisch wie möglich zu bleiben. Wir haben uns schon immer den „Underground Kulturen“ verbunden gefühlt und hoffen mit unserem Label ein Teil dieser Kultur zu werden.
Was können wir von der neuen Kollektion erwarten?
Die neue Kollektion beinhaltet neben neuen Beanies und Caps ein neues T-Shirt Design und einen Hoodie, bei denen wir zum ersten Mal selbst via Siebdruckverfahren gedruckt haben. Besonders stolz sind wir jedoch auf unsere zwei Jacken. Zum einen haben wir eine klassische Worker-Jacke mit gestickten Logo und zum anderen eine Dickies Flanell-Jacke, ebenfalls mit gesticktem Logo.

Gibt es ein Statement oder eine Message, die eure Stücke transferieren sollen?

Ja, auf jeden Fall! Unser Slogan lautet: „STAY DIFFERENT – STAY FREE“ und nach diesem Motto versuchen wir auch, unser Leben und unseren Alltag zu gestalten. Je älter man wird, desto mehr entfernt man sich von der Person, die man früher war und die mein sein wollte, wenn man erwachsen wird. Mit unserem Label wollen wir uns und auch anderen vor Augen halten, dass man, nur weil man älter wird, nicht seine Leidenschaften und Überzeugungen zur Seite legen muss. Klar müssen wir alle mehr Verantwortung übernehmen und denken vielleicht zweimal über gewisse Dinge nach, aber man sollte nie sein eigentliches Ich verlieren! Ich wollte damals nie so sein wie alle anderen da draußen und will es heute immer noch nicht. Anders sein und anders bleiben bedeutet ein Stück Freiheit, weil man sich nicht gesellschaftlichen oder anderen Konventionen beugt. Folge immer deinem Herzen und du wirst frei bleiben. Davon sind wir überzeugt!

Lieblingstattoo?

Julian: Mein Backpiece in Form eines Tigerkopfes, welcher ein Herz im Maul hält mit dem Schriftzug darunter „Keep your heart safe“.
Jannik: Meine traditionelle Sailor Woman auf dem Unterarm.

Lieblingsbands?

Julian: Schwierig, wie viel Platz habt ihr? 😀 Ich versuche mich mal auf fünf zu beschränken:
Rancid
Social Distortion
Yelawolf
Suicidal Tendencies
Die „alten“ Blink-182
Jannik: Puh, es ist fast unmöglich eine richtige Auswahl zu treffen. Wenn ich mich auf fünf beschränke, dann sind es wahrscheinlich folgende:
Bruce Springsteen
The Gaslight Anthem
The Bouncing Souls
Rancid
The Menzingers

Lieblingsvideospiel?

Julian: Tony Hawks Pro Skater 1-3
Jannik: Die älteren Fifa Teile

Lieblingsfestival?

Julian: TellsBells
Jannik: Hier muss ich mich Julian anschließen und favorisiere das TellsBells Festival.

Lieblingsklamottenlabel?

Julian: Dickies
Jannik: Vans

Lieblingssong/Album?

Julian: zu schwierig, jeweils eins zu nennen!
Song: „American You“ von Yelawolf oder „After the Party“ von The Menzingers
Album: „And out come the wolves…“ von Rancid oder „Love Story“ von Yelawolf
Jannik: Sehr schwierige Frage. Wenn ich mich für jeweils einen Song und ein Album entscheiden müsste, dann wahrscheinlich:
Song: ,,Romeo and Juliet‘‘ von The Killers (Orginal von Dire Straits)
Album: ,,American Slang‘‘ von The Gaslight Anthem

Noch etwas was du den Lesern mitteilen möchtest?

Verliert niemals eure Integrität! Stay Different and you will Stay Free!

 

Die Fotos wurden vom Label zur Verfügung gestellt.


[Interview] Polarschwarz Clothing

Alternative Streetwear mit alternativer Message, das bringt euch Polarschwarz Clothing. Was hinter dem Klamottenlabel steckt könnt ihr hier lesen.

Wie ist dein Label entstanden?

Eine super spannende Entstehungsgeschichte gibt es hierzu tatsächlich nicht. Ich habe immer schon sehr viele bedruckte Shirts getragen, war im Rahmen meiner Möglichkeiten kreativ und habe viele verschiedene kreative Outlets ausgetestet. Und so kam eins zum anderen und ich wollte selbst Shirts kreieren. Die Idee bestand dann einige Zeit und irgendwann während des Studiums dachte ich mir – wenn nicht jetzt, wann dann. Also habe ich, zugegeben sehr laienhaft, einfach losgelegt. Das ganze war dann eine kleine On/Off-Beziehung, weil es im Studium entweder an Zeit oder Geld gefehlt hat. Seit ca. 2 Jahren bin ich aber wieder voll drin und stecke verdammt viel Zeit, Geld und Liebe in das Projekt und hoffe, dass ich das noch eine lange Zeit tun kann.

Wenn du dein erstes Design mit deinem neusten vergleichst, wie unterscheiden sie sich?

In nahezu allen Belangen. Ich denke das einzig gemeinsame wäre, dass schon damals jedes Design eine Message vermitteln sollte. Abgesehen davon würde ich heutzutage aber kein Produkt mit dem damaligen Design verschandeln.

Was ist dir wichtig an und bei deiner Arbeit?

Mir persönlich ist es wichtig, dass ich Produkte erstelle, mit denen sich die Kunden identifizieren können. Wer Polarschwarz kennt, weiß worauf jedes Produkt basiert – hinter nahezu jedem Design steckt ein Song der die entscheidende Idee geliefert hat. Und womit kann man sich besser identifizieren, als mit Musik?

Aber abgesehen davon ist es mir persönlich einfach wichtig, eine Art Ventil zu haben und einige meiner Ideen in Form von Kleidung zu verwirklichen.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben und wie kam dieser?

Ich beschreibe Polarschwarz gerne als dark, alternative Streetwear. Wie der Label Name schon suggeriert, ist das Hauptmotiv der Kontrast. Schwarz-Weiß. Zukünftig wird es auch Designs mit farbigen Highlights geben, allerdings wird der allgemeine Grundton fast immer Schwarz bleiben. Dieser Stil kam ganz einfach zustande – ich selbst trage nahezu nur schwarze oder weiße Kleidung. Und mal ganz ehrlich, zu den Designs und Messages der Produkte würden einfach keine knalligen Farben passen.

Was können wir von der neuen Kollektion erwarten?

Ich möchte immer ein Level weiter gehen. Jede Kollektion soll den Standard der vorherigen beibehalten aber eben noch eine Schippe drauf legen. Neben farbigen Highlights wird es noch einige Produkte geben, die wir so bisher noch nie angeboten haben. Man darf also gespannt sein.

Gibt es ein Statement oder eine Message, die deine Stücke transferieren sollen?

Das gibt es, viele sogar. Ganz grundsätzlich wird man aber feststellen, dass die meisten Designs auf düsteren und depressiven Gedanken basieren. Da Depression seit vielen Jahren ein präsentes Thema bei mir selbst und in meinem Umfeld ist, ist das einfach die logische Konsequenz. Mit den Designs möchte ich diese Gedanken einfangen, dazu ermutigen diese offen nach außen zu tragen und sie sogar mit einem Hauch Humor verbinden. Niemand sollte sich verstecken müssen, egal mit welchen Problemen derjenigen zu kämpfen hat.

Lieblingstattoo?

An mir selbst? Das, das noch nicht gestochen wurde.

Lieblingsbands?

Das ändert sich bei mir super oft. Aktuell würde ich sagen As I Lay Dying, Knocked Loose und Deafheaven.

Lieblingsvideospiel?

Habe das Zocken vor vielen Jahren aufgegeben. Aber kleiner Geheimtipp wenn man nostalgisch und entspannt ein fast 20 Jahre altes Game zocken möchte: Herrscher des Olymp – Zeus.

Lieblingsfestival?

Seit 2010 unangefochten das Summer Breeze Open Air in Dinkelsbühl.

Lieblingsklamottenlabel?

Na, Polarschwarz natürlich! Aber abgesehen vom eigenen Label habe ich Fuchsteufelswild sehr gefeiert. Schade, dass Christina (vorerst) damit aufgehört hat.

Lieblingssong/Album?

Auch das ändert sich so verdammt schnell. Aber aktuell würde ich den Song „Get You the Moon“ von Kina und Snøw nennen. Das Lieblingsalbum wäre aktuell wohl „Shaped by Fire“ von As I Lay Dying.

Noch etwas was du den Lesern mitteilen möchtest?

Stay alive.

Die Fotos wurden von Jannik Perse aufgenommen und hat uns die Brand zur verfügung gestellt.


[Interview] Burning Rome Apparel

Manchmal sollte man keine großen Reden schwingen, sondern einfach mal machen. Wie eine spontane Idee von heute auf morgen zu einem Klamottenlabel wurde und wie Oliver Langwald, der Designer hinter Burning Rome, verschiedenste Inspirationen in seine Motiven einfließen lässt, könnt ihr hier lesen!

//hier// geht es zum Shop!

Wie ist dein Label entstanden?
Das Label entstand durch eine fixe Idee im Jahre 2015. Über Illustrator habe ich damals schon Skizzen designt und ein Kumpel sah das Ganze und hat mich dazu animiert, das ganze tatsächlich auf Shirts drucken zu lassen. Ich bin jemand, der Ideen gern direkt umsetzt und ich dachte, dass das sicher Spaß machen würde und dann habe ich eben einfach losgelegt. Instagram Account angelegt, mein Kumpel hat meine erste Kollektion promotet und die erste Resonanz hat mich schon ziemlich umgehauen. Zuletzt gab es einen Wechsel des Label Namens, die meisten kennen mich noch unter Hollowcrown Apparel – zu dem Titel kam ich durch einen Song meiner Lieblingsband Architects. Wie ich auf Burning Rome kam, ist kurz und einfach. Kennt ihr den großen und bekannten Stadtbrand Roms der antiken Zeit unter Kaiser Nero? Ich bin ein kleiner Geschichtsfan und dieser Name hat sich wortwörtlich reingebrannt (lacht).

Wenn du dein erstes Design mit deinem neusten vergleichst, wie unterscheiden sie sich?
Zwischen dem allerersten und dem jetzigen Design gibt es definitiv drastische Unterschiede, vorallem was mein eigenes Mindset betrifft. Meine Gefühle beeinflussen die Designs, als ich begann, steckte ich in einer ziemlich düsteren Zeit. Aber vieles hat sich verändert und meine Motive sind auch positiver geworden. Früher habe ich mich Traditional wohl gefühlt, heute traue ich mich mehr. Ich arbeite mittlerweile auch viel detailreicher, einerseits kommt das durch meine eigenen Erwartungen sich gesteigert haben und durch die Möglichkeiten mit Procreate, was Illustrator für mich ersetzt hat.

Was ist dir wichtig an und bei deiner Arbeit?

Mir war von Anfang an wichtig, dass ich Kleidung designe, die ich selbst tragen würde. Meine Motive spiegeln das wieder, was mir gefällt und was ich aktuell ästhetisch finde. Ich will das machen, was mir Spaß bereitet und wenn die Leute das feiern, freut mich das umso mehr!

Wie würdest du deinen Stil beschreiben und wie kam dieser?

Zu Beginn waren meine Designs klassisch traditionell, mittlerweile kombiniere ich Neo-Traditional und Realismus miteinander. Zudem kommen noch moderne Techniken dazu wie Line- und Dotwork, was ich liebe und unfassbar ästhetisch finde. Thematisch machen wir gerade eine Menge mit astrologischen und alchemistischen Symbolen, so wie Wicca. Das alles, zusammen mit meiner eigenen Note – Das ist Hollowcrown! Ich sitze regelmäßig an meinen Designs und investiere sehr viel Zeit damit herum zu tüfteln – was sieht gut aus, wie kann ich meine Idee am besten umsetzen, was finde ich persönlich schön und was möchte ich ausprobieren? Für mich gibt es keine Grenzen.

Was können wir von der neuen Kollektion erwarten?

Zunächst einmal kommt keine Kollektion in dem üblichen Sinne, da ich mich gerne auf eine Idee festnagle, mir Zeit lassen und sie perfektionieren möchte. Das neue Wolf-Design ist nach langer Zeit so gut wie fertig und zum Release des Magazins als Shirt im Shop erhältlich. Weiter in Planung sind Hoodies mit demselben Druck und künftig wird es mehr Stickmotive geben. Natürlich haben wir mit dem Label den Fokus auf Kleidung, trotz – dem wird es wahrscheinlich bald regelmäßig Prints und Sticker geben, dekoratives mit getrockneten Blumen und wir haben Lust auch in die Schmuckverarbeitung zu gehen. Mal sehen, wohin es uns noch überall hinführt.

Gibt es ein Statement oder eine Message, die deine Stücke transferieren sollen?

Als das Ganze mit Hollowcrown begann, ging es mir nur darum, dass ich Motive zeichne, die mir zu dem Zeitpunkt einfach gefallen haben oder mein inneres Wiedergespiegelt haben. Mit unserem Tarot Design begannen wir, die Stücke um eine tieferliegende Message zu packen. „I AM THE SUN“ strahlt Positivität aus und Vertrauen in uns selbst. Meine Arbeit mit meinem Wolf liegt mir besonders am Herzen. Das Motiv symbolisiert, wie ich meine Kraft aus meinen Fehlschlägen ziehe, im Leben unbeirrt weiter mache und mir selbst vertrauen kann. Das Symbol auf der Stirn ist das Zeichen für den Planeten Saturn, was wiederum der Herrscherplanet meines Sternzeichen Wassermann ist. Es ist auf jeden Fall sehr persönlich gehalten.

Lieblingstattoo?

Wahrscheinlich sagen die meisten, dass sie alle ganz klasse finden – mir geht es genauso, ich mag alle (lacht). Auf dem linken Oberarm habe ich meinen Wolf mit dem Notenschlüssel auf der Stirn, auf der Schulter einen Schlüssel mit einem Mond und Kristall-Ornamenten und auf den Schienbeinen einmal eine große Rose, und eine Dame im Neo-Traditional Stil, die sich selber durch mit einem Dolch durch die Hand sticht.

Lieblingsbands?

Wie vorher schon angeschnitten, liebe ich Architects. Die Texte hauen mich jedes Mal um und ihr Engagement für die Umwelt inspiriert mich extrem. Ansonsten kann ich nicht behaupten, weitere Lieblingsbands zu haben, ich will mich da auch gar nicht fixieren. Generell bin ich was Genres betrifft sehr offen. Indie, Electro und Rap, da würde man sonst den Überblick verlieren.

Lieblingsvideospiel?

Ich liebe Assassins Creed Origins! Skyrim habe ich früher auch total gesuchtet und jede Menge Spielstunden gesammelt. Ich steh auf Thematiken wie Mittelalter, Fantasy, geschichtliche Themen wie Ägypten und so weiter.

Lieblingsfestival?

Naja, seit 2014 bin ich jedes Jahr auf dem Summer Breeze in Dinkelsbühl, großartige Musik, klasse Leute und gerade Mal eine Stunde von mir entfernt – also ein Muss! Zum Impericon geht es auch jedes Jahr, manchmal mehr als nur einmal, wenn es hobbymäßig zum Fotografieren hingeht!

Lieblingsklamottenlabel?

Besitze ich eigentlich gar nicht. Naja, Vans müssen immer sein, aber ansonsten trag ich was mir gefällt, ohne auf ein Label zu achten. Was meinen Stil betrifft, schwankte ich je nach Lust und Laune zwischen Indie, Vintage und Core.

Lieblingssong/Album?

Stray From The Path (ft. Sam Carter) – First World Problem Child und Enter Shikari – Undercover Agents. Meine Lieblingsalben sind Twenty One Pilot – Trench und Architects –  Lost Forever // Lost Together.

Noch etwas was du den Lesern mitteilen möchtest?

Manchmal kann aus einer Idee etwas Wunderbares entstehen, also tut das was euch glücklich macht. Schaut unbedingt bei mir auf Instagram vorbei und lasst ein bisschen Liebe da. Außerdem wollte ich allen danken, die mich supporten und mich auf meinen Weg begleiten.

Die Fotos wurden uns von dem Künstler zur Verfügung gestellt.


[Interview] Sleepwalker Clothing

Mit diesem Namen kann sich jeder irgendwann identifizieren. So auch das belgische Label, welches sich darunter genderneutrale Kleidung und kleine, aber feine Designs zum Programm machte. Was ihr bei den Klamotten wichtig ist, wie das Label entstand und was in der neuen Kollektion auf euch zukommt erzählt euch Gründerin Sofie.

How was your clothing label founded?

Sleepwalker was created with the idea to wear clothes that could be worn to work, school, a family get together or a festival.
It started with an idea and that idea transferred to the garments.
For that we have to thank Rien, who created the logo that is seen on all the Sleepwalker designs.
Sometimes if you have an idea, big or small, you just have to with it and see where it takes you.

What is important for you while and about your work? 

With Sleepwalker.Brand we wanted to create something different.
Not using labels on people and clothes. Because we truly believe clothes have no gender.
Never creating with the idea of what is on trend now what would sell better…
Creating good basic pieces and staying true to our style.

How would you describe your design style and how did it develop/evolve?

Clothing is a way of expressing yourself.
If you wear a band shirt or a graphic tee, you want your clothes to say something.
Good basic pieces to dress up your wardrobe, without losing your style.
Making the decision to be a gender neutral brand since the day we started.

Why should someone get a piece of yours?

If you want to own ethical clothing that wasn’t made in a sweatshop.
If you want to support a small brand.
If you want to have an awesome clothing item.
Then we are the brand for you.

What can we expect from the next upcoming collection?

For the upcoming collections, we want to work with more Limited Edition designs.
But also expand the classic Sleepwalker designs with more accessories.
Maybe some illustrators or creative people who want to work with us in the future?

How was the last collection created? 

When a friend of mine, showed some of their artwork that was inspired by the brand.
I fell in love with the eye design, for that thank you Ash.
It also inspired me to, try to draw and create myself.

Is there a certain statement or message your pieces should transfer?

Clothes have no gender.

Favorite tattoo (on your Self)?

1988.
by Vivien Szincsak (@nothingsrs on instagram) Skunxtattoo in London.
Turning 30 was celebrated with a tattoo.
A reminder to not always look where you need to go but remember where you have been.

https://www.instagram.com/nothingsrs/

Favorite band?

The Gaslight Anthem, even though they called it “quits, still my favorite band.

Favorite video game?

James Bond Goldeneye on Nintendo 64

Favorite festival?

GroezRock in Belgium, it was the first festival Sleepwalker was a part of so it is still my favorite festival.

Favorite clothing label (except your own)?

Abandon Ship Apparel

Favorite song/album?

Let’s start a fire by Arson
Whenever you need to kickstart your day, just put on this album.
Arson is a Ghent (Belgium) based 5-piece band that bring a hard mix of rock ’n roll, punk, hardcore and southern rock.

https://www.facebook.com/arsonband/
https://arsonbe.bandcamp.com/

Something you want to tell the readers besides the above:

If you want to follow Sleepwalker.Brand you can do that …
Instagram: https://www.instagram.com/sleepwalkerbrand/
Twitter:https://twitter.com/sleepwalker_be
Shop: https://sleepwalkerbrand.bigcartel.com/

https://www.sleepwalkerbrand.com

Die Bilder hat uns die Brand zur Verfügung gestellt


[Interview] Storm Before The Calm

Warte mal – war das nicht anders herum? Bei den Klamotten von Chris nicht! Der Hype über diese Teile, bis man wieder etwas ruhiger in der Welt ankommt, da ist Zalando ein Witz gegen. Du glaubst uns nicht? Schau doch einfach selbst hinein.

Wie ist dein Label entstanden? 

Als gelernter Mediengestalter war ich immer auf der Suche nach Materialen wo ich meine Designs/Motive drauf drucken konnte. Für mich war dann relativ schnell klar dass es T-Shirts werden. Anfangs waren es nur Motive und Sprüche für unseren Freundeskreis die mit Folien aufs Textil gepresst wurden. Ein eigenes Label wollte ich immer starten nur fehlte der passende Name. Ende 2012 bin ich beim Surfen im Netz mehrmals über den Spruch “Calm before the storm” gestolpert. Das ist irgendwie hängen geblieben an dem Tag. Ich dachte mir dann, was ist wenn man den Spruch Ruhe vor dem Sturm einfach rumdreht. So entstand Storm Before The Calm. Der Name bzw der Spruch bedeutet für mich das Leben in vollen Zügen auszukosten (Storm) bevor man sich zur Ruhe setzt bzw bevor es vorbei (Calm) ist. Das Thema Leben und Tod spiegelt sich auch in den meisten meiner Motive wieder.

Der Name stand also fest und so entstand auch schnell das erste Logo und die ersten Prototypen von T-shirt’s und Mützen. Diese habe ich Weihnachten 2012 meinen Eltern und Geschwistern geschenkt und mir somit deren Zuspruch eingeholt eine eigene Marke/Firma zu gründen. Am 2. Januar 2013 wurde es dann direkt angemeldet und der Shop ging im Frühjahr 2013 online.

Was ist dir wichtig an und bei deiner Arbeit?

Mir war von Anfang an wichtig dass ich soviel wie möglich selber produziere. Und so ist es seit nun knapp 6 Jahren immer noch. In meinem Logo ist der Slogan “Original Homemade Quality” integriert. Das gilt nach wie vor. 90% meiner Produkte produziere ich mittlerweile in einem Ladenlokal mit Werkstatt in Euskirchen selber. Und da dieser quasi mein zweites Wohnzimmer ist gilt der Spruch “Homemade” noch 😀 Als Sohn eines Schreinermeisters lag mir Handwerk schon immer am Herzen und somit wollte ich auch viel mit meinem Händen schaffen so habe ich mich für den klassischen Siebdruck entschieden in dem meine Shirts bedruckt werden. Das Verfahren habe ich mir in den letzten Jahren über Tutorials selber beigebracht. Zwar hat man das Thema damals in der Berufsschule angeschnitten aber für meine Shirts musste ich es mir durch “Trial and error” komplett neu aneignen. Von meiner Oma die Schneiderin war habe ich eine alte Nähmaschine geerbt, so ein richtiges 70er Jahre Teil in Knall orange. Damit habe ich dann angefangen Etiketten und Brusttaschen anzunähen. Die Maschine musste mittlerweile einem neueren model weichen aber sie steht aktuell noch als Deko und Erinnerungsstück bei mir im Laden.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben und wie kam dieser?

Der Hauptstil meiner Motive ist im Traditionellen Tattoo Stil gehalten. Dafür reichen meine zeichnerischen Fähigkeiten so grad aus 😀 Aber auch, weil ich soweit ich denken kann von Traditionellen Tattoos begeistert war und es bis heute bin. Als Mediengestalter habe ich viel mit Schriften und Logos zu tun. So versuche ich immer beides zu kombinieren. Handgezeichnete Motive mit Schriftzügen und Logos. Mittlerweile mag ich es gerne Kleine Kollektionen zu releasen die immer unter einem bestimmten Motto stehen und die Motive zu diesem Motto passen. Die aktuelle Frühjahrskollektion steht unter dem Motto “Broken” und passend dazu gibt’s zB das Motiv mit dem Spruch “Wild Hearts can’t be broken” mit einem klassischen Native American Tattoo Motiv.

Warum sollte man von dir ein Kleidungsstück oder Accessoire bekommen?

Man merkt dass die Leute wieder darauf achten woher ihre Kleidung kommt. Eher zurück zum handgemachten und eben keine Massenware und das ist es was du bekommst wenn du dir ein Teil bei mir bestellst. Eben kein Massenprodukt. Ein Teil aus ehrlicher Handarbeit mit viel Herzblut hergestellt. Zudem achte ich darauf dass möglichst alle meiner Produkte aus fairer Herstellung kommen. Die Shirts sind zB neben der Fair Wear Foundation auch mit dem GOTS für Bio Baumwolle zertifiziert. Die Farben die ich verwende sind auf Wasserbasis ohne Chemie. Und auch beim Verpacken versuche ich Plastikmüll weitestgehend zu vermeiden.

Was können wir von der neuen Kollektion erwarten? 

Die neue Kollektion läuft wie schon erwähnt unter dem Motto “Broken” es gibt diverse neue Motive im Traditionellen Tattoo Stil und das auf diversen Textilien. Vorallem wird es einige Baseballshirts in diversen Farben geben und auch wieder einen neuen Zip Hoodie. Die Flanellhemden der letzten Kollektion kamen sehr gut an so gibt es in der neuen Kollektion auch wieder ein Flanellhemd in neuer Farbe. Zudem einige Accessoires wie Tassen, Beanies, Caps und Patches. Neben der Broken Range wird es aber auch noch eine kleine Geburtstagskollektion geben inspiriert durch das ein jährige bestehen des Ladens und 6 jährige der Marke.

Wie ist die neue Kollektion entstanden? 

Meine Kollektionen entstehen immer relativ kurzfristig und oft zB durch tattoo Ideen die ich mir aktuell auch selber stechen lassen würde. So ist das erste Design mit dem Native American Motiv entstanden. Und das war quasi der Aufhänger der Broken Kollektion. Darauf hin versuche ich weitere zum Thema passende Motive zu kreieren. Auch gibt es in diesem Jahr wieder eine Neuinterpretation eines alten Motivs. Das ist mittlerweile schon Tradition bei mir. Alte Designs wieder neu raus zu bringen. Passend zum Jahrestag. In dem Fall ist es eine Umgestaltung des Umbrella Designs aus 2014.

Gibt es ein Statement oder eine Message die deine Stücke transferieren sollen? 

Wie schon erwähnt steht der Name Storm Before The Calm dafür sein Leben auszukosten bevor es vorbei ist. Viele Designs greifen somit das Thema Leben und Tod auf. Die 1/6 Geburtstagskollektion steht zB unter dem Motto “This isn’t the End yet” hier habe ich mal versucht aus meiner Komfortzone raus zu kommen und einen anderen Stil umzusetzen.

Der Stil geht in Richtung Retro Zeichentrick allerdings ein bisschen makaber mit Grab und Grabstein auf dem steht ‚Not Dead Yet‘. Was zum einen für das weiter bestehen SBTCs steht, was aber auch jeder individuell auf sich anwenden kann. “Wir sind noch nicht im Grab, lasst uns noch so einiges erleben!”

Lieblingstattoo?

Kein konkretes aber wenn dann mein Prinzessin Leia/Meerjungfrau Mash up. Bin großer Star Wars Fan (wer nicht?) und so gibt’s einige Traditionelle Tattoos kombiniert mit Star Wars Themen. Eventuell auch mein Stormtrooper Taucherhelm. Eigentlich beides 😀

Lieblingsbands?

Ich hab keine feste Lieblingsband. Musik technisch hänge ich noch oft in der 90er/00er Skatepunk/Punkrock und Ska(Punk) Richtung fest. Zur Zeit höre ich aber zB viel The Interrupters, Teenage Bottlerocket, The Flatliners, The Menzingers…

Lieblingsvideospiele?

Da ich nicht wirklich viel Zeit habe zum Zocken gibt’s da auch wenige. Nach gefühlt 2 Jahren zock Abstinenz habe ich jetzt nochmal Red Dead Redemption 2 gespielt. Das ist schon sehr gut! Ansonsten steh ich total auf den Retro Kram. Im Laden steht zB auch noch mein Original SNES.

Lieblingsfestival?

Ursprünglich das Groezrock. Da spielt ja grundsätzlich alles was grade In der Punk/Ska und Hardcore/Metalcore Szene aktuell ist. Vor zwei Jahren habe ich dann das Punkrock Holiday in Slowenien für mich entdeckt. Das ist quasi Urlaub kombiniert mit Festival. Sehr zu empfehlen.

Lieblingsklamottenlabel?

Ich trage persönlich eher so basic Sachen von Carhartt und Dickies. Dazu dann Bandshirts. Ansonsten liegt bei mir recht viel von Abandon Ship Apparel aus Großbritannien im Schrank. Das Label verfolge ich schon einige Jahre und das war zB auch ein Label was mich damals dazu inspiriert hat mein eigenes Ding zu machen.

Lieblingssong/Album?

Song aktuell: The Interrupters – Take back the power

Album: Sublime self titled

Noch etwas was du den Lesern mitteilen möchtest? 

Bleibt geschmeidig.

Die Fotos wurden durch Jan Barthel aufgenommen.


[Interview] FBNZ Store

FBNZ, ANTI PEOPLE, all das verbindet ihr mit dieser Person: Fabian. Dabei wissen einige gar nicht, wie es dazu kam. Deshalb erzählt er euch wie es ist als alleinige Person ein Label zu führen und gibt euch einen kleinen Einblick in seine Persönlichkeit, hinter FBNZ.

Wie ist dein Label entstanden? 

Vor circa 6 Jahren wollte ich für meinen Bruder und mich Shirts von The Smiths & Casper kaufen, die waren mir allerdings zu teuer also bin ich hingegangen und habe selbst welche online gestaltet. Hinterher habe ich Fotos davon auf Facebook gepostet und recht schnell haben Leute kommentiert dass sie auch diese Shirts haben wollten. Der Name ist recht einfach zu erklären, das ist einfach mein Name ohne Vokale. Das habe ich vorher so schon auf Instagram und meinem persönlichen Blog benutzt.

Was ist dir wichtig an und bei deiner Arbeit?

Wichtig ist mir vom ersten Tag an dass ich jedes Teil auch selbst tragen würde und nichts einfach mache weil es sich gut verkauft. Außerdem steckt in jedem Design immer eine persönliche Story oder mindestens eine versteckte Message.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben und wie kam dieser?

Der Stil von FBNZ hat sich über die letzten Jahre sehr stark verändert. Angefangen hat das mit Hipster Kleidung, Dreiecken und Tiermotiven. Nach einem Jahr war dann alles sehr Hip-Hop, BLVCK-Fashion und Hypebeast-mäßig. Aber seit gut 3-4 Jahren ist jetzt alles ziemlich schwarz, mit Aussage und ja wenn man so will wahrscheinlich auch sehr emo. Das liegt aber nicht mal daran dass ich versuche auf Trendwellen mit zuschwimmen sondern es war zu dem Zeitpunkt auch einfach immer die Mode die ich selbst getragen habe. Aber mittlerweile würde ich sagen dass ich meinen Stil für mich persönlich und für FBNZ gefunden habe.

Warum sollte man von dir ein Kleidungsstück oder Accessoire bekommen?

Jedes Teil dass man in meinem Store kaufen kann ist von mir selbst per Hand bedruckt. Das mache ich seit dem ersten Tag so und ich denke auch dass sich das nie ändern wird. Außerdem denke ich dass es was besonderes ist zu wissen wer dahinter steckt und dass es wirklich nur eine Person alleine macht.

Seit kurzem ist außerdem jedes Shirt im Shop FairTrade und 100% organic. Das hatte ich schon sehr lange vor, nur habe ich nie die passenden Shirts gefunden die ich qualitativ so anbieten konnte.

Können wir eine neue Kollektion erwarten? 

An neuen Dingen arbeite ich eigentlich ständig und Entwürfe oder Designs gibt es immer. Eine vollständige FBNZ Kollektion kann ich im Moment aber nicht ankündigen. Allerdings gibt es in den nächsten Tagen News zu einer weiteren Kollektion zusammen mit KIRI, einer befreundeten Youtuberin.

Was können wir von ihr erwarten?

Einen krassen Stilwechsel wird es nicht geben. Ein Leitspruch der auf einem zukünftigen Shirt stehen wird ist "BEING HUMAN MEANS BEING PAINFUL." Das ist so die Richtung die auch die anderen Motive dann einschlagen werden.

Gibt es ein Statement oder eine Message die deine Stücke transferieren sollen? 

Jedes Stück steht immer für sich selbst und hat eine besondere Message. Gerade meine Motive mit KIRI gehen zum Beispiel viel in die LGBTQ+ und Selicare/Selflove Richtung. Die FBNZ Motive sind oft eher dunkel, emo und manch einer will sogar depressiv sagen. Meist dann aber etwas selbstironisch (zB. we could be friends but I hate you.)

Lieblingstattoo?

Ich habe keine Tattoos.

Lieblingsbands?

Radiohead, Editors, Arcade Fire, Death Cab for Cutie.

Lieblingsvideospiel?

Shenmue.

Lieblingsfestival?

Southside und das Donauside in meiner Heimat Dillingen.

Lieblingsklamottenlabel?

;)

Lieblingssong/Album?

Song: An End has a Start (- Editors)
Album aktuell: In Rainbows (- Radiohead)

Noch etwas, was du den Lesern mitteilen möchtest? 

Danke an jeden der schon mal etwas aus meinem Store bestellt hat, jede Bestellung unterstützt mich dabei weiterhin von dem Leben zu können, was ich gerne tue. Und ich hoffe dass die, die mich noch nicht kannten mal vorbei schauen.


[Interview] Liza Sew

Liza Sew mag vielleicht vielen Punk- Fans ein Name sein, aber warum? Und warum sollten auch andere diesen Namen bald kennen? Mit Kreativität und Individualismus kommt es zu diesem Label, ein Statement gegen den Mainstream – genau wie wir es mögen. Von eher basic bis zu extravagant hat Liza alles für euch parat!

Wie ist dein Label entstanden?

Ich wollte schon in meiner frühen Jugend nicht mit dem Mainstream gehen und hab auch damals schon die schnelllebige Mode und die oft widrigen Umstände der Produktion in Frage gestellt.
Aus diesem Grund heraus habe ich begonnen mir meine eigene, individuellen Kleidungsstücke zu nähen, habe mir das Handwerk angeeignet und später durch eine Ausbildung professionalisiert.
Schnell wurde ich auf meine eigenen Klamotten angesprochen, die Nachfrage war also da – nachdem ich erst nur den Freundeskreis mit Selbstgenähtem ausstattete hat sich das Ganze relativ schnell verselbstständigt und ist immer weiter gewachsen. Den Aspekt der Unikate hab ich dabei beibehalten – bei mir gibt es z.B. Westen, Röcke und viele Accessoires – die ich in diesem Design dann wirklich nur einmal produziere. Mein Ziel ist es, „Lieblingsteile“ zu schaffen.

Was ist dir wichtig an und bei deiner Arbeit?

Mir ist es super wichtig, dass die Leute glücklich mit ihren Einkäufen und Bestellungen sind – Ich möchte langlebige Lieblingsteile statt Wegwerfprodukte von vergänglichen Modetrends nähen und anbieten. Im Bezug auf die Rohstoffe ist es mir sehr wichtig, dass alles möglichst fair hergestellt wird. Meine Reißverschlüsse und Socken lasse ich zum Beispiel in Deutschland produzieren, bei Shirt-Rohlingen achte ich auf eine Zertifizierung durch z.B. Gots oder Fair Wear Foundation. Außerdem verarbeite ich keine Materialien tierischen Ursprungs, also kein tierisches Leder, keine tierische Wolle, Seide etc..

Wie würdest du deinen Stil beschreiben und wie kam dieser?

Mein Stil ist inspiriert aus dem Punkrock, Elementen aus dem Glamrock und einigen meiner Lieblingsteilen – zum Beispiel meinen Draven Schuhen von Duane Peters – viele Streifen, viel Liebe ins Detail.. Außerdem steh’ ich einfach total auf Metall-Klimbims, wie Ringe, Reißverschlüsse, Ösen, Nieten, Karabinerhaken..

Warum sollte man von dir ein Kleidungsstück oder Accessoire bekommen?

In jedem meiner Teile steckt ne Menge Herzblut und echtes Handwerk – statt die großen Konzerne zu unterstützen und immer mehr belanglose Teile im Kleiderschrank versauern zu lassen bekommt man mit meinen Kreationen etwas ganz individuelles, im besten Fall ein Lieblingsteil, das man richtig oft und gerne verwendet oder anzieht. Hier gibt’s fair und per Hand produzierte Teile, die nicht jeder hat. In diesem Sinne: Buy less- choose well

Lieblingstattoo?

Hm, ich mag eigentlich alle meiner Tattoos und kann mir keins wegdenken, aber meine beiden Rosen auf den Schultern mag ich schon besonders gerne.

Lieblingsbands?

Zu meinen Lieblingsbands zählen zum Beispiel Baboon Show, The Boys, Interrupters, Die Hunns und diverse 77 Punk Bands…

Lieblingsvideospiel?

Ein Lieblingsvideospiel hab ich nicht, weil ich wirklich nie Videospiele spiele und ehrlich gesagt auch gar keine Zeit dafür habe.. 😀

Lieblingsfestival?

Mein Lieblingsfestival ist das Ruhrpott Rodeo in Hünxe – super nette Leute, tolles Line-Up und eine richtig klasse Festival-Orga. Die letzten beiden Jahre war ich mit Stand vertreten und freu’ mich  jetzt schon wieder auf 2019.

Lieblingsklamottenlabel?

Da ich wie oben beschrieben immer auf der Suche nach individueller Kleidung war und aus diesem Grund heraus das Label gegründet hab, hab ich nicht wirklich ein Lieblingsklamottenlabel – ich kauf gern Basics – z.b. von Stella & Stanley, trage meistens Bandshirts und kauf sonst gern mal Second-Hand.

Lieblingssong/Album?

Irgendwie wechselt das immer wieder – ich hör den ganzen Tag Musik beim Arbeiten und brauch dadurch auch oft wieder mal was Neues, weil ich phasenweise Songs und Alben einfach ZU oft höre.

Die Fotos wurden uns vom Künstler zur Verfügung gestellt. Header Photo Credit: Liza Sew https://www.liza-sew.de/


[Video Interview] Rock n Owl Clothing

Auf einigen namhaften Festivals, Konzerten und Messen steht inzwischen ein Stand davon – das junge Independent-Label Rock'n'Owl. Die aufwendig gestalteten Motive auf den Hosen, Shirts, Hoodies und Taschen fallen jedem ins Auge. Wie es dazu kam und was ihn antreibt, offenbart uns Gründer Ralph Wirth.

Hier geht es zu unserem Interview:

https://www.youtube.com/watch?v=4QmxYGMzEm0