[Live Review] Knockdown Festival 2019

Datum: 15.12.2019

Genres: Metalcore, Hardcore
Ort: Karlsruhe, Schwarzwaldhalle

2015 gab den Startschuss für das Knockdown Festival in Karlsruhe. Als eine Art Schwester-Festival für das Knock Out Festival, welches seit 2005 ebenfalls in der Schwarzwaldhalle stattfindet, bietet das Knockdown für Metalcore-Fans die Möglichkeit, sich gegen Ende des Jahres zusammen zu finden und zu feiern.

Location [2 von 2]: Die Schwarzwaldhalle ist riesig. Mit Gang zur den zahlreichen Bars, zum Merchstand oder einfach mal zur Fressmeile und zurück, kann man sich wunderbar die Zeit bis zur nächsten Band vertreiben. Es gibt viele Toiletten und somit keinerlei Schlangen, genug Bars für jeden zum nachtanken. Mit den Öffentlichen ist die Halle unkompliziert zu erreichen und in der Nähe sind genug Parkplätze vorhanden.

Preise [1,5 von 2]: Wie man es auf Festivals kennt, waren die Preise für das Essen nicht gerade billig, dafür aber vielfältig und meistens auch für Vegetarier/Veganer geeignet. Die Cocktails gab es in riesigen Gläser für 7,50 Euro und sind definitiv jeden Cent wert. Der Preis für das Festivalticket betrug 54,99 Euro.

Line-Up [1,5 von 2]: Ein Highlight für uns war der Auftritt von To The Rats And Wolves, da die Jungs bekannt gegeben haben sich 2020 aufzulösen. Für die Leute, die nicht auf der Headliner Tour von Stray From The Path waren, konnten sie sich auf dem Knockdown samt Gefolge (Gideon, Loathe und The Devil Wears Prada) ansehen. Never Back Down gewannen den Newcomer Slot und Eskimo Callboy spielten als Headliner.

Crowd und Mitarbeiter [2 von 2]: Die Security hatte Spaß und Freude sich mit den Besuchern zu unterhalten, es gab keinen Ärger mit der Crowd.

Sound [2 von 2]: Der Sound war sowohl in den vordersten Reihen, als auch hinten auf den Tribünen super und angenehm laut.

Fazit [9 von 10]:  Für mich ist der Besuch auf dem Knockdown Festival jedes Jahr ein Muss! Es ist vorbildlich organisiert, Ess- und Trinkangebote sind reichlich vorhanden und das Line-Up hat eigentlich immer für den Einen oder Anderen was zu bieten, von Newcomern bis Kultbands bekommt man die Chance sich von guter Musik berieseln zu lassen oder einfach nur Party zu machen. Eine Bitte hätten wir jedoch für 2020: Wir wünschen uns unsere bunten Festivalbänder zurück, die Papierbänder ließen so manche ernüchtern. Ansonsten, weiter so! Wir freuen uns aufs nächste Jahr.

Photo Credits: Nadia Amiri / lwnhrz.ttl – Gastbeitrag von Nicole Hoppe


[News] MARIANAS TRENCH im November auf Deutschland Tour! (+Gewinnspiel)

In ihrer Heimat sind sie schon eine große Nummer, doch hier noch nicht so ganz... Das geht ja mal gar nicht!
Bei Marianas Trench trifft Pop auf Alternative mit viel Drama, mit dem Potential große Bühnen auch bei uns zum Beben zu bringen. Fans von Panic! At The Disco, All Time Low oder auch Queen werden hier auf ihre Kosten kommen. Aber auch euch andere werden sie auf jeden Fall begeistern können.

Bühnenungeübt sind sie auch nicht, denn die kanadische Band ist schon seit 2001 unterwegs. Mit ihrem neuen Album "PHANTOMS" sind sie jetzt wieder auf Tour und wir können euch nur wärmstens empfehlen, diese Shows nicht zu verpassen!

Hier geht es zu den Tickets!

In folgenden Städten könnt ihr den Geheimtipp des Jahres fangen:

19.11.2019, 20:30 HAMBURG, Uebel & Gefährlich
20.11.2019, 21:00 FRANKFURT A. M., Zoom
22.11.2019, 20:30 MÜNCHEN, Feierwerk / Hansa 39
23.11.2019, 19:00 KÖLN, LUXOR

Und jetzt kommt es noch besser! Wir schicken euch hin! Denn...
Wir verlosen auf Instagram 1 x 2 GL-Plätze für die Marianas Trench Tour in Deutschland in der Stadt deiner Wahl!
Was du dafür tun musst?

1. Folge unserer Seite auf Instagram (@dislikemagazine)
2. Kommentiere unter dem letzten Post die Stadt in die du gehen willst!
3. Nenne deine Begleitperson in den Kommentaren.

Das Gewinnspiel läuft bis zum 16.11. um 23.59.
Viel Glück wünscht euch das ganze DISLIKE TEAM! 💙

 

https://www.youtube.com/watch?v=vbP6a_n6nSk


[Live Review] Crowdsalat Festival 2019

DATUM: 19.10.2019 | ORT: Essen, Weststadthalle | GENRE: Metalcore/Hardcore

LOCATION
Die Weststadthalle in Essen ist eine verhältnismäßig kleine Location am Rande der Innenstadt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist sie genauso gut zu erreichen wie mit dem Auto. Die Zufahrt zum Parkplatz ist leider etwas umständlich, wenn man sich nicht in der Gegend auskennt — dafür ist der direkt nebenan. Das Gebäude bot für dieses Festival genau die richtige Größe. Von innen ist die Halle gemütlich und familiär, die offene Bühne ragt etwas in den Raum hinein und erlaubt den Bands mehr Nähe zum Publikum. Insgesamt bietet die Weststadthalle eine grundsolide Location! [1.5 von 2]

PREISE
Den Ticketpreis von 25€ (VVK) bzw. 30€ (AK) fand ich durchaus noch fair, genau wie die Preise für Getränke und Merchandise, die sich alle sehr im Durchschnitt bewegten. Zudem boten noch einige kleine Clothing-Labels auf dem Festival ihre Waren an. Lediglich die Getränkeauswahl wäre etwas ausbaufähig gewesen. [1.5 von 2]

LINE-UP
Beim Line-Up kommen Fans des Metal-/Hardcore durchaus auf ihre Kosten. Das Festival bot neben Größen wie Imminence (die für ordentlich Stimmung sorgten!) oder Silent Screams auch die Möglichkeit, kleinere Bands und Newcomer kennenzulernen. Auch die wurden von vielen als sehr gut wahrgenommen. [2 von 2]

BESUCHER UND MITARBEITER
Das Sicherheitspersonal war sehr humorvoll und locker, die Verkäufer freundlich. Auch die Festivalbesucher waren sehr nette Menschen, die einfach die Show genießen wollten – so, wie es sich in der Szene gehört. [2 von 2]

SOUND
Selbst die besten Bands bringen einer Veranstaltung nichts ohne gescheiten Sound. Vereinzelt klang es etwas übersteuert, meistens aber gab es keine größeren Probleme. Im Vergleich zu anderen – auch weitaus größeren – Festivals, auf denen ich in letzter Zeit war, schien der Klang doch ganz gut abgemischt. [1.5 von 2]

FAZIT
Ohne größere Erwartungen sind wir hingefahren und wurden dann sehr positiv überrascht. Bis auf ein paar Kleinigkeiten gibt es nicht viel an der Veranstaltung zu kritisieren. Dafür, dass es sich um das erste Festival des noch jungen Magazins handelte, war es sehr gelungen! [8.5 von 10]

Photo Credits: Michelle // morethandisarray


[Live Review] Neuborn Open Air Festival 2019

Datum: 23.08.2019 - 24.08.2019
Genres:  Metal, Metalcore
Location: Wörrstadt, DE

Location [1,5 von 2]:

Die Anfahrt ist simpel, da der Parkplatz gut zu finden und markiert ist. Die Entfernung zwischen Park- und Campingplatz ist zwar kurz, aber unbequem zu laufen, was jedoch dadurch ausgeglichen wird, dass das kurze Halten zum Ausladen vor dem Campground erlaubt ist. Ein absoluter Pluspunkt ist das Schwimmbad in der Nähe des Festivals, denn den Besuchern des NOAF ist die Möglichkeit gegeben das Freibad mit all seinen Vorzügen (Duschen (20ct), Toiletten, etc) kostenlos zu nutzen. Zwanzig Minuten Fußweg, die sich wirklich lohnen. Das Festivalgelände ist wirklich leicht zu erreichen, der Fußweg ist bequem und kurz, jedoch ist leider nur wenig Schatten gegeben, was bei den dieses Jahr extrem hohen Temperaturen etwas unpraktisch war.

Sound [2 von 2]:

Der Sound war 1 A abgemischt, es gab keinerlei Probleme oder Störungen und die Lautstärke war angenehm. Die Tontechniker haben wirklich ganze Arbeit geleistet.

Crowd und Mitarbeiter [1,5 von 2]:

Die Crowd hat sich benommen und die Stimmung war wirklich gut. An den Essensständen waren die Mitarbeiter zwar gut organisiert, zwischenzeitlich jedoch etwas unterbesetzt, was des Öfteren zu langen Wartezeiten führte. Die Securities waren sehr freundlich und zuvorkommend, der Herr an der Bändchenausgabe vor dem Gelände jedoch unfähig. Sein Handeln führte dazu, dass einige Besucher das Gelände nichtmehr ohne Ticket betreten durften, da sich die, nicht ordnungsgemäß geschlossenen Plomben der Festivalbändchen, bei der Kontrolle durch die Securities gelöst werden konnten.

Line-Up [2 von 2]:

Die Kombination der Bands war sehr gut und alle gewählten Genres harmonierten gut miteinander.
Für Benediction, welche Probleme bei der Einreise hatten, weswegen sie nicht pünktlich zu ihrem Auftritt erscheinen konnten, wurde schnell ein lokaler Ersatz gefunden. Somit gab es keinen Leerlauf und das Festival konnte wie geplant fortgesetzt werden. Wirklich toll war auch, dass Benediction ihren Auftritt nach dem eigentlichen Headliner (Amorphis) nachholen durften. Somit wurde niemand enttäuscht, der beispielsweise nur für diese Band angereist war.

Preise [1,5 von 2]:

Der Ticketpreis ist bei solchen Headlinern absolut gerechtfertigt. Das Bon-System war sehr gut organisiert, da man nur 10€ Wertkarten kaufen konnte was für eine Mahlzeit und ein Getränk inklusive Pfand reichte. Den Restwert der Wertkarte bekam man wieder ausgezahlt, auch die Abgabe der Pfandbecher war noch lange nach Ende der Konzerte möglich. Die Preise für die Getränke waren echt fair (z.B. 0,5l Cola, Limo 2€, 0,4l Bier 2,50€), ebenso das Pfand (2€) für die schicken Plastikbecher. Der Pfand wurde immer ausgezahlt oder entsprechend verrechnet. Das Essen war  teilweise etwas überteuert, aber immer noch fairer bezahlt als auf manch anderen Festivals (z.B. 2x Kartoffelpuffer 4€, Schwenkbraten mit Pommes 5,50€).

FAZIT [8,5 von 10]:

Das NOAF ist ein wirklich gut organisiertes und durchdachtes Festival mit klasse Line-Up und einer tollen Location. Das Preisleistungsverhältnis ist teilweise zwar verbesserungswürdig, ebenso die Menge der Mitarbeiter, doch alles in allem lohnt sich dieses Festival wirklich für jeden Metal- und Metalcorefan. Eine absolute Empfehlung, sowohl für Festival-Anfänger, als auch Profis die familiären Festivalcharme mögen.

Photo Credits: Michelle // morethandisarray


HERBST AUSGABE 2019

Hier könnt ihr euch die PDF zur Herbst Ausgabe ansehen!

Mit Acres Lyrics-Wende-Poster!

ACRES: Das neue Album LONELY WORLD und wieso die Band in einer Tankstelle nach dem Überwachungsband fragte…
IMMINENCE: Dieses Bandmitglied hat die ansteckendste Lache!
JERA ON AIR: Ist das Festival wirklich Geld wert?
LIFE IS STRANGE 2: Wird es so mitreißen können wie Teil 1?
IM INTERVIEW: Mayday Parade, Breathe Atlantis, Sleepwalker Clothing, Frechdachs Tattoo, Acres, Marathonmann, Burning Rome Apparel, Imminence, Isabell Mira Tattoo


[Live Review] Traffic Jam Open Air 2019

Datum: 19/20.7.2019
Ort: Fahrübungsplatz Dieburg, DE
Genre: Hardcore, Punk, Rock, Alternative

Location:
Auch dieses Jahr fand das Traffic Jam seinen Platz auf dem Verkehrsübungsplatz in Dieburg. Eine gute Anreisemöglichkeit boten Bus und Bahn, wer allerdings mit dem Auto angereist ist, hatte ein Problem mit der Parkplatzsuche. Das Gelände hat leider keine Parkplätze zur Verfügung gestellt und Besucher mussten sich einen Parkplatz, von welchem sie nicht abgeschleppt werden können, im Industriegebiet suchen. Das Gelände selbst bot allerdings genug Platz für Festival, Besucher und Campingplatz.
[1,25 von 2]

Sound:
Größere Zwischenfälle blieben aus, Soundchecks haben die Festivalstimmung nicht unterbrochen und die Besucher konnten auf dem gesamten Gelände die Musik genießen, ohne durch zu hohe Lautstärken gestört zu werden. Einen Minuspunkt bekommt der Sound dennoch, denn bei vereinzelten Bands war der Sound übersteuert, oder stark quietschend, was sehr penetrant, wenn es dann aufkam, in den Ohren störte.
[1,5 von 2]

Besucher und Mitarbeiter:
Bis auf ein paar kleinere Ausnahmen, waren sowohl Mitarbeiter als auch Besucher höflich und freundlich, das Orga-Team ist eines der angenehmsten, mit denen wir bisher zusammen gearbeitet haben. Schon beim Parken gab es allerdings kleinere Komplikationen, denn die Auskunft der Mitarbeiter, über die Parkerlaubnis im Industriegebiet, stimmte nicht mit der Auskunft der Securities auf den Parkplätzen überein. Bei der Kontrolle der Campingausrüstung wurde teilweise ungenau kontrolliert, sodass es Besuchern, trotz Verbot, gelang Glas mit auf das Gelände zu führen. Die Sicherheit der Besucher in der Menge war leider so unüberschaut, dass Besucher teilweise sehr stark blutend aus der Menge zurück kamen.
[1,3 von 2]

Preise:
Der Festivalpreis war, auch mit Camping, recht erschwinglich und mit dem Line-Up, sowie der Festivalqualität mehr als gerechtfertigt. Die Angebote für Essen und Trinken waren sowohl breit gefächert als auch preisgünstig, auch am Merchandise-Stand konnte man Schnäppchen ergattern. Die Zahlung erfolgte hier, wie auch in den letzten Jahren, durch ein Cashless System, diesmal mit sog. JAM MARKS, welche aus recycelten Fischernetzen bestehen.
[2 von 2]

Line – Up:
Das Line-Up des Festivals war gut aufgebaut, die Auswahl der Bands war durchgehend stimmig. Eine kleine Abwechslung bot die Mischung aus nationalen und internationalen Acts, wobei der Schwerpunkt auf der Seite der nationalen Bands lag und das Festival sich auch den Spruch “support your local scene” sehr zu Herzen genommen hat.
[2 von 2]

Fazit:
Sieht man von der Parksituation und den Ungenauigkeiten bei der Sicherheit ab, war das Traffic Jam ein gelungenes Festival und seinen Preis wert. Dazu ist es ein sehr familienfreundliches Festival, was Wert auf Nachhaltigkeit, aber auch ein unvergessliches Erlebnis legt.
[8,05 von 10]