[News] Stray From The Path - UK/EU Tour Dezember 2019

Für ihren Polit-Hardcore sind STRAY FROM THE PATH schon länger bekannt. Nachdem sie am 01.11.2019 ihr langersehntes neues Album "Internal Atomics" veröffentlicht haben und damit unserer Gesellschaft nochmal einen ordentlichen, verdienten Arschtritt gegeben haben, steht der Headliner-Tour im Dezember nichts mehr im Weg. Nachdem sie Anfang des Jahres mit While She Sleeps die Bühnen abgerissen haben, gehen sie jetzt gemeinsam mit Loathe, The Devil Wears Prada und Gideon als Support auf Tour und bringt im kommenden Monat unsere Hallen zum Beben - lasst euch die Shows nicht entgehen und holt euch eure Tickets jetzt noch schnell hier, denn einige Shows sind schon ausverkauft!


TOURDATEN

10.12.2019 Zürich, Dynamo CH
13.12.2019 Köln, Club Volta DE
14.12.2019 Herford, Krampus Festival DE
15.12.2019 Karlsruhe, Knockdown Festival DE
16.12.2019 München, Backstage DE
18.12.2019 Wien, Flex AU
20.12.2019 Nürnberg, Z-Bau DE
21.12.2019 Leipzig, Conne Island DE
22.12.2019 Hamburg, Logo DE

 

https://www.youtube.com/watch?v=4KeBkmNKvs0


[News] Hollywood Undead kündigen neues Album + Tour im Neujahr an!

Hollywood Undead kommt endlich wieder auf Tour in Deutschland mit ganzen 7 Shows! Denn: Im Frühjahr 2020 kommen Hollywood Undead mit Papa Roach für Co-Headliner Shows nach Europa.  Der VVK für die Tickets startete am 01.11, Tickets sind unter anderem hier bei Eventim erhältlich!

Und als ob das nicht genug wäre! Dazu haben die Jungs ein neues Album zum kommenden Jahr angekündigt, welches auf dem bandeigenen Label veröffentlicht wird. Keep your eyes peeled for this one, wir halten euch auf dem Laufenden und werden euch natürlich auch eine Rezension nicht vorenthalten! Und die erste Single gibt es auch jetzt schon! Schaut euch jetzt das Video zu "Already Dead" an.


TOURDATEN

22.02.2020 Offenbach / Stadthalle DE
24.02.2020 München / Zenith DE
09.03.2020 Berlin / Verti Music Hall DE
10.03.2020 Hannover / Swiss Life Hall DE
11.03.2020 Leipzig / Haus Auensee DE
16.03.2020 Düsseldorf / Mitsubishi-Electric-Hall DE
17.03.2020 Hamburg / Barclaycard Arena DE

 

https://youtu.be/P3ffCGtFGsY


[News] November Highlight: NEVER SAY DIE! TOUR 2019

Der gemeine Core-Fan wird sie längst auf dem Schirm haben: Die Impericon Never Say Die! Tour.

Im November jährt sie sich bereits zum dreizehnten Mal und kann dabei auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken: Szenegrößen wie Being as an Ocean, Thy Art is Murder, Emmure oder The Amity Affliction konnte Avocado Booking dafür schon an Land ziehen. In 19 Städten europaweit macht die Tour dieses Jahr Halt, sieben davon in Deutschland.

Der Ticketpreis variiert je nach Location zwischen 25€ und fast 34€, was ich auf jeden Fall angemessen finde. Headliner sind Crystal Lake aus Japan, die dieses Jahr beispielsweise schon August Burns Red in den USA supportet haben. Dazu kommen In Hearts Wake, King 810, Our Hollow, Our Home, POLAR, Alpha Wolf und Great American Ghost. Prinzipiell kein schlechtes Line-Up, auch wenn es im Vergleich mit den letzten Jahren etwas schwach wirkt – vor allem, was die Größe der Bands angeht. Es fehlt ein wirklich großer Headliner, der viele Fans anzieht. Zudem ist das Line-Up recht metalcore - lastig; immerhin werden also Liebhaber dieses Genres auf ihre Kosten kommen.

In Köln findet die Sause, wie seit jeher, in der Essigfabrik statt. Wer wissen möchte, was wir letztes Jahr zu dem Event zu sagen hatten, kann es in unserer Review von 2018 dazu nachlesen. Dieses mal sind wir auf jeden Fall wieder dabei – man darf gespannt sein.

TOURDATEN:

07.11.2019 Wiesbaden, Schlachthof DE
08.11.2019 Köln, Essigfabrik DE
09.11.2019 Eindhoven, Dynamo NL
10.11.2019 Southampton, Engine Rooms UK
11.11.2019 Birmingham, The Mill UK
12.11.2019 Manchester, Club Academy UK
13.11.2019 London, ULU UK
14.11.2019 Hasselt, Muziekodroom BE
15.11.2019 Hamburg, Gruenspan DE
16.11.2019 Wroclaw, Pralnia PL
17.11.2019 Leipzig, Felsenkeller DE
18.11.2019 Berlin, SO36 DE
19.11.2019 Prague, Futurum CZ
21.11.2019 Wien, Arena AU
22.11.2019 Milan, Legend Club IT
23.11.2019 München, Backstage DE
24.11.2019 Pratteln , Z7 CH
25.11.2019 Saarbrücken, Garage DE
26.11.2019 Paris, Le Trabendo FR

 

https://www.youtube.com/watch?v=mZCzMCpt0i4


[Live Review] Crowdsalat Festival 2019

DATUM: 19.10.2019 | ORT: Essen, Weststadthalle | GENRE: Metalcore/Hardcore

LOCATION
Die Weststadthalle in Essen ist eine verhältnismäßig kleine Location am Rande der Innenstadt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist sie genauso gut zu erreichen wie mit dem Auto. Die Zufahrt zum Parkplatz ist leider etwas umständlich, wenn man sich nicht in der Gegend auskennt — dafür ist der direkt nebenan. Das Gebäude bot für dieses Festival genau die richtige Größe. Von innen ist die Halle gemütlich und familiär, die offene Bühne ragt etwas in den Raum hinein und erlaubt den Bands mehr Nähe zum Publikum. Insgesamt bietet die Weststadthalle eine grundsolide Location! [1.5 von 2]

PREISE
Den Ticketpreis von 25€ (VVK) bzw. 30€ (AK) fand ich durchaus noch fair, genau wie die Preise für Getränke und Merchandise, die sich alle sehr im Durchschnitt bewegten. Zudem boten noch einige kleine Clothing-Labels auf dem Festival ihre Waren an. Lediglich die Getränkeauswahl wäre etwas ausbaufähig gewesen. [1.5 von 2]

LINE-UP
Beim Line-Up kommen Fans des Metal-/Hardcore durchaus auf ihre Kosten. Das Festival bot neben Größen wie Imminence (die für ordentlich Stimmung sorgten!) oder Silent Screams auch die Möglichkeit, kleinere Bands und Newcomer kennenzulernen. Auch die wurden von vielen als sehr gut wahrgenommen. [2 von 2]

BESUCHER UND MITARBEITER
Das Sicherheitspersonal war sehr humorvoll und locker, die Verkäufer freundlich. Auch die Festivalbesucher waren sehr nette Menschen, die einfach die Show genießen wollten – so, wie es sich in der Szene gehört. [2 von 2]

SOUND
Selbst die besten Bands bringen einer Veranstaltung nichts ohne gescheiten Sound. Vereinzelt klang es etwas übersteuert, meistens aber gab es keine größeren Probleme. Im Vergleich zu anderen – auch weitaus größeren – Festivals, auf denen ich in letzter Zeit war, schien der Klang doch ganz gut abgemischt. [1.5 von 2]

FAZIT
Ohne größere Erwartungen sind wir hingefahren und wurden dann sehr positiv überrascht. Bis auf ein paar Kleinigkeiten gibt es nicht viel an der Veranstaltung zu kritisieren. Dafür, dass es sich um das erste Festival des noch jungen Magazins handelte, war es sehr gelungen! [8.5 von 10]

Photo Credits: Michelle // morethandisarray


[Record Review] Being As An Ocean - Proxy: An A.N.I.M.O. Story

“This ain’t heavy metal” – Wer bei diesem Satz an Oli Sykes und Co. denken muss, hat sicherlich bereits mitbekommen, dass moderner Metalcore seit Neustem nicht mehr nur über Growls, Breakdowns und Cleangesang definiert wird. Synthesizer, E-Drums und Ähnliches lassen bei so manchem aktuellen Album wirklich daran zweifeln, ob es sich hierbei noch um Metalcore oder sonstige Subgenre handelt. Das dies keine schlechte Eigenschaft sein muss, haben BMTH ja bereits mit „amo“ gezeigt. Auch BAAO wagen den Schritt ins Unbekannte und nun stellt sich die Frage, ob „Proxy: An A.N.I.M.O Story“ wirklich überzeugen kann.

Bereits nach den ersten paar Songs wird klar, dass Being As An Ocean keine klassische Post-Hardcore Band mehr sein wollen, sondern nun vor allem elektronische Elemente den Ton angeben. Der erste Song „Play Pretend“ zeigt aber eindrucksvoll, dass das gut funktionieren kann: Im Kern ein mitreißender, kraftvoller BAAO-Song, der an den richtigen Stellen mit Effekten und Beats aufgewertet wird. Nach dem soliden „Find Your Way“ kommt mit „Brave“ ein Track, der die Schwächen des Albums sehr gut zusammenfasst. Der Song beginnt ruhig und melancholisch, Joels und Micheals Stimme stehen im Vordergrund. Im Chorus geht dann aber Michaels Stimme schlagartig in einem Beat unter, welcher mich am ehesten an das Instrumental eines kitschigen Charts-Sommerhits erinnert. Aber Spaß beiseite, generell wirken bei einigen Songs auf dem Album die elektronischen (Backing-)Beats deplatziert oder sind schlichtweg einfach zu viel. Weitere Beispiele hierfür sind „See Your Face“ und „Tragedy“ sowie die überflüssigen „Intro“, „Interlude“ und „Outro“.

Allgemein hätten viele Songs auf „Proxy: An A.N.I.M.O Story“ davon profitiert, wenn man sich weniger auf Effekte und Beats und mehr aufs Schlagzeug, Bass und Songwriting konzentriert hätte. Hierbei denke ich vor allem an die kitschigen Shotgun-Ladegeräusche, unpassende Samples, sowie schlichtweg eintönige Drum-Beats („See Your Face“, „Demon“, „Skin“ und „B.O.Y.“). Obwohl der Titel des Albums eine „Story“ verspricht, bietet BAAO hier vor allem die gewohnt melancholischen Texte und geht lediglich kurz in „B.O.Y.“ sowie dem Titeltrack auf eine futuristische Thematik ein. Dennoch möchte ich erwähnen, dass es auch einige positive Momente gibt. An einigen Stellen sind die neuen Elemente durchaus clever und gut eingesetzt und auch die unverkennbaren Stimmen von Joel und Michael kommen oft gut zur Geltung. Positiv überrascht haben mich dabei vor allem „Demon“ und „A.N.I.M.O.“, die beide bis auf Teile des Chorus stimmig, kraftvoll und gut gelungen wirken.

Fazit: Obwohl „Proxy: An A.N.I.M.O. Story“ mich beim ersten Hören ein wenig enttäuscht hat, ist durch genaueres Hinhören vor allem eins klar geworden: Es ist bei weitem kein schlechtes Album. Es hat seine starken Momente und genialen Ideen, ist aber an vielen Stellen einfach unstimmig und nicht wirklich ausgereift. Das Album wirkt für mich wie ein großes Experiment, bei dem sich die Band komplett neu versuchen möchte und auch wenn dies an einigen Stellen schiefgeht, zeigt sich in manchen Songs viel Potential.  Sollten BAAO also diese musikalische Richtung weiterverfolgen, darf man auf das nächste Album gespannt sein.


TOUR

10.11.2019 Köln, Kantine DE
12.11.2019 München, Backstage DE
13.11.2019 Nürnberg, Z-Bau DE
17.11.2019 Berlin, Lido DE
18.11.2019 Leipzig, Conne Island DE
19.11.2019 Hamburg, Knust DE
24.11.2019 Münster, Sputnikhalle DE
26.11.2019 Karlsruhe, Substage DE

 

https://www.youtube.com/watch?v=NWD5MMIjyMg


[Live Review] Neuborn Open Air Festival 2019

Datum: 23.08.2019 - 24.08.2019
Genres:  Metal, Metalcore
Location: Wörrstadt, DE

Location [1,5 von 2]:

Die Anfahrt ist simpel, da der Parkplatz gut zu finden und markiert ist. Die Entfernung zwischen Park- und Campingplatz ist zwar kurz, aber unbequem zu laufen, was jedoch dadurch ausgeglichen wird, dass das kurze Halten zum Ausladen vor dem Campground erlaubt ist. Ein absoluter Pluspunkt ist das Schwimmbad in der Nähe des Festivals, denn den Besuchern des NOAF ist die Möglichkeit gegeben das Freibad mit all seinen Vorzügen (Duschen (20ct), Toiletten, etc) kostenlos zu nutzen. Zwanzig Minuten Fußweg, die sich wirklich lohnen. Das Festivalgelände ist wirklich leicht zu erreichen, der Fußweg ist bequem und kurz, jedoch ist leider nur wenig Schatten gegeben, was bei den dieses Jahr extrem hohen Temperaturen etwas unpraktisch war.

Sound [2 von 2]:

Der Sound war 1 A abgemischt, es gab keinerlei Probleme oder Störungen und die Lautstärke war angenehm. Die Tontechniker haben wirklich ganze Arbeit geleistet.

Crowd und Mitarbeiter [1,5 von 2]:

Die Crowd hat sich benommen und die Stimmung war wirklich gut. An den Essensständen waren die Mitarbeiter zwar gut organisiert, zwischenzeitlich jedoch etwas unterbesetzt, was des Öfteren zu langen Wartezeiten führte. Die Securities waren sehr freundlich und zuvorkommend, der Herr an der Bändchenausgabe vor dem Gelände jedoch unfähig. Sein Handeln führte dazu, dass einige Besucher das Gelände nichtmehr ohne Ticket betreten durften, da sich die, nicht ordnungsgemäß geschlossenen Plomben der Festivalbändchen, bei der Kontrolle durch die Securities gelöst werden konnten.

Line-Up [2 von 2]:

Die Kombination der Bands war sehr gut und alle gewählten Genres harmonierten gut miteinander.
Für Benediction, welche Probleme bei der Einreise hatten, weswegen sie nicht pünktlich zu ihrem Auftritt erscheinen konnten, wurde schnell ein lokaler Ersatz gefunden. Somit gab es keinen Leerlauf und das Festival konnte wie geplant fortgesetzt werden. Wirklich toll war auch, dass Benediction ihren Auftritt nach dem eigentlichen Headliner (Amorphis) nachholen durften. Somit wurde niemand enttäuscht, der beispielsweise nur für diese Band angereist war.

Preise [1,5 von 2]:

Der Ticketpreis ist bei solchen Headlinern absolut gerechtfertigt. Das Bon-System war sehr gut organisiert, da man nur 10€ Wertkarten kaufen konnte was für eine Mahlzeit und ein Getränk inklusive Pfand reichte. Den Restwert der Wertkarte bekam man wieder ausgezahlt, auch die Abgabe der Pfandbecher war noch lange nach Ende der Konzerte möglich. Die Preise für die Getränke waren echt fair (z.B. 0,5l Cola, Limo 2€, 0,4l Bier 2,50€), ebenso das Pfand (2€) für die schicken Plastikbecher. Der Pfand wurde immer ausgezahlt oder entsprechend verrechnet. Das Essen war  teilweise etwas überteuert, aber immer noch fairer bezahlt als auf manch anderen Festivals (z.B. 2x Kartoffelpuffer 4€, Schwenkbraten mit Pommes 5,50€).

FAZIT [8,5 von 10]:

Das NOAF ist ein wirklich gut organisiertes und durchdachtes Festival mit klasse Line-Up und einer tollen Location. Das Preisleistungsverhältnis ist teilweise zwar verbesserungswürdig, ebenso die Menge der Mitarbeiter, doch alles in allem lohnt sich dieses Festival wirklich für jeden Metal- und Metalcorefan. Eine absolute Empfehlung, sowohl für Festival-Anfänger, als auch Profis die familiären Festivalcharme mögen.

Photo Credits: Michelle // morethandisarray


HERBST AUSGABE 2019

Hier könnt ihr euch die PDF zur Herbst Ausgabe ansehen!

Mit Acres Lyrics-Wende-Poster!

ACRES: Das neue Album LONELY WORLD und wieso die Band in einer Tankstelle nach dem Überwachungsband fragte…
IMMINENCE: Dieses Bandmitglied hat die ansteckendste Lache!
JERA ON AIR: Ist das Festival wirklich Geld wert?
LIFE IS STRANGE 2: Wird es so mitreißen können wie Teil 1?
IM INTERVIEW: Mayday Parade, Breathe Atlantis, Sleepwalker Clothing, Frechdachs Tattoo, Acres, Marathonmann, Burning Rome Apparel, Imminence, Isabell Mira Tattoo