[Record Review] Silverstein - A Beautiful Place To Drown

Mit ihrem Mix aus Hardcore Punk und Emo haben es Silverstein über die Jahre zu einiger Bekannteit gebracht. Wie gut sie darin sind, die Genregrenzen zu sprengen, stellen sie auf ihrem neunten Album „A Beautiful Place to Drown“ wieder mal unter Beweis.

Für dieses Album haben sich Silverstein ordentlich Unterstützung geholt, unter anderem von Beartooth-Sänger Caleb Shomo und Simple Plan, mit denen sie 2006 mal auf Tour gewesen waren.

Einflüsse des Pop-Punk, des Emo, des Metalcore und sogar des Hardcore Punks verschmelzen hier zu einer sehr eingängigen Mischung. Auch Elemente aus der elektronischen Musik sind zu hören, was definitiv nicht jedem gefallen wird. Jedoch werden sie eher in Maßen eingesetzt und fügen sich meiner Meinung nach gut in das Gesamtbild ein.

Erst rasche Wechsel zwischen eingängigen Refrains und explosiven Shouts und Riffs, die mitunter an Bands wie I Prevail erinnern. Dann plötzlich findet man sich mitten in einem klassischen Pop-Punk Song wieder.

So klingt jeder Track anders. Auch dieses Album hat seine „Lückenfüller“, doch wirklich eintönig wird es nicht.

Catchy, abwechslungsreich, ein Fest. Mich jedenfalls, die ich bisher kein Fan von Silverstein gewesen war, hat „A Beautiful Place to Drown“ voll abgeholt.

 

https://www.youtube.com/watch?v=7-k9_IkoJbk

 

Fotocredits: Uncle M Music Presskit of Silverstein